Schöne Seen – teures Wasser
Der Energieriese RWE möchte eine gigantische Leitung bauen, um künftig Tagebauseen mit Wasser aus dem Rhein zu befüllen. Doch wer trägt die Kosten? Es geht um viel Geld.
Der Energieriese RWE möchte eine gigantische Leitung bauen, um künftig Tagebauseen mit Wasser aus dem Rhein zu befüllen. Doch wer trägt die Kosten? Es geht um viel Geld.
„In Mainz am schönen Rhein“ heißt es in einem bekannten Schlager, nun soll Mainz am Rhein schön werden: Der Uferabschnitt zwischen Kaisertor und Zollhafen soll zum grünen Freizeitgelände werden. Wenn die Mainzer sich das denn leisten können.
Es wird viel mehr Wein erzeugt als getrunken: Wird die Rheingauer Kulturlandschaft als Folge der Weinmarktkrise zum Flickenteppich? Mehr Engagement für die Artenvielfalt könnte ein Ausweg sein.
Die mehr als 2000 Jahre alte Stadt Mainz hat schon einiges erlebt: Doch gerade von der gut fünf Jahrhunderte währenden Römerzeit am Rhein sei im Stadtbild heutzutage kaum noch etwas zu sehen, beklagt eine Initiative.
„Dat Wasser von Kölle is jot“ singt die Kölner Band Bläck Fööss. Gut soll es künftig auch dafür sein, 50.000 Haushalte zu heizen – mithilfe von Europas größter Flusswasserwärmepumpe.
Die Mittelrheinische Gesellschaft besteht seit 100 Jahren. Den Verlust prägender Elemente der Kulturlandschaft kann sie nicht stoppen, aber ins Bewusstsein rücken.
Hunderttausende Deutsche werden in den kommenden Jahren von einem Hochwasserereignis betroffen sein – das ist die vorsichtige Prognose einer Studie. Im Fokus stehen der Rhein und die Elbe.
Die Machbarkeitsstudie für den Zollspeicher am Rhein in Wiesbaden-Biebrich ist fertig und bringt Bewegung in die jahrelange Hängepartie.
Der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori hat seine Staatssekretärin entlassen. Ministerpräsident Rhein will damit nichts zu tun gehabt haben.
Jahrelang haben die Grünen im Landtag die Flüchtlingspolitik blockiert. Dann suchte sich die CDU mit den Sozialdemokraten einen neuen Koalitionspartner. Doch geht diese Strategie von Ministerpräsident Boris Rhein auf?
Die Opposition im Hessischen Landtag gibt im Fall der entlassenen Wirtschaftsstaatssekretärin Lamia Messari-Becker keine Ruhe. Die Regierung missachte das Recht des Parlament auf Auskünfte, finden Grüne und FDP.
Gefährden die Bootsfahrer und Wassersportler die Naturschutzgebiete im Rhein? Die Naturschützer beklagen schwarze Schafe, die Vereine wehren sich.
Jiri Hlavka ist der Architekt einer fast 45 Kilometer langen Leitung, durch die künftig Rheinwasser in Braunkohlegruben fließen wird. Viele Bürger sind wenig begeistert – für ihn ist es ein Traumjob.
Der Netzbetreiber Amprion plant, Strom von der Nordsee nach Hessen zu bringen. Das Vorhaben gefährdet Trinkwasservorkommen, Weinberge, Feldhamster und Baudenkmäler. Die Kommunen im Taunus bringen der Bundesnetzagentur ihre Bedenken vor. Auch der Ministerpräsident schaltet sich ein.
Nach einem Tsunami der Empörung ist auf einem Rheinabschnitt das Wassersportverbot aufgehoben worden. Ein Erfolg für die Sportler – und ein Lernerfolg für die betreffende Behörde.
Gereon Verweyen hat Ende der 70er-Jahre auf der Insel Elba ein Segelzentrum aufgebaut und engagiert sich für das Dorf.
Sinkende Wasserstände wecken unschöne Erinnerungen an die Dürrejahre 2018 und 2022 und fordern die Logistik heraus. Doch viele Unternehmen haben vorgesorgt – und bald soll es wieder regnen.
Beim Gillamoos bekräftigt CSU-Chef Söder seine Bereitschaft, Kanzlerkandidat zu werden. CDU-Chef Merz sieht in diesem Angebot „keinen Neuigkeitswert“. Im Spätsommer soll entschieden werden.
Ihr Job ist ungewöhnlich und gefährlich: Hessens Kampfmittelräumer werden jedes Jahr mehrere Hundert Mal zu Funden von Granaten, Bomben oder Munition aus dem Krieg gerufen.
Seit mehr als 100 Jahren wird die Beseitigung eines Bahnübergangs in Rüdesheim im Rheingau gefordert. Statt einer Entscheidung gibt es nun die nächste Runde im Ringen.
Am Donnerstagmorgen ist es an der Leverkusener A1-Rheinbrücke zu einem schweren Unfall gekommen. Ein 22-jähriger Bauarbeiter kam ums Leben, sechs weitere wurden verletzt. Bei Abrissarbeiten waren Teile heruntergestürzt.
Auf mehr Radwege können sich alle einigen. Trotzdem dauert es oft viele Jahre, bis sie gebaut werden. Warum ist das so?
Die Pflegeversicherung droht selbst zum Pflegefall zu werden: Oft muss nach einem langen Arbeitsleben Sozialhilfe überwiesen werden. Führende CDU-Politiker dringen auf einen Systemwechsel.
Der Rheingau-Taunus-Kreis baut mit Wiesbaden eine Vergärungsanlage für Bioabfall. Wie sie genau genutzt werden soll, ist aber noch unklar.
Die Art, wie der hessische Regierungschef Boris Rhein die Koalition der CDU mit der SPD auf den Weg gebracht hat, verschafft ihm Anerkennung. Davon kann er noch lange zehren. Denn die Schwächen des Bündnisses liegen unter der Wahrnehmungsschwelle der Bürger.
Die Rheininsel Rettbergsaue ist ein Naturschutzgebiet und ein Freizeitgelände. Die Vernachlässigung der zurückliegenden Jahre soll ein Ende haben.
Die Weinprobierstände im Rheingau sind nicht nur ein lukrativer Absatzkanal. Sie befördern auch den Weintourismus und sind ein sozialer Treffpunkt für alle Generationen.
Um Leverkusens Nationalspieler Jonathan Tah entwickelte sich ein unwürdiges Gezerre. Nun fällt den Münchnern ihr uralter Transfertrick auf die Füße. Das Image des gestürzten Dauermeisters bekommt Kratzer.
Aufgrund einer „Allgemeinverfügung“ der Oberen Naturschutzbehörde ist Wassersport auf der linken Rheinseite stellenweise ganzjährig untersagt. Das bringt Vereine und Schulsport in Not.
Eine Cessna stürzt an einem Flugplatz bei Rüdesheim in einen Wald. Die Insassen überleben „wie durch ein Wunder“. Sie befanden sich auf einem Schulungsflug.
Es gibt viel zu feiern: Während der Festspiele fahren auch die Kunstgalerien in Salzburg wieder groß auf. Ein Rundgang durch die besten Ausstellungen.
Benedikt Kuhn, der neue Chef der Hessischen Staatskanzlei, hat die Kommunikation zu einem bestimmenden Element des politischen Handelns aufgewertet. Damit geht er weiter als die meisten anderen Landesregierungen.
Eine Festungsstadt direkt am Rhein, noch dazu mitten im waldarmen Rheinhessen: Kein Wunder also, dass Mainz nicht eben viele Grünflächen vorweisen kann.
Vier Wochen lang war die ICE-Strecke Köln–Frankfurt gesperrt, von Dienstag an fahren die Züge wieder.
In der Pfalz und Rheinhessen muss der höchste Weinrepräsentant keine Frau mehr sein. Nur rechts des Rheins soll sich nichts ändern. Weinbotschafter seien auch kein Ersatz für die Königswürde, meint man dort.
Von Ufer zu Ufer: Rüdesheim und Bingen wollen enger kooperieren.