Lehrergewerkschaft GEW gegen Zusammenarbeit mit Ditib
Der hessische Kultusminister hat Post vom Lehrerverband GEW bekommen. Der stellt die Zusammenarbeit mit dem türkischen Moscheeverband Ditib in Frage. Und erhebt einen Vorwurf.
Der hessische Kultusminister hat Post vom Lehrerverband GEW bekommen. Der stellt die Zusammenarbeit mit dem türkischen Moscheeverband Ditib in Frage. Und erhebt einen Vorwurf.
Der Bedarf an Unterricht und Betreuung für Kinder am Nachmittag ist riesig. Das Land und die Schulträger steuern nach. Kritikern reichen die Angebote aber nicht aus.
Weil es in Hessen an Grundschullehrern mangelt, hat das Land 2180 Pädagogen angeschrieben, davon rund 1600 Ruheständler. 300 von ihnen haben geantwortet.
Im nächsten Schuljahr werden in Hessen bis zu 300 Grundschullehrer fehlen, wie Minister Lorz sagt. Die SPD wirft ihm vor, nicht rasch genug auf den zunehmenden Mangel zu reagieren.
An den Grundschulen fehlt Personal. Mit einer Demonstration vor dem Staatlichen Schulamt haben die Eichendorffschüler am Donnerstag darauf aufmerksam gemacht.
Dass der umstrittene AfD-Politiker Björn Höcke immer noch hessischer Beamter ist, gefällt vielen nicht. Aber es lässt sich wenig dagegen machen.
In Hessen werden die Lehrer an den Grundschulen knapp. Das veranlasst Minister Lorz jetzt zu einem ungewöhnlichen Schritt. Die Gewerkschaft GEW äußert sich drastisch dazu.
Wegen seiner umstrittenen Aussagen zum Holocaust-Gedenken fordern Politiker den hessischen Kultusminisinter auf, ein Disziplinarverfahren gegen Björn Höcke einzuleiten. Der ist in Hessen als Lehrer verbeamtet. Auch seine Partei geht auf Distanz zu ihm.
Schule soll so viel: Bilden, erziehen, aufs Leben vorbereiten. Aber wie kann das gelingen? Und auf welches Leben eigentlich? Momente aus dem F.A.Z.-Bürgergespräch.
Am 16. November 2016 diskutiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit Hessens Kultusminister Ralph Alexander Lorz über die Aufgaben der Schulen und den Sinn von Bildung.
Die schwarz-grüne Koalition legt eine weitere Schulgesetznovelle vor. Eigenständige gymnasiale Oberstufen sind möglich, neue Hauptschulen soll es nicht mehr geben.
Weil die Schülerzahl durch Flucht und Zuwanderung steigt, hat die Landesregierung 1100 neue Lehrerstellen geschaffen. Doch damit sind nicht alle Probleme gelöst.
An den hessischen Schulen stehen zum neuen Schuljahr 50.900 Stellen für Lehrkräfte zur Verfügung. Um die Zahl zu würdigen, bedient sich Kultusminister Lorz eines Begriffs aus der Börsensprache.
Im nächsten Jahr werden etwa 800 zusätzliche Lehrer eingestellt, um Flüchtlingskinder in Intensivklassen unterrichten zu können. Durch die Förderung soll die Integration der Jugendlichen in den Regelschulbetrieb beschleunigt werden.
Schwarz-Grün baut die Nachmittagbetreuung an den Schulen aus. Vor allem die Grundschulen holen auf. Nach Meinung der Opposition reicht auch das neue Angebot nicht aus - auch, weil die Eltern dafür bezahlen müssten.
Kultusminister Lorz (CDU) wollte Ressourcen aus den gymnasialen Oberstufen für andere schulische Zwecke umleiten. Dagegen regte sich heftiger Protest - nun gibt Lorz nach.
Mit Kürzungen zu Lasten von Gymnasien hat das hessische Kultusministerium viele Lehrer, Eltern und Schüler gegen sich aufgebracht. Nun geht Minister Lorz auf die Kritiker zu - zumindest hört er sie an.
Den Gymnasien sollen die Mittel gekürzt werden. Das bekommen vor allem die Oberstufen zu spüren – besonders die „kleinen Fächer“ könnten leiden.
Weil die Hessische Landesregierung Geld für Inklusion und Ganztagsschulen braucht, kürzt sie in der Oberstufe. Eltern sehen das Abitur bedroht.
Die Opposition fordert die Landesregierung auf, die Kürzungen in der gymnasialen Oberstufe zurückzunehmen. Derweil haben die Elternbeiräte von sechs Frankfurter Gymnasien zum gemeinsamen Protesttag aufgerufen.
Die Kürzungen für gymnasiale Oberstufen sollen bestehen bleiben. Durch Investitionen in Ganztagsschulen, Inklusion und Integration werde die Chancengleichheit erhöht, so das Argument. Lehrer-, Eltern- und Schülerverbände protestieren weiter.
Ob eine Grundschule künftig bis in den Nachmittag öffnet, bleibt ihr selbst überlassen. Für Kultusminister Lorz (CDU) ist die freiwillige Teilnahme am „Pakt für den Nachmittag“ der richtige Weg. Kritiker sprechen von einer Mogelpackung.
Der hessische Kultusminister stimmt dem Schulentwicklungsplan für Frankfurt zu und leitet damit das Ende der reinen Hauptschulen ein. Denn die Wünsche der Eltern gehen in eine andere Richtung.
Mit seinen rassistischen Aussagen hat sich der AfD-Politiker Björn Höcke selbst ins Aus manövriert. Sein ehemaliger Arbeitgeber, das Land Hessen, will alles daran setzen, ihm die Rückkehr als Lehrer zu verbieten.
Das Land Hessen baut die Sprachförderung für junge Flüchtlinge aus. Der Großteil der Minderjährigen ist noch gar nicht in den Schulen angekommen.
Nun liegen belastbare Zahlen auf dem Tisch. Die Schulbildung hunderttausender Flüchtlinge kostet die Länder kurzfristig Milliarden Euro. Der Bund will helfen, hält sich aber noch zurück mit konkreten Zusagen.
Das neue Schuljahr hat begonnen, und auch in Hessen gibt es einige Neuerungen. Aber von den vielen G8-Schülern war kaum die Rede. Für sie trägt die Regierung jedoch die Verantwortung.
Nach sechs Wochen Ferien beginnt der Unterricht. Die hessischen Schulen stehen vor Herausforderungen: Der Pakt für den Nachmittag, die Inklusion und die Aufnahme von Flüchtlingskindern.
In Hessen liegt der diesjährige Durchschnitt der Abitur-Note bei 2,43 und Kultusminister Lorz strahlt. Doch in Hessen wimmelt es nicht von kleinen Genies, viel mehr verwässert das Benotungssystem.
Kinder lernen bei Fluglärm langsamer - laut einer Studie. Jetzt finanziert das Land den Schallschutz an betroffenen Grundschulen. Die Linke meint, statt des Steuerzahlers sollte Fraport zur Kasse gebeten werden.
Im Internet ist jetzt nachzulesen, was hessische Regierungsmitglieder durch zusätzliche Tätigkeiten verdienen. Fünfstellige Summen können dabei schon zusammenkommen.
Die türkisch geprägte Ditib hat sich einen neuen Vorstand gegeben. Die Wahl schlägt hohe Wellen – bis in die Landespolitik. Der neue Vorsitzende Salih Özkan hat einiges zu tun.
Bildungsgipfel gescheitert, Protest gegen Kürzungen an der Oberstufe. Hessischer Kultusminister zu sein, scheint zur Zeit nicht einfach. Alexander Lorz suchte das Gespräch mit seinen Kritikern und tat damit das Richtige.
Um mehr Ganztagsangebote machen und die Inklusion vorantreiben zu können, will das Land die Lehrerstunden an Gymnasien kürzen. Dagegen gibt es Protest. Minister Lorz geht auf die Gymnasien zu.
Das mit dem Schulfrieden für Hessen war wohl nichts. Im vom „Schulkampf“ geprägten Land war das Unterfangen wohl zum Scheitern verurteilt. Das Motto für Schwarz-Grün muss jetzt „Zurück auf Los“ lauten.
Der hessische Bildungsgipfel endet ohne einen gemeinsamem Abschluss. Das wird nun zur Interpretationssache: Für Lorz ist der Gipfel erfolgreich, für die SPD dramatisch gescheitert und sie macht Volker Bouffier dafür mitverantwortlich.