Lorz: Wechsele nicht ans Bundesverfassungsgericht
Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat Gerüchten eine Absage erteilt, er wechsele als Richter ans Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat Gerüchten eine Absage erteilt, er wechsele als Richter ans Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
Kultusminister Lorz (CDU) könnte zum Bundesverfassungsgericht wechseln. An seiner Eignung gibt es in der CDU keinen Zweifel, allerdings fragen sich manche dennoch, ob der Jurist der richtige Kandidat sei.
Vertreter der Eltern, Schüler und Lehrer erklären den Bildungsgipfel nun auch für gescheitert. Für soziale Gerechtigkeit sorge der Plan für die Schulentwicklung Hessens nicht.
Sie seien demütigend und unzeitgemäß: Tausende wettern im Internet gegen die Sportwettkämpfe an Schulen. Für Kultusminister Alexander Lorz (CDU) steht eine Abschaffung jedoch nicht zur Debatte.
Perdu ist die vage Aussicht, dass sich die Landtagsfraktionen in Wiesbaden, Vertreter von Schulen, Lehrer- und Elternverbänden wenigstens auf einen Grundkonsens zur künftigen Schulpolitik einigen könnten.
Über die Schulpolitik wird in Hessen seit Jahren unerbittlich gezankt. Auch bei den laufenden Verhandlungen über einen Schulfrieden für die nächsten zehn Jahre wird keine Ausnahme gemacht.
Schwarz-Grün erwägt, Haupt- und Realschulen für ein gemeinsames Lernen bis zur sechste Klasse zusammenzulegen. Diese Idee erzeugt ein geteiltes Echo - sogar in den eigenen Reihen von Schwarz-Grün.
Der hessische Bildungsgipfel werde scheitern, wenn sich Schwarz-Grün nicht bewege, warnt die SPD. Es gehe um mehr Gerechtigkeit. Auch Gymnasien müssten sich an der Inklusion beteiligen.
Die Kritik am hessischen Bildungsgipfel reißt nicht ab. Kultusminister Lorz setzt deshalb auf eine Politik der kleinen Schritte. Mitte Juli soll die Expertenrunde Ergebnisse präsentieren.
Wenn fast 40 Lehrer, Eltern, Schüler und Politiker über die Zukunft der Schule diskutieren, ist der Redebedarf groß. Hessens Bildungsminister hat beim Bildungsgipfel alle Seiten gehört, das kam gut an.
Fevzije Zeneli ist erst 17 Jahre alt und trägt dennoch viel Verantwortung: Beim Bildungsgipfel diskutiert sie für 800.000 Schüler über die Zukunft der Schulformen. Und die gehörten auf den Prüfstand, sagt sie.
Alexander Lorz tritt beim Thema Inklusion auf die Bremse. Es gebe kein Individualanspruch auf Inklusion, vielmehr solle der Wechsel schrittweise erfolgen. Er sieht kein Problem mit der Behindertenrechtskonvention.
Hessens Landesregierung strebt nach „Schulfrieden.“ Doch ist das erstrebenswert? Bildungspolitik lebt schließlich von der Vielfalt, vom Widerstreit der Überzeugungen und Erfahrungen und von der Konkurrenz der Konzepte.
Nach dem Willen des hessischen Kultusministers Alexander Lorz (CDU) sollen Jugendliche stärker von Zeitzeugen und dem Besuch von Museen und Gedenkstätten lernen.
In der Bildungsdebatte prallen im Parlament alte Argumente aufeinander. Der angestrebte Schulfrieden in Hessen scheint in weiter Ferne.
Bei einem Spitzentreffen zur Schulpolitik hat der Hessische Kultusminister parteiübergreifende „Leitlinien“ gefordert. SPD und Linkspartei betiteln den Gipfel als „reine Showveranstaltung“.
Für 767.000 Schüler heißt es am Montag wieder: früh aufstehen und lernen. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres kocht auch der Streit um G8 wieder hoch. Von einem „Schulfrieden“ sei Hessen weit entfernt, sagt die SPD.
Laut einer Umfrage wollen die Hälfte der Schulen wieder zurück zu G9.
Die schwarz-grüne Koalition will noch vor dem neuen Schuljahr das Schulgesetz ändern. Demnach können fünfte, sechste und siebte Klassen zum G9-Abitur zurückkehren.
Neuer hessischer Landtag, neue Regierung, aber ein altes Thema: Der Streit um die verkürzte Gymnasialzeit G8 ist noch nicht ausgestanden. Ein neues Schulgesetz soll es richten.
Seit zwei Wochen ist Alexander Lorz hessischer Kultusminister. Statt schulpolitische Kämpfe von gestern zu führen, will er die Qualität des Unterrichts verbessern. Im Interview erläutert er unter anderem seine Meinung zum „Turbo-Abi“.
Die neuen Minister im Landeskabinett sind noch in der Aufwärmphase, eine Schonfrist bekommen sie nicht. Im Eiltempo müssen sie sich in ihrer neuen Arbeit zurechtfinden.
In Hessen wird wieder länger gelernt auf dem Weg zum Abitur. G8 soll nach dem Willen von Kultusminister Lorz aber kein Auslaufmodell werden.
Frankfurt, dessen Vertreter im übrigen Hessen durch alle Parteien hindurch nicht besonders wohlgelitten sind, kommt im System Bouffier gut weg. Das zeigt die Liste der neuen CDU-Minister.
Für die Koalition mit den Grünen setzt Volker Bouffier im eigenen Hause auf Bewährtes. Die meisten Minister bleiben im Kabinett. In den wichtigen Ressorts aber setzt er Akzente.
Ministerpräsident Bouffier hat sein künftiges Führungspersonal präsentiert. Boris Rhein wird ins Ressort Wissenschaft und Kunst wechseln. Neu in der Regierung sind Peter Beuth als Innenminister und überraschend Ralph Alexander Lorz als Kultusminister.
Staatssekretär Lorz soll an die Spitze des Kultusministeriums rücken und Nicola Beer folgen, wie es heißt. Und Umweltministerin Lucia Puttrich neue Ministerin für Bundesangelegenheiten werden.