Das Cowgirl kommt aus Stockholm
Whisky per tutti: Die Oper Frankfurt zeigt Giacomo Puccinis „La Fanciulla del West“ im „Goldrausch“-Realismus à la Charlie Chaplin. Das Premieren-Publikum war begeistert - durchaus zu Unrecht.
Whisky per tutti: Die Oper Frankfurt zeigt Giacomo Puccinis „La Fanciulla del West“ im „Goldrausch“-Realismus à la Charlie Chaplin. Das Premieren-Publikum war begeistert - durchaus zu Unrecht.
Es soll keine Wildwest-Oper sein: Christof Loy inszenierte „La Fanciulla del West“, Sebastian Weigle hat die musikalische Leitung. Statt um Cowboys geht es um die Sehnsüchte der Menschen.
Er zitiert und konfrontiert Disparates in Fülle: Heiner Goebbels inszeniert seine Oper „Landschaft mit entfernten Verwandten“ im Bockenheimer Depot.
Frankfurt wächst, und das gewaltig. Seit 2005 ist die Zahl der Einwohner um 50 000 gestiegen, bis 2020 sollen noch einmal 25 000 dazukommen.
Seit Bernd Loebe die Frankfurter Oper leitet, steht sie glänzend da. Man sollte meinen, der Intendant sei glücklich. Aber er fürchtet sich vor Sparzwängen. Sonst genießt er den Erfolg. Leute bedanken sich bei ihm.
Nach 40 Jahren auf der Bühne des Frankfurter Schauspiels ist Wilfried Elste zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen ernannt worden.
Preise und Auszeichnungen hat Hilmar Hoffmann schon viele erhalten. Nun ehrt das Kunstforum Seligenstadt den früheren Frankfurter Kulturstadtrat - mit zwei Tauben.
Peter Feldmann hält als neuer Frankfurter OB bewusst Distanz zur Kultur und schüttelt kräftig Hände in Sozialwohnungen. Aber nicht jede Aufgabe kann er sich aussuchen: Ein Tag im Arbeitsleben des Politikers.
Solidaritätsmatinee im vollbesetzen Großen Haus des Schauspiels: „Die Gall lääft übber!“ mit Michael Quast und anderen.
Die Stadt Frankfurt muss und wird sparen - auch in der Kultur. Der Aufschrei in der Szene ist groß. Aber es wird schwer werden, die richtigen Worte zu finden, wenn es wirklich wehtut.
Frankfurt spart an der Kultur: Das Romantikmuseum und das Theater für Michael Quast fallen dem Rotstift zum Opfer. Kulturpolitiker Hoffmann macht Vorschläge, damit die Projekte nicht sterben müssen.
Frankfurt ohne Mundartbühne: Die Vereitelung des Neuanfangs im Paradieshof und das Ende der Tradition am Großen Hirschgraben.
In den Sommerferien 2011 spielte sie die Hauptrolle in ihrem ersten Film, vergangenes Jahr machte sie Abitur, jetzt ist sie der deutsche „Shooting Star“ der Berlinale: Eine Begegnung mit der Schauspielerin Saskia Rosendahl.
Kino, DVD, Youtube - Theater haben heute starke Konkurrenz. Trotzdem zieht es viele Menschen vor die Bühnen, wie mehrere Spielstätten berichten. Bliebt sind Klassiker und Kinderstücke.
Der Vater war Opernsänger, der Stiefvater Generalintendant der Städtischen Bühnen - in Michael Gonszars Leben war immer Theater. Nun ist er am English Theatre Frankfurt zuständig für die Theaterpädagogik.
Anna Ryberg und ihr Ehemann Simon Bailey treten auch in der „Hochzeit des Figaro“ als Paar auf.
Von Amerika nach Frankfurt, dazu zwei Jahre Offenbach - Peter Marsh kennt sich aus mit kulturellen Differenzen. Diesen Monat singt er in Prokofjews „Spieler“.
Frankfurts Figaro kommt aus Korea: Kihwan Sim gehört seit dieser Spielzeit zum Frankfurter Opernensemble.
Keine Experimente: Im Wettbewerb um den Erweiterungsbau für das Jüdische Museum haben sich konventionelle Entwürfe durchgesetzt, die für das städtebaulich schwierige Grundstück auf eine ruhige Formensprache setzen. Ein besonders interessanter Entwurf hat es nicht unter die Preisträger geschafft.
Wenn ein handwerkliches Defizit auf ein musikalisches trifft, hilft auch die Brecht-Gardine nicht mehr: In der Oper Frankfurt scheitert Johannes Erath an Händels Oper „Giulio Cesare“.
Gladiatorenspiele im Unterschichtfernsehen: Mario Salazars penetrant aufgekratzter Konsum- und Mediensatire „Alles Gold was glänzt“ geht in Heidelberg schnell die Luft aus.
Der Marathon wird am Sonntag in der ganzen Stadt den Verkehr behindern. Wichtige Einrichtungen und Veranstaltungen bleiben aber erreichbar.
Die Sopranistin Barbara Zechmeister ersingt sich die russische Seele.
Vor gut hundert Jahren wurde Giacomo Puccinis Wildwest-Oper „La Fanciulla del West“ in New York uraufgeführt. Jetzt bürstet Tilman Knabe das Werk in Mannheim gegen den Strich
Auf der unbekannten Seite des Eisernen Vorhangs: Beim ersten „Operntag“ erkunden Jugendliche die Frankfurter Oper und Szenen aus Puccinis „La Bohème“.
Die Frankfurter Goethewoche erlebt mit dem Doppel-„Faust“ im Schauspiel ihren dramatischen Höhepunkt.
Die Oper Frankfurt eröffnet ihre Spielzeit mit einer Ehrenrettung der Oper „Vanessa“ von Samuel Barber, in Szene gesetzt als dichtes Kammerspiel.
Katharina Thoma und Jonathan Darlington erkennen in Samuel Barbers Oper „Vanessa“ viel verhinderte Kommunikation.
Aktivisten der Occupy-Bewegung bleiben in Frankfurt auf dem Posten: Nach der Räumung ihres Zeltlagers haben sie einen Infostand und eine Mahnwache aufgebaut.
Während der Sommerferien gibt es in vielen Theatern der Stadt keine Aufführungen. Hinter den Kulissen und im Freien geht der Betrieb aber weiter.
Lange, sehr lange hat die Stadt Frankfurt mit der Occupy-Bewegung Geduld gezeigt. Das war auch richtig so. Nun war die Geduld am Ende.
Die Stadt will eine Klage der Aktivisten abwarten. Oberbürgermeister Feldmann unterstützt den Protest vor der Europäischen Zentralbank.
Als Regierungssprecher sitzt der frühere ZDF-Journalist Steffen Seibert dabei, wenn die Herren Obama, Putin oder Hollande zu Besuch kommen. Wen das kalt lasse, der lüge, sagt er.
Wegen schlechter Haushaltslage müssen die Frankfurter Bürger spätestens im nächsten Jahr mit steigenden Eintrittpreisen in vielen städtischen Einrichtungen rechnen.
Die Frankfurter Modefotografin Lilo Gwosdz hat ein Buch über ihre Kindheit und Jugend in Breslau geschrieben. Es enthält viele berührende Geschichten.
Die Mannschaft des neuen Frankfurter Rathauschefs steht: Vor allem mit der Bestellung seines Büroleiters Martin Wimmer hat Peter Feldmann alle überrascht. Er kommt von Siemens.