Weltverbesserer, Bühnenbeglücker
Der Mann, der Opern entflammte: Als Intendant führte Gerard Mortier Europas Opernhäuser und Festivals zur Blüte und prägte eine ganz eigenen, neuen Stil. Jetzt starb er im Alter von siebzig Jahren.
Der Mann, der Opern entflammte: Als Intendant führte Gerard Mortier Europas Opernhäuser und Festivals zur Blüte und prägte eine ganz eigenen, neuen Stil. Jetzt starb er im Alter von siebzig Jahren.
Werner Müller-Esterl ist ein Mann, der hohe Ansprüche stellt. Damit macht sich der Präsident der Frankfurter Goethe-Universität nicht nur Freunde. Aber er ist ziemlich erfolgreich.
Radfahren in der Stadt ist eine Katastrophe - so sehen es zumindest viele Radfahrer. Ulrich Schöttler, Leiter des Straßenverkehrsamtes, hat durchaus Verständnis, hält aber auch dagegen.
Schnüffeln, schnuppern, fressen: Ein tschechoslowakischer Wolfshund gastiert in den Frankfurter Kammerspielen. Und zwar Devin von der Wolfsranch.
Die Stadt widmet der Frankfurter Bildhauerin Wanda Pratschke zu ihrem 75.Geburtstag eine Ausstellung. Ein Atelierbesuch
Eine tolle Rolle für Gérard Depardieu: Der Dirigent Bertrand de Billy und der Regisseur Keith Warner sprechen über Verdis Oper „Falstaff“, die am Sonntag in Frankfurt Premiere hat.
Im Alter von achtundsiebzig Jahren ist Gerd Albrecht in Berlin gestorben. Er war ein Pionier der Musikvermittlung. Auch als Dirigent setzte er starke Akzente für das Neue und bisher Unerhörte.
Eine Mumie schon zu Lebzeiten: Frankfurter Erstaufführung von Aribert Reimanns „Gespenstersonate“.
Eben hat es in Jules Massenets „Werther“ geschneit, nun fällt der erste Schnee des Winters auf das nächtliche Frankfurt. Nur in der Oper ist noch Leben. Kinder schleichen über die dunkle Bühne und durch die Werkstätten und rollen im Ballettsaal die Schlafsäcke aus. Gruselig wird es auch.
Wie es klingt, wenn jeder für sich allein singt. Wie es wirkt, wenn Werther falsch zielt und Mephisto ein armer alter Mann ist. Und was passiert, wenn der Oscarpreisträger Christoph Waltz den „Rosenkavalier“ inszeniert.
„La Traviata“ einmal anders: Auf einer zweigeteilten Bühne verschränken sich die Zeitebenen. Die Ausstattung ist auf das Nötigste beschränkt. Zu sehen in Mainz, wo es zur Premiere viel Beifall gab.
Eine Nacht ist dem Publikum nicht genug. Die doppelte „Aida Night Of The Proms“ in der Frankfurter Festhalle. Zu den Überraschungen gehört Hiromi Uehara.
Lange waren die Lehrstühle der Musikwissenschaftler an der Uni Frankfurt verwaist. Jetzt herrscht im Institut Aufbruchstimmung.
Überall auf der Welt löste der Mord an John F. Kennedy vor 50 Jahren Entsetzen, Wut und Trauer aus. Auch in Frankfurt, wo der amerikanische Präsident fünf Monate zuvor von Hunderttausenden mit Jubel empfangen worden war.
Jedes Jahr prämieren die Theater-, Tanz- und Opernmacher mit dem Faust-Theaterpreis ihre Spartenbesten. Die Schauspielerin Constanze Becker und der Regisseur Luc Perceval gehören zu den Prämierten.
Von einem kulturpolitischen Gestaltungswillen ist in Frankfurt nichts mehr zu spüren. Daran ändern auch die jüngsten Thesen aus dem Büro des Oberbürgermeisters nichts.
In ihrem kulturpolitischen Positionspapier, das die CDU am Mittwoch vorgelegt hat, geht es auch um das Grundsätzliche. Doch letzten Endes überschattet das Thema Geld alle Inhalte.
Die Frankfurter Privatbank zieht mit rund 300 Mitarbeitern bis Mitte 2014 an den Untermainkai. Damit wird ein potentieller Hochhausstandort frei.
Romana und Silvia schlafen mit Männern und bekommen Geld dafür - freiwillig, ohne dass ein Zuhälter sie zwingt. Aus dem Leben zweier Prostituierter.
„Ein Haus für das Theater - 50 Jahre Städtische Bühnen“ in Frankfurt: Vorstellung des Buchs zum Jubiläumsjahr.
Frankfurts Oper beginnt die Spielzeit mutig mit etwas Erborgtem: Jim Lucassen zeigt neuerlich seine Lesart der „Rusalka“, Antonín Dvořáks vorletztem Opernwerk. Sebastian Weigle steht am Dirigentenpult.
Die Staatstheater Wiesbaden und Darmstadt wollen ihre dritte Sparte fusionieren. Von 2014 an soll der Tanz in der Region sich völlig wandeln.
Die Oper Frankfurt war mit „Dido and Aeneas“ sowie „Herzog Blaubarts Burg“ zu Gast beim Theaterfestival in Edinburgh. Das schottische Publikum war begeistert.
Hundertjährige werden immer fitter und glücklicher, heißt es in einer aktuellen Studie. Wer Hanna Stephan aus dem Nordend kennt, glaubt das gern.
Früher lief es richtig gut, inzwicshen ist das Geschäft mit Kostümen etwas schwieriger geworden. Der Kostümverleih Jansen hat durchgehalten und wird nun 100 Jahre alt.
Seit 190 Jahren gibt es das Teehaus Ronnefeldt in Frankfurt. Seine Entwicklung erzählt viel von der Dynamik der Stadt, denn Teegeschichte ist auch immer Wirtschaftsgeschichte.
Es gibt viel zu tun: Für junge Ensemblemitglieder ist die Oper Frankfurt ein guter Einstieg in das Sängerleben. Nina Tarandek erzählt daraus.
Er sagt, er spiele lauter Schriftsteller. Dabei gibt Torben Kessler am Schauspiel Frankfurt in der nächsten Spielzeit auch einen Kommissar. Vor allem aber ist er ein Grübler.
Ehe sie eine schöpferische Pause machen, spielten Kettcar in der Jugendkulturkirche Sankt Peter in Frankfurt. Das Konzert der Hamburger Rock-Formation war ausverkauft.
Das Publikum hat vielleicht etwas anderes erwartet: Rainer Pudenz inszeniert im Frankfurter Palmengarten ganz brav Georges Bizets Erfolgsoper „Carmen“.
Durch einen Zufallsfund im Jubiläumsjahr ist uns Georg Büchner wieder ein Stück näher gerückt. Wer war sein Zeichner August Hoffmann, der ihn eingehender als die meisten seiner Zeitgenossen betrachtet hat - und wie gut mag er Büchner getroffen haben?
Für zunächst zwei Jahre wird das Ensemble von Michael Quast im Comoedienhaus auftreten. Das sei keine Absage an Frankfurt, sagt er.
Volker Mosbrugger ist Biologe und war Professor in Tübingen. Heute ist er Generaldirektor des Senckenberg-Instituts in Frankfurt und diskutiert auch gerne mal mit Managern. An der Universität sei es schwer, ein großes Rad zu drehen, sagt er.
Die rechtsextremen Republikaner wollten am Samstag durch die Innenstadt ziehen. Doch eine Gegendemonstration der linken Szene protestierte gegen die Kundgebung.
Sie verkörpert nicht nur alte Hexen: Die Altistin Katharina Magiera schätzt die Intimität der kleinen Bühne.
Man stutzt zunächst, wenn man hört, Erinnerungsstücke aus dem Frankfurter Occupy-Camp wurden dem Historischen Museum übergeben. Aber Museen veranstalten eben nicht nur Ausstellungen, sie sammeln auch. Und das ohne politische Vorlieben.