Aufruhr in der Theaterszene
Ein vom Kulturdezernenten beauftragtes Quartett hat der freien Frankfurter Theaterszene ein schwaches Zeugnis ausgestellt. Dies führte zu einer turbulenten Diskussion über Zukunft der Freien Bühnen am Main.
Ein vom Kulturdezernenten beauftragtes Quartett hat der freien Frankfurter Theaterszene ein schwaches Zeugnis ausgestellt. Dies führte zu einer turbulenten Diskussion über Zukunft der Freien Bühnen am Main.
Nicht nur die deutschen Opernhäuser rüsten sich für das Wagner-Jubiläumsjahr 2013. In Lyon und in Amsterdam gibt es jetzt neue „Parsifal“-Inszenierungen, die allerdings höchst unterschiedlich ausfallen.
Die Zahl der Abonnenten seit 2009 verdoppelt, vier von fünf Plätzen verkauft und in der jüngsten Spielzeit so viele Besucher wie seit 30 Jahren nicht gezählt: Das Schauspiel Frankfurt zieht eine positive Bilanz.
Integration im umfassenden Sinn sozialen Zusammenhalts, ein vielfältiges Angebot an Schulformen und eine lebendige Kultur: all dies etwa steht auf der Habenseite der Bilanz von Petra Roth als Frankfurts Rathauschefin.
Da capo bitte: Das Gastballets de Monte-Carlo spielen Jean-Christophe Maillots „Romeo und Julia“ in Köln. Die Stadt erfährt, was ihr durch das eigene, weggesparte Tanzensemble fehlt.
In Frankfurt gibt es alles, was man braucht: Der Bariton Sebastian Geyer lebt seit zwei Jahren in der Stadt.
Fachleute fordern, dass Frankfurt ein Produktionshaus für zeitgenössisches, spartenübergreifendes Kinder- und Jugendtheater bekommt.
Frankfurt erinnert an Wassili Schukowski und Nikolai Gogol, der hier am zweiten Band seines Romans „Die toten Seelen“ schrieb.
Sie hat mit der Eintracht gelitten und gefeiert, Großereignisse in die Stadt geholt und den kleinen Sport unterstützt: Die CDU-Politikerin Petra Roth.
Peter Feldmann hat einen langen Lauf bis ins Oberbürgermeister-Amt von Frankfurt hinter sich. Als Vorbild diente ihm Andrea Ypsilanti, seine Partei hat ihn erst am Ende unterstützt.
Das Frankfurter Varieté Tigerpalast hat wieder ein neues Programm, und hier ist eine Empfehlung: hingehen und ansehen.
Das Auf und Ab der Frankfurter Architektur folgt unseliger Tradition. Doch die heutige Verhunzung übertrifft noch den zerstörerischen Wiederaufbau. Ein Gang durch die Baustellen der City.
Regisseurin Vera Nemirova lässt sich von Wagner nicht einschüchtern und beschließt mit der „Götterdämmerung“ den prächtigen „Ring“ der Frankfurter Oper.
Schwerer Verdacht: Shakespeare war ein schwuler Antisemit. Jedenfalls so, wie Barrie Kosky den „Kaufmann von Venedig“ im Schauspiel Frankfurt inszeniert. Dort stellen sich nun einige Fragen.
Er mag Mahler, singt aber Verdi und Puccini: Alfred Kim ist als Tenor in Frankfurt und im Ausland gefragt.
Klare Vorstellung vom Wesen der Kunst: Peter Schröder, ein neues Gesicht im Frankfurter Schauspiel-Ensemble, hat sich hier schon profiliert.
Wer aus den Alpen kommt, kann über den Taunus nur lachen. Die Oper Frankfurt aber hat es den beiden neuen Ensemblemitgliedern Daniel Schmutzhard und Martin Mitterrutzner angetan.
Eine moderne Tragödie von verkapselten Seelen: Giuseppe Verdis Spätwerk „Otello“ an der Oper Frankfurt, inszeniert von Johannes Erath, beigeistert das Publikum.
Am Sonntag hat Verdis „Otello“ in Frankfurt Premiere. Regisseur Johannes Erath und Generalmusikdirektor Sebastian Weigle im Gespräch.
In der Frankfurter Oper: Roland Koch diskutiert über Zweifel der Bürger am Kapitalismus.
Nötig sind im Frankfurter Mousonturm frische Ansätze, über Kunst und Gesellschaft nachzudenken. Ob es dafür noch mehr Jugendprojekte geben muss oder Festivals, wird sich weisen.
Rock-Edelgreis trifft Heavy-Metal-Steinbeißer: Lou Reed hat mit Metallica eine Platte namens „Lulu“ aufgenommen.
Morgen in der Premiere von Chabriers „L’Étoile“ an der Oper Frankfurt ist er König Ouf: ein Gespräch mit Christophe Mortagne.
Der Frankfurter Philosoph Alfred Schmidt ist 80, kann sich ein Leben ohne Arbeit aber noch immer nicht vorstellen. Ein Gespräch jenseits der strengen Fragen an die reine Wissenschaft. „Bei einigen stieß man doch auf Kulturwidriges. Nicht alles, was an den Pfosten rüttelt, ist auch schon fortschrittlich.“
Hans Neuenfels blickt auf sein Leben zurück, Reinhard Brandt beschäftigt die Bologna-Reform, Axel Honneth will zwischen Sein und Sollen nicht scheiden.
Maßhalten war seine Sache nicht: Der Regisseur Hans Neuenfels hat einen wunderbaren Rückblick auf sein Leben und seine Theater-Arbeiten geschrieben.
Sie hat unter Fassbinder gespielt. Nun sammelt sie eine neue Erfahrung zum Frankfurter Spielzeitbeginn: Ein Gespräch mit der Schauspielerin Traute Hoess.
Sollte das der Durchbruch sein? Die Stadt Frankfurt reagiert auf die negativen Erfahrungen mit eigenen Bauvorhaben und geht neue Wege, auf dass es künftig weniger Mehrkostenvorlagen gebe.
Der Erweiterungsbau für das Museum der Weltkulturen in Frankfurt soll von einer noch zu gründenden städtischen Gesellschaft betreut werden. Entsprechende Informationen dieser Zeitung hat Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) auf Anfrage bestätigt.
Eines Tages fällt die Entscheidung: Das Auto wird abgeschafft. Der Verzicht fällt zunächst nicht sonderlich schwer. Es gibt ja Taxis. Aber hier wird es oft ziemlich problematisch.