Abschied von der Oper als windiger Heiratsvermittler
Meist war der Tenor in kleineren und mittleren Partien zu erleben: als David in Wagners „Meistersingern“ etwa oder als Mime im „Ring des Nibelungen“.
Meist war der Tenor in kleineren und mittleren Partien zu erleben: als David in Wagners „Meistersingern“ etwa oder als Mime im „Ring des Nibelungen“.
Der Bariton Konstantin Krimmel gestaltet mit dem Pianisten Ammiel Bushakevitz einen Liederabend in der Oper Frankfurt. Das Programm ist weit gefächert und rangiert zwischen Robert Schumann und dem Rumänen Mandyczewski.
Stehende Ovationen: Ein 14 Jahre alter Puccini-Abend von Claus Guth an der Frankfurter Oper zeigt, wie klug und nachhaltig Intendant Bernd Loebe sein Haus führt.
Hein Heckroth muss die Leute geradezu umgehauen haben mit seinen Bühnenbildern. Die Oper Frankfurt erinnert an den Hessen, der für „Die roten Schuhe“ schon 1949 einen Oscar bekommen hat.
Sie wollen die klassische Musik entstauben und ein junges Publikum ansprechen: Das Ensemble Broken Frames Syndicate experimentiert mit Digitalpannen und Kommunikation in der Musik.
17 Jahre leitete Roland Kaehlbrandt die Geschicke der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Im September geht er in Rente. Doch viele seiner Projekte bleiben und prägen den Charakter der Stiftung.
Frankfurt ist eine der Hauptstädte Europas. Ein großes Euro-Zeichen auf einem Sockel erinnert daran. Solange es keinen andersartigen Ersatz gibt, sollte es erhalten bleiben.
Die Kammeroper Frankfurt stand selten im Mittelpunkt von umfangreicher Berichterstattung, kann aber auf künstlerisch erfolgreiche 40 Jahre blicken. Und nun steht ein festes Domizil im Kulturwerk „Die Fabrik“ in Sachsenhausen in Aussicht.
Als Klavierlehrerin an Dr. Hoch's Konservatorium hat Clara Schumann von 1876 das aufblühende Frankfurter Musikleben entscheidend mitgeprägt.
Schauen, erstaunen, noch einmal schauen: Tatjana Gürbaca inszeniert Luigi Dallapiccolas „Ulisse“ aus dem Jahr 1968 an der Oper Frankfurt.
Die Pläne für das Jubiläum der Paulskirche stehen. Energieerzeuger sollen in ihren Kraftwerken wieder Kohle statt Erdgas verfeuern. Und in Frankfurt geht die Diskussion um die Städtischen Bühnen weiter. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Eigentlich soll der Platz vor dem Frankfurter Hauptbahnhof nach Oskar Schindler benannt werden. Warum dauert es dann so lange, den Judenretter entsprechend zu würdigen?
Der Avantgardist Dallapiccola nutze den Odysseus-Mythos, um etwas über alle Menschen zu erzählen, meinen Opern-Regisseurin Tatjana Gürbaca und Dirigent Francesco Lanzillotta. An diesem Sonntag in Premiere.
134 Millionen Euro sollen die Dezernate in Frankfurt im nächsten Jahr weniger ausgeben. Zugleich verteuern die steigenden Energiepreise nicht nur den Nahverkehr.
Schwierige oder gebrochene Gestalten waren seine Spezialität. Seinen letzten Auftritt hatte er vor fünf Jahren in einem „Polizeiruf 110“. Im Alter von 88 Jahren ist der Schauspieler Ernst Jacobi gestorben.
Zur Spielzeit 2023/24 wird Ioannis Mandafounis künstlerischer Leiter der Dresden Frankfurt Dance Company. Damit kehrt ein ehemaliger Forsythe-Tänzer an den Main zurück.
Der Choreograph Ioannis Mandafounis wird künftig die in Frankfurt und Dresden ansässige Tanzcompagnie leiten. Vor allem soll der ehemalige Forsythe-Tänzer mit seiner Arbeit auf die jeweilige Stadtgesellschaft eingehen.
„Von hier kommen die wichtigsten Moleküle für die Firma“, sagt der Forschungschef von Sanofi-Aventis Jochen Maas selbstbewusst über den Standort im Industriepark Höchst.
Hessen braucht von allen Bundesländern am längsten für den Bau von Windrädern. Die Post-Covid-Fälle häufen sich. Und außerdem drängt beim Neubau der Städtischen Bühnen die Zeit. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
In der Frankfurter Festhalle stellt Zucchero sein Album „D.O.C.“ vor, das im Mittelpunkt der von der Pandemie jäh beendeten Tour von 2019 hätte stehen sollen - und er spielt auch ältere und jüngere Stücke aus dreieinhalb Jahrzehnten.
Mit der Dresden Frankfurt Dance Company kehrt erstmals wieder Tanz auf die Bühne des Schauspiels zurück: Die Saison 2022/23 am Frankfurter Schauspiel.
Karg und stark: R. B. Schlathers Inszenierung von Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ an der Oper Frankfurt bietet präzise Personenregie und zwei eindrucksvolle Rollendebüts.
Als das Bündnis im Frankfurter Rathaus vor einem Jahr seinen Koalitionsvertrag präsentierte, klang es so, als solle die Stadt neu erfunden werden. Zwölf Monate später ist die Bilanz recht ernüchternd.
Es gehe um einen „Sextouristen“. Doch könne man das auch in einem abstrakten Raum zeigen, glauben Regisseur R.B. Schlather und Dirigent Antonello Manacorda.
Tania León komponiert mit Sendungsbewusstein, nun waren sie und ihre Werke an der Oper Frankfurt zu erleben.
Stefan Bachmann hat schon öfter aktuelle Stücke von Elfriede Jelinek inszeniert. Wegen Corona hat sich seine jüngste Premiere am Schauspiel Frankfurt verzögert. Der Intendant des Kölner Schauspiels sieht es gelassen.
Die Elfen- und die Menschenwelt sollen in Brigitte Fassbaenders Neuinszenierung der Shakespeare-Adaption im Bockenheimer Depot klar getrennt sein.
Die vier Fraktionen der Römerkoalition stellen ihre Etatanträge für 2022 vor. Dabei geht es um Summen etwa für Spielplätze von mehr als einer Million bis hin zu reinen Willensbekundungen.
Seit zwei Jahren leitet Karin Müller das Frankfurter Ordnungsamt. Sie gilt als „Anpackerin“, die die Behörde vorangebracht hat.
Gal Fefferman hat für „Achschav“ eine Gruppe von Künstlerinnen versammelt. Gemeinsam erforschen sie die Verbindung von Tanz und Gesang über stimmliche und körperliche Berührung.
Deutliche Kritik an den Freunden der Rekonstruktion und Zustimmung für eine genau Prüfung: Die Wahl eines Standorts für die Städtischen Bühnen ist einen kleinen Schritt weiter.
Wegbrechen des Publikums, Ende der Hochkultur? Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig rechnet nicht damit. Und erklärt beim F.A.Z.-Kongress „Zwischen den Zeilen“, warum sich der Neubau der Städtischen Bühnen lohnt.
Die Oper Frankfurt bietet in der kommenden Spielzeit ein Programm in gewohntem Umfang und spart dennoch eine Million Euro ein: Mehrere verschobene Produktionen werden nun nachgeholt. Aber der Chef mahnt.
Die Stadt Frankfurt hatte den Bürgerentscheid über die Rekonstruktion des Schauspielhauses abgelehnt. Nun landet der Fall vor dem Verwaltungsgericht.
Wie Daniel Nicolai, der Intendant des English Theatre in Frankfurt, sein Wochenende verbringt.
Haydns Sinfonie „Der Bär“ hat mit ihren vermeintlichen Schlusswendungen schon so manches Konzertpublikum an der Nase herumgeführt. Die Zuhörer in Frankfurt aber bleiben standhaft und klatschen nicht zu früh.