So begehrt ist das 9-Euro-Ticket
Bahnfahren ist in Deutschland derzeit günstig wie nie. Doch wie nutzen die Bürger das neue Billigticket-Angebot? Das Statistische Bundesamt legt eine Sonderauswertung vor.
Bahnfahren ist in Deutschland derzeit günstig wie nie. Doch wie nutzen die Bürger das neue Billigticket-Angebot? Das Statistische Bundesamt legt eine Sonderauswertung vor.
Europas längste städtische Seilbahn steht seit kurzem in Toulouse – sie ist nicht in erster Linie für Touristen gedacht, sondern ergänzt den Nahverkehr mit Bus und Metro. Im Praxistest zeigt sich, wie groß die Zeitersparnis ist.
Geht es nach den Verbraucherschützern, sollen Bürger auch dem Auslaufen des 9-Euro-Tickets günstig mit Bus und Bahn fahren. Angesichts der steigenden Preise brauche es weitere Entlastungen.
Deutlich mehr Menschen nutzen seit der Einführung des 9-Euro-Tickets den öffentlichen Nahverkehr.
Der stark verbilligte Nahverkehr hat am Pfingstwochenende die Bahn und deren Mitarbeiter an nervliche und organisatorische Grenzen gebracht. Zu den befürchteten Übergriffen kam es zum Glück nicht, jedoch zu Überstunden und Überlastung. Wie sieht das in Zahlen aus?
In anderen Ländern gibt es kein 9-Euro-Ticket, dafür läuft es im öffentlichen Nahverkehr oft besser. Zehn Korrespondenten berichten.
Die Einführung des 9-Euro-Tickets hat eine Debatte über die Verkehrspolitik ausgelöst. Auch für die Verkehrsforschung und Umfrageinstitute ist das Ticket interessant – denn es kommt nicht in allen gesellschaftlichen Gruppen gleich gut an.
Die Bahn hat nach eigenen Angaben bisher 2,7 Millionen Tickets verkauft. Dies sei aber nur ein Teil der Gesamtmenge, da das Angebot auch über andere Kanäle vertrieben werde. Das Ticket, so der Sprecher der Bahn, treffe den Nerv der Zeit.
Reduzierte Benzinpreise dienen nicht der Umwelt, das Geld für die billigen Monatskarten wäre anders besser angelegt gewesen. Doch einen großen Vorteil hat das 9-Euro-Ticket auf jeden Fall.
Mit dem Start des 9-Euro-Tickets geht die Angst vor überfüllten Zügen, Stress beim Pendeln und aggressiven Reisenden um. Campingstühle, Reiseproviant und gute Sitten könnten einer entspannten Zugreise zuträglich sein. Ein satirischer Einwurf.
Viele Deutsche haben sich schon die günstigen Zugfahrkarten gesichert. Verkehrsminister Wissing ist sicher, dass das langfristige Folgen haben wird.
Im Jahr 2020 gaben die Haushalte im Durchschnitt 24 Euro für Bus- und Bahntickets aus. Damit lagen viele Verbundtickets unter der allgemeinen Preissteigerung. Lediglich reine Bahnfahrten sind über die Jahre deutlich teurer geworden.
Der Bundesrat hat zähneknirschend zugestimmt, die Vorsitzende der Länder-Verkehrsminister, Maike Schäfer, ist dennoch enttäuscht. Über das Reisen im ÖPNV erzählt ein Rentner, der vier Jahre lang nur mit Linienbussen Deutschland bereist hat.
Das 9-Euro-Ticket ist die größte Rabattaktion aller Zeiten im Öffentlichen Nahverkehr. Und es sorgt für reichlich Streit zwischen Bund und Ländern.
Am Donnerstag wir die Frankfurter Straßenbahn 150 Jahre alt. Schon am Mittwoch fuhren deshalb alte Fahrzeuge aus dem Museumsbestand durch die Stadt.
Die Länder pochen auf mehr Geld vom Bund für das große Rabattexperiment im Öffentlichen Nahverkehr. Sie drohen mit einem „Nein“ im Bundesrat.
Zwischen Bund und Ländern tobt ein Streit um die Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs. Eine Umfrage der F.A.Z. legt dabei beträchtliche Unterschiede offen. Nun kocht er wegen des 9-Euro-Tickets hoch.
Der erste Spatenstich für die neue Schienenverbindung namens Regionaltangente West zeigt: Die Region kann kooperieren, und sie ist innovativ. Doch nun sollten die Planungen für das Gegenstück im Osten Frankfurts beginnen.
Die Deutsche Bahn hat ihre Vorbereitungen für den Verkauf des billigen Tickets abgeschlossen. Jetzt müssen nur noch Bundestag und Bundesrat grünes Licht geben – doch es regt sich nicht nur in Bayern Widerstand.
Das in Offenbach regierende Ampelbündnis zieht für das erste Jahr Bilanz. Beim Nahverkehr sehen sich die Bündnispartner zu Kürzungen gezwungen.
Auf den günstigen ÖPNV-Sommer folgt ein Herbst, in dem die Ticketpreise durch die Decke gehen könnten. Die Verkehrsminister der Länder setzen den Bund nun unter Druck – sie fordern 1,5 Milliarden Euro mehr für Öffentlichen Nahverkehr.
Peking geht einen weiteren Schritt, um einen Lockdown abzuwenden. Mehr als 40 U-Bahn-Stationen sind geschlossen, zahlreiche Buslinien fahren nicht mehr.
Fridays for Future & Co fordern einen deutlichen Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs: 100 Milliarden Euro soll das kosten.
Die Etat-Lage zwingt die Stadt Offenbach, im öffentlichen Nahverkehr zu sparen. Betroffen ist auch eine Buslinie, die zu einem Pflegezentrum der Caritas führt. Der Verband will deshalb Investitionen im Volumen von 50 Millionen Euro in dieses Zentrum stoppen.
Seit die Corona-Vorschriften gelockert wurden, ist die Maske vielerorts entbehrlich. Auch im öffentlichen Nahverkehr glaubt mancher, darauf verzichten zu können.
In jedem der mehr als 400 Stadtbusse in Frankfurt kann man von Mai an das Ticket auch mit Bank- oder Kreditkarte bezahlen. Davon profitieren nicht nur Fahrgäste, das lohnt sich auch für die Verkehrsunternehmen,
Die Gesetzespläne von Bundesverkehrsminister Volker Wissing sorgen für ordentlich Streit. Es geht dabei vor allem um die Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs und die Kosten des 9-Euro-Tickets.
Der öffentliche Nahverkehr wird bald so günstig wie nie. Dabei sind jetzt ganz andere Konzepte nötig, um die Verkehrswende voranzutreiben.
Die Mauteinnahmen sollen nach einem Gesetzentwurf steigen. Im Jahresdurchschnitt sollen sie ab 2023 rund 8,3 Milliarden Euro betragen.
Unter dem Namen „Smart Citizen Wallet“ sollen Italiener für Wohlverhalten wie Mülltrennung und Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel Punkte sammeln können. Die Belohnung steht noch nicht fest, die sozialen Folgen sind dagegen absehbar.
Im Landkreis Darmstadt-Dieburg soll in zwei Pilotregionen ein Kleinbus auf Abruf fahren. Er verbindet unter anderen die Kommunen Erzhausen, Griesheim, Pfungstadt und Weiterstadt. Nach Darmstadt darf er allerdings nicht fahren.
Im Juni startet mit dem 9-Euro-Ticket die teuerste Werbeaktion für Bus und Bahn, die es in Deutschland je gab. Das könnte nach hinten losgehen.
Ab Juni sollen die Menschen mit einer großen Rabattaktion in die Bussen und Bahnen gelockt werden.
Die Politik will die Menschen in den öffentlichen Nahverkehr locken und startet deshalb die größte Rabattaktion aller Zeiten. Im Sommer könnte es voll werden.
Im Sommer wird es voll im öffentlichen Nahverkehr: Denn dann beginnt eine Rabattaktion, die die Menschen in Busse und Bahnen locken soll. Was man zum 9-Euro-Ticket wissen muss.
Zu zögerlich sei man im Mainzer Rathaus, wenn es darum gehe, den Autoverkehr in der Stadt deutlicher als bisher zurückzudrängen: Das meinen Vertreter von „Mainz Zero“, die deshalb nun aufs Tempo drücken wollen.