Bischöfe üben Selbstkritik in Sachen Sexuallehre
Eine Umfrage unter Katholiken zu Ehe und Familie hat viele Probleme offenbart. Nun suchen die Bistümer nach Lösungen. Kardinal Lehmann will eine „offensive Strategie“.
Eine Umfrage unter Katholiken zu Ehe und Familie hat viele Probleme offenbart. Nun suchen die Bistümer nach Lösungen. Kardinal Lehmann will eine „offensive Strategie“.
Das Limburger Bistum wartet auf den Prüfbericht zur Kostenexplosion beim Bau des Bischofssitzes. An dem Ergebnis der Untersuchungskommission der Bischofskonferenz ist auch die Staatsanwaltschaft interessiert.
Der Kommissionsbericht zum Finanzgebaren des Limburger Bischofs steht vor dem Abschluss: Nach F.A.Z.-Informationen ist es schwierig, sein Handeln eindeutig juristisch zu bewerten. Seine Rückkehr nach Limburg wird aber auch im Vatikan ausgeschlossen.
Eine Geheimwohnung, noch viel höhere Kosten und Stiftungsgelder für die Residenz: Der Untersuchungsbericht zum Limburger Bischofssitz wird nach „Spiegel“-Informationen für Tebartz-van Elst unbequem.
Trotz seiner vom Papst verordneten Auszeit weilt der Limburger Bischof Tebartz-van Elst regelmäßig im Bistum. Dort ist er aber ohne nennenswerten Einfluss auf die Verwaltung, wie der Frankfurter Stadtdekan zu Eltz meint.
Eigentlich soll er sich aus seiner Diözese fernhalten. Doch Tebartz-van Elst wohnt nicht nur regelmäßig in seinem alten Dienstsitz, angeblich erteilt er auch seinem Vertreter Anweisungen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Der Vermögensverwaltungsrat am Bistum Limburg Jochen Riebel belastet Bischof Tebartz-van Elst schwer: Dieser habe zwei Jahre lang die Kosten des neuen Bischofssitzes verheimlicht, sagte Riebel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Der frühere Generalvikar Franz Kaspar verlässt das Domkapitel des Bistums Limburg. Im Herbst hatte Papst Franziskus den damaligen Verwaltungschef des Bistums in den sofortigen Ruhestand versetzt.
Ein Traktorfahrer ist auf der B49 getötet worden. Ein Transporter war auf den Traktor aufgefahren, der daraufhin umkippte. Der Fahrer wurde von dem Traktor erdrückt. Glück im Unglück hatte ein Lasterfahrer auf der A7.
Kirchenrechtler Thomas Schüller rechnet nach seinen Worten nicht mit der Auflösung des Bistums Limburg als Reaktion auf die Krise. Eine anders lautende Nachricht stuft er als „Desinformation“ ein.
Der ausstehende Prüfbericht zur Kostenexplosion beim Bau des Bischofssitzes in Limburg werde noch keine Entscheidung über die Zukunft von Bischof Tebartz-van Elst bringen. Das meint Generalvikar Rösch, der den Bischof vertritt.
ADAC, Limburg, Theo Sommer: Die Autoritätendämmerung ist atemberaubend. Gut möglich, dass den Bürgern über die ganzen aufregenden Entwicklungen entgeht, wie sich eine neue skandalfreie Zone entwickelt: die Politik.
Warten auf die Klärung durch Rom: Der Limburger Generalvikar Wolfgang Rösch im Interview über die Krise des Bistums, Bischof Tebartz-van Elst und Geschick beim Reparieren.
Das Bistum Limburg hofft darauf, dass die Fragen zur Zukunft des beurlaubten Bischofs Tebartz-van Elst rasch geklärt werden. Derweil leidet auch die evangelische Kirche unter dem Limburger Fall.
Mit Schlägen und Fußtritten verletzt ein Familienvater einen Polizisten schwer, weil der sich schützend vor die Kinder des Mannes stellte. Nun muss der Angreifer wegen versuchten Mordes ins Gefängnis.
Ein 23 Jahre alter Mann ist vom Landgericht Limburg zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung der Richter hatte er seinen kleinen Sohn so stark geschlagen, dass dieser an den Folgen starb.
Generalvikar Wolfgang Rösch leitet während der Auszeit von Bischof Tebartz-van Elst kommissarisch das Bistum Limburg. Er wäre nach eigenen Worten gern in Wiesbaden geblieben.
In Limburg geht die Arbeit ohne Tebartz-van Elst weiter - auch die der Sonderkommission zum Bau des Bischofssitz. Vieles spricht nicht dafür, dass Tebartz-van Elst nach Limburg zurückkehrt.
Ein 29 Jahre alter Mann aus Runkel nahe Limburg ist in Untersuchungshaft genommen worden, weil er seinen Säugling getötet haben soll. Bei der Zwillingsschwester des Babys wurden Schädel- und Rippenbrüche festgestellt.
Das Strafverfahren gegen den Limburger Bischof Tebartz-van Elst wegen falscher eidesstattlicher Versicherung ist endgültig eingestellt worden. Zuvor sei die Zahlung einer Auflage von 20.000 Euro erfolgt.
Wer auf Hessen und das Jahr 2013 zurückblickt, wird in jedem Fall zwei Dinge in Erinnerung behalten: den Konflikt um den Bischof von Limburg und die Bildung einer Landesregierung aus CDU und Grünen.
In Hadamar bei Limburg wurden in den letzten Kriegsjahren der NS-Zeit 15 000 Menschen ermordet, vielen von ihnen waren psychisch krank oder behindert. Vor 30 Jahren ist aus der Tötungsanstalt ist eine Gedenkstätte geworden.
Weihbischof Löhr hat im Dom zu Limburg an die Barmherzigkeit appelliert. Ohne den Namen Tebartz-van Elst zu nennen. Spätestens an Pfingsten werde Tebartz-van Elst wieder in Limburg predigen, meinte ein Besucher nach der Predigt.
Der katholische Prachtbau in Limburg hat die Kirche insgesamt in Verruf gebracht. Jetzt wehren sich die Protestanten – und legen ihre Finanzen umfassend offen.
Es wird schließlich wieder voll werden in den Kirchen im ganzen Land, wie jedes Jahr an diesem einen Tag, und noch mehr Gläubige als sonst werden mit Fragen und Zweifeln kommen. Da kommt es auf jedes Wort an.
Bischof Tebartz verprasst das Geld, anderen fehlt es. Wegen der Vorgänge im Limburger Bistum hat die Bereitschaft der Deutschen, für kirchliche Hilfsorganisationen zu spenden, nachgelassen.
Der Limburger Generalvikar steht einer möglichen Rückkehr von Bischof Tebartz-van Elst zurückhaltend gegenüber: „Ich glaube, das wäre für viele Menschen eine Provokation“, sagte er dem HR.
Im Fall des gewaltsamen Todes eines Säuglings fordert die Anklage vor dem Limburger Landgericht lebenslange Haft für den Vater. Der Angeklagte hat Faustschläge gegen das Baby gestanden.
Der Streit im Bistum Limburg und Bischof Tebartz-van Elst dreht sich nur auf den ersten Blick um explodierte Baukosten. In Wahrheit stehe ein Richtungsstreit dahinter, meint der Präfekt des Päpstlichen Hauses.
Im neuen Jahr wird sich zeigen, ob der beurlaubte Bischofs Tebartz van-Elst ins Limburger Bistum zurückkehren darf. Sein Vertreter Rösch mahnt, nicht in Gegnerschaft zu verfallen.
Eine Lanze nach der anderen bricht der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, der deutsche Kurienerzbischof Müller, für Tebartz van-Elst – obwohl er mit der Sache gar nicht befasst ist.
Wie entscheidend ist das Vertrauen der Kirchenbasis für eine Rückkehr des beurlaubten Bischofs Tebartz-van Elst nach Limburg? Der Glaubenspräfekt im Vatikan und der vom Papst eingesetzte Limburger Generalvikar beantworten diese Frage unterschiedlich.
Noch ist die große Koalition nicht endgültig besiegelt, einen Erfolg aber kann sie schon verbuchen: „GroKo“ ist das Wort des Jahres 2013. Auf Platz zwei landet der „Protz-Bischof“.
Ein 23 Jahre alter Mann hat vor dem Landgericht Limburg gestanden, seinem vier Wochen alten Sohn tödliche Schläge auf den Kopf versetzt zu haben.
Die A3 ist zwischen Bad Camberg und Limburg gesperrt worden. Zuvor waren vier Fahrzeuge ineinander gefahren. Eine Massenkarambolage hat derweil stundenlang die B 45 in Richtung Hanau blockiert.
35 Kilo Drogen sind Zollfahndern infolge von Kontrollen in Mittelhessen und Rhein-Main in die Hände gefallen. Derweil hat das Landgericht Frankfurt einen Kokain-Schmuggler zu einer Haftstrafe verurteilt.