Früherer Verfassungsschützer im Kreuzverhör
Er saß im Internetcafé, als Betreiber Halit Yozgat erschossen wurde und will nichts bemerkt haben: Der Verfassungsschützer Andreas T. soll am Montag erstmals vor dem NSU-Untersuchungsausschuss aussagen.
Er saß im Internetcafé, als Betreiber Halit Yozgat erschossen wurde und will nichts bemerkt haben: Der Verfassungsschützer Andreas T. soll am Montag erstmals vor dem NSU-Untersuchungsausschuss aussagen.
In Venedig ist die Biennale frisch eröffnet. Den Besuchern macht es die kuratierte Ausstellung nicht leicht. Denn die besten Werke finden sich in den Länderpavillons.
Ein Leichenfund beschäftigt die Kasseler Polizei. Noch ist weder klar, wer die Tote ist noch wie sie starb. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge war sie mit Gartenabfällen zugedeckt.
Gruselfund in Nordhessen: Bei einem Spaziergang an der Fulda haben Passanten eine Frauenleiche entdeckt. Die Polizei ermittelt nun, ob es ein Verbrechen war.
Von Freitag an werden auch hessische Kindertagesstätten bestreikt. Der Ausstand beginnt im Kasseler Raum und setzt sich nächste Woche im übrigen Hessen fort. Hintergrund ist ein Streit und die Bezahlung von Erzieherinnen.
In Kassel wird ein Mann eine Woche lang gefangen gehalten. Die Spuren führen in Richtung Neonazi-Szene. Zu den Verdächtigen gehört auch ein Mann, der im NSU-Prozess aussagen sollte. Er sitzt nun in U-Haft.
Eine Woche lang ist ein Mann in Kassel gegen seinen Willen in einer Wohnung festgehalten worden, dann gelang ihm die Flucht. Nun sitzen zwei Verdächtige in Untersuchungshaft.
Die Wohnungswirtschaft warnt die Politik: Zu strenge Auflagen für Neubauten könnten die Wohnungsnot in Ballungsräumen verschärfen.
Grausiger Arbeitsunfall: Ein Mitarbeiter eines Papierverarbeiters in Kassel ist am Morgen in eine Zerkleinerungsmaschine geraten und infolge dessen gestorben. Die Ursache ist unklar.
Ein Neonazi aus Kassel sollte abermals im NSU-Prozess um Rechtsterroristen aussagen. Anders als im Februar ließ er sich aber nicht im Zeugenstand blicken.
Überall in Deutschland sind Gegner des Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und den USA auf die Straße gegangen. Auch in Frankfurt, Darmstadt und Kassel kam es zu Protesten.
Ein Häftling war 2010 nackt in eine durchgängig videoüberwachte Zelle gebracht worden. Das Landgericht Kassel hatte daran nichts auszusetzen. Und wird nun vom Verfassungsgericht korrigiert.
Zwei Jahre nach der Eröffnung des Flughafens Kassel wurden die Prognosen deutlich nach unten korrigiert. Der Geschäftsreiseverkehr aber legt zu.
Sein Ziel war Sömmerda in Thüringen, doch da kam er nie an. In Nordhessen ist ein Mann mit seinem Kleinflugzeug abgestürzt. Die Einsatzkräfte fanden den Toten erst nach großangelegter Suche mit Hubschraubern und Wärmebildkamera.
Schnee kurz vor Ostern: Weil die Fahrbahn glatt und rutschig war, ist ein LKW ins Schleudern geraten und hat den Kleinwagen einer Frau in den Graben gedrückt.
Im Schienen-Nahverkehr bekommt die Bahn zunehmend internationale Konkurrenz. Die britische Gesellschaft National Express gewann den Auftrag für das S-Bahnnetz in Nürnberg. Jetzt greifen die Briten nach einem Riesenauftrag, der auch bis Kassel und Koblenz reicht.
Die thüringische Umweltministerin Anja Siegesmund hat nach 100 Tagen im Amt einen ersten Erfolg vorzuweisen: Im Stillen ließ sie einen Plan erarbeiten, der die Salzbelastung von Werra und Weser durch den Kali-Abbau reduzieren soll. Gerechnet hat damit niemand mehr.
Für Informationen fließt Geld. Doch wonach richtet sich der Betrag? Ein leitender Behördenmitarbeiter gibt im NSU-Ausschuss Einblicke in die Geheimdienstarbeit. Auch darüber, wo der Quellenschutz seine Grenzen hat.
Der mutmaßliche IS-Anhänger, den die Polizei am Frankfurter Flughafen festgenommen hat, wurde im Umfeld der Kasseler Islamistenszene radikalisiert. Drei seiner Freunde halten sich offenbar noch immer in Syrien auf.
Fast 400 Euro an Spesen für seine Zeugenaussage im Münchner NSU-Prozess hat ein Rechtsextremist aus Kassel vom Land Hessen erhalten. Der Mann war von 2003 bis 2007 Informant des Verfassungsschutzes.
Das Opfer wurde mit fast 40 Stichen getötet. Vor Gericht räumt ein junger Mann nun die Bluttat ein, macht aber Erinnerungslücken geltend. Es geht um Mord, ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.
5,5 Prozent mehr Geld fordert Verdi für die Landesangestellten in Hessen und auch für die Landesbeamten. Um Druck auf das Land zu machen, demonstrieren 2000 Gewerkschafter in Kassel. Ihr Motto: „Wir sind es wert“.
Ein Falschfahrer hat auf der Autobahn 49 Richtung Kassel für zwei Unfälle gesorgt. Zwei Personen wurden dabei schwer verletzt. Auch für den Mann ging es nicht glimpflich aus.
Untersuchungsausschüsse zu Biblis und dem NSU-Mord in Kassel belasten die schwarz-grüne Koalition in Wiesbaden. Im Zentrum der Kritik steht Hessens CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Das bisher störungsfrei regierende Bündnis erlebt seine erste Krise.
Scharfe Kritik am Verfassungsschutz kommt vom Journalisten Dirk Laabs. Er sieht viele offene Fragen nach dem Mord in Kassel. Auch mit den Aussagen der Bundesanwaltschaft im NSU-Ausschuss ist er nicht zufrieden.
In Hessen beschäftigt sich ein Untersuchungsausschuss des Landtags mit dem rätselhaften NSU-Mord in Kassel. Dabei neu gewonnene Erkenntnisse könnten laut SPD dazu führen, dass im Bundestag ein zweiter Untersuchungsausschuss zu dem Thema eingesetzt wird.
Die Diskussion um die Hintergründe des NSU-Mordes in Kassel gerät zu einer Schlammschlacht zwischen SPD, CDU und Grünen. Der „Tiefpunkt politischer Kultur“ sei erreicht.
Schon wieder kommen bei einem Feuer in einem Wohnhaus zwei kleine Kinder ums Leben. Die Ursache für den Brand ist noch ungeklärt. Es ist bereits der dritte Fall dieser Art in diesem Jahr in Hessen.
Neun Jahre nach dem Kasseler NSU-Mord bringt ein Telefonat zwischen Verfassungsschützern den Ministerpräsidenten in Erklärungsnot. Die Liste der Ungereimtheiten wird immer länger.
Er gab sich als Hellseher aus und sie bezahlte ihm für seine „Rituale“ nicht gerade wenig Geld - das ungefähr ein Jahr lang. Nun ist der Mann wegen Wucher und Erpressung angeklagt.
Als Zeuge wurde Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier schon einmal zu dem Kasseler NSU-Mord befragt. Nach seiner Vernehmung im Untersuchungsausschuss des Bundestages 2012 dürfte der frühere Innenminister nun zum Münchner NSU-Prozess geladen werden.
Statt einer 4,0 eine 1,3: Seine Rolle als studentische Hilfskraft hat ein junger Mann in Kassel ausgenutzt, um im Nachhinein seine schlechten Noten zu verbessern. Nun fiel das Urteil.
Hessens Ministerpräsident Bouffier verwahrt sich gegen Spekulationen, er habe die Ermittlungen zum Kasseler NSU-Mord blockiert, um einen Verfassungsschützer zu decken.
Ganz friedlich blieb die Lage nicht: Bei einer Demonstration gegen die Pegida-Kundgebung fliegen in Frankfurt Flaschen und Farbbeutel, zwei Polizisten werden verletzt. In Kassel stellen Beamte bei Gegendemonstranten Messer sicher.
Der hessische Verfassungsschutz steht unter Verdacht, die Rolle eines Mitarbeiters bei einem NSU-Mord in Kassel verschleiert zu haben. Abgehörte Telefongespräche lassen Zweifel aufkommen.
Auch neun Jahre nach dem NSU-Mord an Halit Yozgat in Kassel sind viele Hintergründe der Bluttat unklar. Nun rückt der hessische Verfassungsschutz wieder in den Fokus. Anwälte vermuten, dass er womöglich von dem bevorstehenden Mordanschlag wusste.