Mann in Kassel auf offener Straße erschossen
Ein Mann wurde in Kassel auf offener Straße erschossen. Die Polizei konnte nun einen Tatverdächtigen festnehmen.
Ein Mann wurde in Kassel auf offener Straße erschossen. Die Polizei konnte nun einen Tatverdächtigen festnehmen.
Nach einem umstrittenen Einsatz in der Frankfurter Innenstadt stehen mehrere Beamte unter Verdacht übertriebener Polizeigewalt. Nun hat ein Abgeordneter Strafanzeige gestellt.
Gegen den mutmaßlichen Mörder Walter Lübckes wird nun auch in einem zweiten Fall ermittelt: 2016 wurde in Lohfelden ein Iraker schwer verletzt. Bislang ist die Beweislage laut Ermittlern eher vage.
Zwei Angriffe, zwei Vereinsschützen, zweimal Hessen: Die mutmaßlichen Täter in Kassel und Wächtersbach nutzten Schusswaffen, um ihre Opfer zu attackieren. Doch eine Verschärfung des deutschen Waffenrechts hätte die Taten kaum verhindern können.
Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke wird von den Behörden auch verdächtigt, im Jahr 2016 einen Asylbewerber verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem damals zunächst ungelösten Fall.
Der Mord an Walter Lübcke und das Attentat auf einen Eritreer in Wächtersbach zeigen, die Hemmschwelle der Gewalt schwindet. Politiker müssen nun dringend der Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken.
Die Stadt Frankfurt geht erfolgreich gegen illegale Ferienwohnungen vor. Andere Städte sehen die Vermittlung von Privatwohnungen über Internetportale dagegen nicht als Problem. Der Mieterbund hält das für falsch.
Am 20. Juli 1944 fiel im Rhein-Main-Gebiet kein Schuss. Dabei hatte sich hier ein besonders dichtes Netzwerk von Widerständlern gebildet. Eine Spurensuche.
Etwa 10.000 Menschen nehmen an der Gegendemonstration gegen die Proteste der Partei „Die Rechte“ teil. Von den Rechtsextremen ist kaum etwas zu sehen – und der Rest feiert die freie Gesellschaft. Eine Reportage.
Tausende gehen am Samstag in Kassel auf die Straße, um gegen die geplante Demo der Kleinstpartei „Die Rechte“ zu protestieren. Vor dem Regierungspräsidium werden die Rechtsextremen nicht aufmarschieren können.
Die Stadt Kassel war vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof mit dem Versuch gescheitert, den Aufmarsch der Rechtsextremen der Kleinstpartei „Die Rechte“ zu verbieten.
Es klingt nach Provokation: Rechtsextreme wollen in Kassel aufmarschieren, um gegen eine „Instrumentalisierung“ des Verbrechens an Walter Lübcke zu protestieren. Die Stadt will „klare Kante“ zeigen.
Die Familie des Widerstandskämpfers Adam von Trott zu Solz wurde nach dem 20. Juli 1944 in Sippenhaft genommen. Seine Tochter Verena hat noch Erinnerungen daran.
Rechtsextreme planen am Samstag in Kassel eine Kundgebung. Tausende Gegendemonstranten wollen dagegen auf die Straße gehen. Die Einsatzkräfte rüsten sich für ein Zusammentreffen beider Seiten.
Die Kleinstpartei „Die Rechte“ will im Zusammenhang mit dem ermordeten Politiker Walter Lübcke in Kassel demonstrieren. Aber auch eine Gegenbewegung will am gleichen Tag protestieren.
Nach dem Mord an Regierungspräsident Lübcke will die Stadt Kassel einen Aufmarsch von Rechtsextremen verhindern. Doch das Verwaltungsgericht lässt die Demonstration zu. Die Stadt will nun Beschwerde vor dem Verwaltungsgerichtshof einlegen.
Die Stadt Kassel will nach dem Mord an Regierungspräsident Lübcke einen Aufzug von Rechtsextremen verhindern. Doch das Verwaltungsgericht hebt das Verbot auf. Die Polizei bereitet sich nun auf einen Großeinsatz vor.
Nach dem Mord an Walter Lübcke wurden in Kassel Statuen in Form übergroßer Wolfsmenschen aufgestellt. Sie sollen ein warnendes Symbol gegen Rechtsextremismus sein.
Der Unkrautvernichter Glyphosat ist möglicherweise krebserregend, der Einsatz erlaubt, aber umstritten. Größere hessische Städte haben das Mittel verbannt. Auf den Äckern kommt es aber weiter zum Einsatz.
Lastwagenfahrer finden zu später Stunde häufig weder auf Autohöfen noch auf Rastplätzen einen Stellplatz. Die Ruhepause auf einer Autobahnauffahrt einzulegen, ist aber keine gute Idee, wie sich jetzt nahe Kassel gezeigt hat.
Im Fall Lübcke ist ein Auto gefunden worden, das der Tatverdächtige Stephan E. in der Tatnacht gefahren haben soll. Das Fahrzeug wurde in der Umgebung seines Wohnhauses beschlagnahmt.
Nach dem Tod von Walter Lübcke haben Rechtsextreme in Kassel eine Demonstration angekündigt. Am besagten Datum jährt sich aber auch Stauffenbergs Attentatsversuch gegen Adolf Hitler.
Der Hessentag wird wegen seiner hohen Kosten von manchen in Frage gestellt. Nicht so von der Regierung in Wiesbaden. Ein Defizit, heißt es dort, müsse kein Verlust sein.
Der Tatverdächtige im Mordfall Lübcke hat erst gestanden und sein Geständnis dann widerrufen. Was bedeutet das für die Ermittlungen?
Ob ein Attentat Akt des Terrors oder Tyrannenmord war, darüber entscheidet immer die Geschichte. Wer dem Täter von Kassel aber eingeredet hat, dass es um Widerstand gehe – das zeigt die Gegenwart.
Eine Gruppe hat in Kassel einen Mann mit Schusswaffen in ihren Transporter gezerrt. Wie die Polizei später feststellte, handelte es sich um einen Streich zum Junggesellenabschied – mit nun teuren Folgen.
Über die Hintergründe des Mordes an Walter Lübcke kommen immer mehr Details ans Licht. Noch eine Spur führt in die Tiefen des NSU-Komplexes.
Bei einer Großdemonstration in Kassel setzen tausende Menschen ein Signal gegen Rechtsextremismus, nachdem Walter Lübcke ermordet wurde. Die hessische Stadt ist nicht zum ersten Mal Schauplatz von rechter Gewalt.
Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wurde auf seiner Terrasse erschossen. Der 45 Jahre alte Stephan E. aus Kassel hat die Tat gestanden. Doch immer noch sind Fragen offen.
Im Zusammenhang mit dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke haben Ermittler bei Durchsuchungen offenbar mehrere Waffen von Stephan E. gefunden. Zudem sind zwei weitere Männer verhaftet worden.
Die Menschen in Kassel kennen rechtsextremistischen Terror durch den NSU. 2006 wurde dort Halit Yozgat ermordet. Der Fall Lübcke weckt Erinnerungen. Wie geht die türkische Gemeinschaft damit um? Ein Besuch vor Ort.
Im Fall um den erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke erinnert manches an die NSU-Morde. Welche Gefahr geht von der Neonazi-Szene in Nordhessen aus?
Seit knapp 20 Jahren befindet sich A 44 zwischen Kassel und Herleshausen im Bau. Vor allem im östlichen Teil schreitet das Milliardenprojekt voran. Unklar bleibt, wann die Lücke bei Kassel geschlossen wird.
Mehr als hunderttausend Frauen in Deutschland sind jährlich Opfer von Gewalt in der Partnerschaft. Aber es gibt nur 350 Frauenhäuser. Zu Besuch an einem Ort, dessen Adresse nicht bekannt werden darf.
Manche Dieselfahrer sind immer noch mit der illegalen Abschalteinrichtung unterwegs. Doch Behörden dürfen die Autos stilllegen, hat jetzt ein Gericht bestätigt: Die Autos seien eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit.
Wenige haben den Blick auf die Kunstgeschichte so verändert wie er: Zum Tod des Kurators, Documenta-Leiters und Kunsttheoretikers Okwui Enwezor.