Würde, Wut und Wunden
Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat Vorwürfe einer Angehörigen eines Opfers des Attentats von 2020 deutlich zurückgewiesen. Aber er plädiert auch für Gemeinsamkeit.
Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat Vorwürfe einer Angehörigen eines Opfers des Attentats von 2020 deutlich zurückgewiesen. Aber er plädiert auch für Gemeinsamkeit.
Hanau plant weiterhin Gedenkveranstaltungen zum Attentat von 2020. Oberbürgermeister Kaminsky widerspricht Vorwürfen und streicht den Zusammenhalt der Stadt heraus.
In beiden Wahlkreisen des Main-Kinzig-Kreises setzen sich ihre Kandidaten durch. Ein Sozialdemokrat verliert sein Mandat und hadert mit dem Bundeskanzler.
Eine Opfer-Angehörige hat die Stadt Hanau bei ihrer Rede bei der Gedenkstunde scharf kritisiert. Daraufhin hatte die Koalition mitgeteilt, dass es die Veranstaltung in dieser Form nicht mehr geben werde. Die Initiative 19. Februar zeigt sich „ entsetzt und enttäuscht.“
Emiş Gürbüz, Mutter eines Opfers des Hanauer Anschlags, gerät ins Kreuzfeuer der Kritik von Stadtpolitikern. Ihr Vorwurf: unzureichende Prävention. Dabei verkennen die Politiker ihre Pflicht zur Rücksichtnahme auf die Hinterbliebene.
In der Ukraine wird die medizinische Versorgung von Patienten immer schwieriger. Eine Initiative aus Hanau versucht, das zu ändern.
Hanauer Kommunalpolitiker haben die Rede der Mutter eines der Attentatsopfer scharf zurückgewiesen. Sie hatte der Stadt die Hauptschuld an den Morden gegeben. Aus Sicht der Koalition soll es keine Gedenkveranstaltung dieser Art mehr in Hanau geben.
Es reicht nicht, wenn die Staatsspitzen Mahnwachen abhalten. Sie müssen jederzeit den staatlichen Auftrag erfüllen – und nicht nur nach Anschlägen Gesicht zeigen.
Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen bei einem rassistischen Anschlag getötet. Emis Gürbüz, die Mutter der ermordeten Sedat Gürbüz sagte, das Ereignis „ist ein Schandfleck in der Geschichte“.
Während einer Gedenkfeier wird an das Hanauer Attentat vom 19. Februar 2020 erinnert. Die Mutter eines Opfers aber zeigt sich unversöhnlich.
Zum Jahrestag wird an die rassistischen Morde vom 19. Februar 2020 erinnert. Aber der Blick muss sich auch in die Zukunft richten.
Vor fünf Jahren am 19. Februar wurde Hamza Kurtović von einem Rechtsterroristen in Hanau getötet. Seine Eltern werfen der Stadt, der Politik und der Polizei bis heute Versäumnisse vor.
Der rassistische Anschlag in Hanau jährt sich zum fünften Mal. Moskau missfallen europäische Friedenstruppen. Und: Wieso die totgesagte Linke wieder im Aufwind ist. Der F.A.Z. Newsletter.
Über vier Jahre hinweg hat der Regisseur Marcin Wierzchowski die Hinterbliebenen der Opfer des Attentats von Hanau begleitet. Herausgekommen ist quasi die kinematographische Verlängerung des Hashtags „SayTheirNames“. Jetzt hatte „Das Deutsche Volk“ auf der Berlinale Premiere.
Fünf Jahre nach dem Anschlag von Hanau ist die Stadt erschöpft. Viele wollen, dass Ruhe einkehrt. Die Eltern eines Opfers kämpfen noch immer um vollständige Aufklärung.
Vor fünf Jahren erschießt in Hanau ein Mann neun Menschen mit Migrationshintergrund. Oberbürgermeister Claus Kaminsky erinnert sich an die Nacht, „wie man sie sich schlimmer nicht vorstellen kann“.
Seitdem die AfD mit der Union gestimmt hat, gehen die Menschen auf die Straße. Die Proteste könnten das Wahlergebnis verändern – vor allem zugunsten einer Partei.
Rund 20.000 Menschen demonstrieren auf dem Römerberg gegen Rechtsextremismus. Der Wahlkampf für die Bundestagswahl läuft auf Hochtouren. Und in Hanau wird der Opfer des Terroranschlags gedacht. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Vor fünf Jahren tötete in Hanau ein 43-Jähriger neun Menschen aus rassistischen Motiven, anschließend seine Mutter und sich selbst. Am Sonntag erinnerte Bischöfin Beate Hofmann mit einem Aufruf zu Vielfalt und Respekt an die Opfer.
Fünf Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau gedenken Hunderte der Opfer und drängen auf Klarheit über die Hintergründe der Tat.
Die Strom- und Gaspreise im Rhein-Main-Gebiet variieren stark. Mit einem Wechsel des Anbieters oder dem Umstieg auf einen anderen Tarif können Verbraucher Hunderte Euro im Jahr sparen.
Von Freitag an wird der südliche Teil der Brücke am Hanauer Hauptbahnhof abgerissen – und das hat Auswirkungen auf den überregionalen Zugverkehr. Reisende müssen in den nächsten Wochen mit Behinderungen rechnen.
Ein Industriegelände im Hanauer Stadtteil Großauheim wird zum Wohngebiet: Die Entwicklung des Bautz-Geländes kommt voran. Dort sollen 1400 Wohnungen entstehen.
Die Behörden suchen neue Wege, um Amoktaten wie in Aschaffenburg künftig zu verhindern. In Hessen gibt es nun ein neues Konzept.
Nach der gemeinsamen Abstimmung von CDU und AfD im Bundestag tritt Michel Friedman aus der Union aus. Beim Neujahrsempfang der Grünen fand er zudem klare Worte. Und in Hanau sitzt ein psychisch auffälliger Afghane in U-Haft. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Errichtung einer Gedenkstätte an die Opfer des Attentats in Hanau wird immer konkreter: Auch die Stadtverordneten stimmen für den Platz vor dem geplanten Haus der Demokratie als Standort.
Weil er sich im Bürgeramt seltsam verhielt und seine freiwillige Ausreise ankündigte, ist ein afghanischer Staatsbürger in Hanau von der Polizei festgenommen und eine Klinik gebracht worden.
Kugelsicheres Glas und 15 Kilogramm schwere Silberbarren: Heraeus verkauft in seinem neuen Geschäft in Hanau fortan Gold und Silber und erwirbt diese Edelmetalle. Die Sicherheit war bei der Standortwahl ein entscheidender Faktor.
In Gestalt von Wolf Gunther ist eines der bekanntesten Tiere des Tierparks Alte Fasanerie in Hanau bei Frankfurt gestorben. Das Tier war in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich.
Hanau und der Main-Kinzig-Kreis bereiten sich in diesem Jahr auf getrennte Wege vor. Unterdessen arbeiten drei Städte daran, aus ehemaligen Kaufhäusern Neues zu machen.
Im November 2023 verurteilte das Frankfurter Landgericht Sektenführerin Sylvia D. zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes an einem Vierjährigen – zu Recht, befand nun der Bundesgerichtshof.
Mit Hilfe ihrer Körper und Bannern haben linke Aktivsten in Hanau versucht, AfD-Vertreter abzuschirmen und daran zu hindern, Werbung für ihre Partei zu machen. In Frankfurt soll es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen sein.
Die Entscheidung über den Standort des Mahnmals zur Erinnerung an das Attentat von Hanau – vor dem zukünftigen Haus für Demokratie – ist richtig. Sie sollte nicht weiter infrage gestellt werden.
Fast fünf Jahre nach dem rassistischen Attentat soll in Hanau ein Mahnmal entstehen, das an die Tat und ihre Opfer erinnern soll. Das Mahnmal soll vor dem geplanten „Haus der Demokratie und Vielfalt“ aufgestellt werden.
Weniger als eine Stunde hat der Kampfmittelräumdienst für seine Arbeit am Hauptbahnhof gebraucht. Zuvor mussten 3300 Menschen ihre Wohnungen räumen.
Auf einer Baustelle am Hauptbahnhof ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Deshalb ruht am Mittwochmorgen der Zugverkehr auf der Strecke nach Fulda.