AfD distanziert sich von Rahn
Der Frankfurter AfD-Fraktionsvorsitzende Rainer Rahn steht in der Kritik, weil er Shisha-Bars nach der Hanauer Gewalttat als störende Einrichtungen bezeichnet hatte. Gegenwind kommt nun auch aus den eigenen Reihen.
Der Frankfurter AfD-Fraktionsvorsitzende Rainer Rahn steht in der Kritik, weil er Shisha-Bars nach der Hanauer Gewalttat als störende Einrichtungen bezeichnet hatte. Gegenwind kommt nun auch aus den eigenen Reihen.
In Deutschland steigt die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen immer weiter. In Hanau werden zwei weitere Opfer des rassistischen Anschlages beigesetzt. Alles was wichtig ist, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Menschen mit Migrationshintergrund seien in der Politik unterrepräsentiert, so die Vertreter von Migrantenorganisationen. Derweil wird im Bundestag nachgezeichnet, wie der Schütze von Hanau vorging.
Kurz vor seiner ersten Tat ist der Todesschütze von Hanau kontrolliert worden – weil er sein Auto rechtswidrig abgestellt hatte. Und zwar in der Nähe des ersten Tatorts.
Trägt die AfD eine Mitschuld an den Toten von Hanau? Wie viel Hass steckt wirklich in der Partei? Finden Sie es heraus in der neuen Ausgabe der F.A.Z. Woche.
Wenn es um aufsehenerregende Verbrechen geht, können Journalisten das Informationsinteresse gar nicht schnell genug befriedigen. Doch es kommt darauf an, wie sie dies tun.
Das Verfassungsgericht hat in einem überraschend klaren Urteil das Verbot der gewerbsmäßigen Sterbehilfe für verfassungswidrig erklärt. Was folgt daraus? Dieses und weitere Themen besprechen wir in der neuesten Folge des F.A.Z Einspruch-Podcasts.
Der Frankfurter Sozialpsychologe Rolf van Dick warnt davor, das Risiko von Anschlägen zu überschätzen – und Menschen mit psychischen Erkrankungen nun zu stigmatisieren. Im Fall Hanau kämen vielmehr zwei Dinge zusammen.
Die Behauptung, die AfD trage eine Mitschuld an den Morden von Hanau, weil sie ein geistiges Klima geschaffen habe, das solche Taten erst ermögliche, war zumindest vorschnell. Wer nun eine Stigmatisierung der AfD-Wähler propagiert, spielt der Partei in die Hände. Ein Gastbeitrag.
Sie liegen alle in Hessen: Fünf Städte, in denen in jüngster Zeit der Schrecken Einzug gehalten hat. Eine kritische Selbstreflexion würde zeigen, dass schon allein das Thema Rechtsextremismus in Hessen nicht hinreichend verfolgt worden ist.
Ein Frankfurter Abgeordneter zieht selbst eine Linie von seiner AfD zu dem Hanauer Verbrechen. Wenn es in der hessischen Partei noch eher moderate Kräfte geben sollte, beginnt jetzt ein schwerer interner Konflikt.
Nach einem Angriff wie in Volkmarsen geht es auf Twitter hoch her: Beileidsbekundungen, Spekulationen und Wut. Dabei kommt es oft zu Falschmeldungen, die zu Verschwörungstheorien und Ressentiments führen können.
Durchläuft die AfD nach dem Hanauer Massenmord eine Katharsis? Zu wünschen wäre es. Wahrscheinlicher aber ist: Die AfD wird sich auch künftig in der Wortwahl „vergreifen“.
Die AfD ist empört über die „Hetze“, die sie nach dem Massenmord von Hanau erfahren habe. Es gibt auch Selbstkritik. Doch davon wollen viele in der Partei nichts wissen.
Die Hetze, die durch Verschwörungstheorien befeuert wird, kann bedrohlich werden – das hat der Terrorakt in Hanau wieder bewiesen. Im Gespräch erzählt Giulia Silberberger, wie man gegen die Verbreitung solcher Ideologien vorgehen kann.
Der eine gibt sich zurückhaltend, der andere angriffslustig: Die beiden Parteisprecher der AfD Hessen zeigen sich nach den Morden von Hanau uneins in der Bewertung.
Annegret Kramp-Karrenbauer hat dem SPD-Generalsekretär vorgeworfen, die CDU immer wieder fälschlich anzugreifen. Bei ihrer Rede gab sie außerdem der AfD eine Mitschuld an dem Attentat von Hanau.
Eine Pistole mit der Aufschrift „Rassismus“: Der Anschlag von Hanau ist nur eines der Themen am diesjährigen Rosenmontag. Doch auch das Coronavirus, Greta Thunberg und zahlreiche Politiker sind auf den Wagen vertreten.
In der Trauerhalle auf dem Friedhof in Offenbach ist kein Platz mehr frei, als Freunde und Angehörige einem Opfer des Abschlags das letzte Geleit geben. Es ist die erste Beerdigung für eines der Opfer. In Hanau gibt es ein öffentliches Gebet.
Rechtsterroristen morden nicht ohne Hintergedanken. Sie wollen einen Bürgerkrieg auslösen. Der Täter von Hanau folgte ihrer Strategie. Manche nennen sie die „Werwolf“-Methode.
Nach der Bluttat in Hanau ist an eine Rückkehr in den Alltag nicht zu denken. Der Anschlag hat Spuren hinterlassen. Im Denken und Fühlen. Acht Menschen mit Migrationsgeschichte berichten.
Nach der Gewalttat in Hanau stellt sich die Frage, wie die Sicherheitsbehörden Tätern wie Tobias R. künftig habhaft werden. Die Bühne für solche Täter bleibt das Internet.
Anders als in mancher Sportart scheint Rassismus in der Leichtathletik kein Thema. Die Fans bejubeln bei der deutschen Hallen-Meisterschaft die Sportler – egal, wo auf der Welt sie ihre Wurzeln haben.
Eigentlich will Anne Will über die demokratische Mitte reden. Fragt sich nur, wer damit gemeint ist. Darüber gibt es nämlich sehr unterschiedliche Sichtweisen.
Wie kommen Privatversicherte im Alter wieder in die gesetzliche Krankenkasse zurück? Was ist nach dem Massenmord von Hanau zu tun? Und ziemt sich ein „Helau!“ in diesen Tagen? Die F.A.Z.-Hauptwache gibt Antworten.
Hamburg beschert der SPD fast vergessene Glücksgefühle. Der Erste Bürgermeister bleibt im Amt. Er könnte sich sogar den Partner aussuchen. Würde er lieber mit dem Verlierer CDU regieren als mit kraftstrotzenden Grünen?
Nach dem Sportschützen-Massaker in Winnenden blieb das Waffenrecht kriminell lasch. Auch nach der Bluttat in Hanau wird das Morden weiter begünstigt.
Die Wirkung von Hetze auf labile Persönlichkeiten kann nach dem Verbrechen von Hanau nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dem Treiben, das sich unter dem Deckmantel einer pervertierten Meinungsfreiheit ausdehnen konnte, ist endlich Einhalt zu gebieten.
Nach knapp 6000 Menschen am Samstag sind am Sonntag abermals so viele Männer, Frauen und Kinder in Hanau auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten nach dem Massenmord gegen Rassismus, Terror und Hetze. Der Rathauschef sprach eine Bitte aus.
Früher war unsere Autorin, 25, Stammgast in einer Hanauer Shishabar - an dem Platz, wo nun Menschen getötet wurden.
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour ruft nach dem Attentat von Hanau zu Zurückhaltung und Solidarität auf. Er fordert eine Plattform muslimischer Demokraten in Deutschland.
Mert Gültekin und sein Onkel Gökhan teilten sich ein Zimmer. Seit Mittwoch ist darin ein Bett leer. Mert kann es immer noch nicht fassen.
Warum die Verbindung zwischen den Morden in Hanau und der Propaganda der Rechtspopulisten die Taten nicht weniger unfassbar macht. Und wieso es falsch ist, die Neuen Rechten zu pathologisieren.
Gut 1,3 Millionen Menschen sind hierzulande in Schützenvereinen aktiv. Sobald einer aus ihren Reihen zum Mörder wird, stehen alle im Fokus.
Nach dem Attentat in Hanau haben sich die meisten Städte dafür entschieden, ihre Fastnachtsumzüge nicht abzusagen. Gerade in schwierigen Zeiten soll die Fastnacht ein Mut- und Muntermacher sein.
Rund die Hälfte der Deutschen ist laut einer Umfrage der Ansicht, dass die größte Terrorbedrohung im Land vom Rechtsextremismus ausgehe. Im Sonntagstrend verlieren Union und AfD in der Wählergunst.