Generalstaatsanwalt wird Opferbeauftragter
Hessens scheidender Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn sieht den Rechtsstaat trotz Terror und Hass nicht in Gefahr. Ein Grund dafür sind die Jugendlichen.
Hessens scheidender Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn sieht den Rechtsstaat trotz Terror und Hass nicht in Gefahr. Ein Grund dafür sind die Jugendlichen.
Kurz nach dem Mordanschlag von Hanau hatte es geheißen, es gebe „gravierende Indizien für einen rassistischen Hintergrund der Tat“. Nun aber sehen Ermittler laut Bericht ein anderes Hauptmotiv.
Wie umgehen mit Hamstern? Während etwa der Rathauschef von Hanau solch ein im Zweifel unsoziales Verhalten unterbinden will, zaudern Kollegen von ihm. Der Städte- und Gemeindebund bezieht aber klar Position in dieser Frage.
Anstehen, um den Supermarkt betreten zu dürfen. Das könnte von Montag an in Hanau zur Realität werden. Nicht nur die Anzahl der Menschen, die sich gleichzeitig im Geschäft aufhalten, soll begrenzt werden, sondern auch die Menge der Einkäufe.
In Zeiten der Corona-Krise mehren sich Hamsterkäufe. Produkte wie Klopapier aber auch Reis und Nudeln werden zur Mangelware. Hanaus Oberbürgermeister hat dafür nur wenig Verständnis.
Vor einem Monat schockierte der rassistische Anschlag von Hanau das ganze Land. Hätten Polizei und Verfassungsschutz die Tat verhindern können? Forschungen zufolge machen bestimmte Täter vorher zumindest Andeutungen.
Geflüchtete suchen Frieden und Stabilität. Stattdessen ist Europa in der Corona-Krise verunsichert, der Alltag gerät ins Wanken, für Einheimische wie Neuankömmlinge. Gibt es Auswege? Die Traumatherapeutin Marianne Rauwald gibt Antworten.
Nach dem rassistisch motivierten Anschlag in Hanau gibt es feige, weil anonyme Beifallsbekundungen für den Mehrfachmörder. Sie zeigen abermals, wie verblendet ein Teil der Gesellschaft ist. Eines wiegt dabei besonders schwer.
Nach dem Terroranschlag in Hanau nimmt die Zahl rassistischer und rechtsextremer Drohbriefe zu. Adressaten sind zum Beispiel Moscheen, aber auch Privatleute werden angeschrieben.
Vor einem Monat erschoss ein deutscher Rassist in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln. Der Rathauschef der Stadt stellt nun fest: „Die Bemühungen, gegen Hasskriminalität vorzugehen, sind absolut unzureichend in Deutschland.“
Der Fall um zwei Leichen auf einem Reiterhof in Maintal muss neu verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof hat auch den zweiten Freispruch durch das Landgericht Hanau kassiert.
Zum Gedenken an die Opfer des Anschlags in Hanau wollten am Samstag rund 10.000 Menschen in Frankfurt gegen Rassismus auf die Straße gehen. Nun wurde die Demonstration wegen des Coronavirus abgesagt.
Nach dem rassistischen Anschlag von Hanau waren im Internet beifällige Kommentare geäußert worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Tatverdächtigen zu identifizieren wird schwierig.
Wie fühlen sich Menschen mit Migrationshintergrund nach Halle und Hanau? In der Keupstraße in Köln hatten sie schon einmal das Vertrauen in den Staat verloren.
Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn ist auch der Opferbeauftragte Hessens. Nach dem Anschlag in Hanau ist er doppelt gefordert. Er hält den Kampf gegen Hetze im Netz für dringender denn je.
Der wilde Luchs, der durch die Wälder um Hanau streift, ist dem Wildpark Alte Fasanerie in die Falle gegangen. Untersucht werden kann er aber nicht. Das hat einen Grund.
Die AfD will im Bundestag den Spieß umdrehen: Nicht sie sei der Brandstifter, vielmehr sei sie der Feuermelder. So sieht politische Geisterfahrt aus.
Schnelle und unbürokratische Hilfe für die Hinterbliebenen der Opfer des rassistisch motivierten Terroranschlags von Hanau hat Ministerpräsident Bouffier zugesagt. Er traf sich mit Vertretern von Opferverbänden.
In einer Bundestagsdebatte über Rechtsextremismus bezeichnet der SPD-Fraktionsvorsitzende Mützenich die AfD als „Feind der Demokratie“. Diese weist jede Mitschuld für Gewalttaten von sich.
Wie gedenkt man würdig der Opfer des Anschlags von Hanau? Was hat die Musikmesse mit dem Coronavirus zu tun? Was ist Georg Bätzing für ein Mann? Die Themen des Tages in der F.A.Z.-Hauptwache.
Während die Trauer und der Kampf um die Demokratie nach dem Anschlag in Hanau wohl andauern werden, ist Thüringens Politposse beendet – zumindest vorerst. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Nach dem Anschlag in Hanau zeigt sich die AfD verunsichert. Sie steht unter Feuer und kommt nicht mehr voran. Müssen sich die Rechtspopulisten nun mäßigen?
In Hanau sendet die Politik eine klare Botschaft an die Menschen im Land. Und einer, der fast alle Opfer gekannt hat, berichtet von seiner Trauer – und von seiner Angst.
Mit einer bewegenden Trauerfeier ist im hessischen Hanau der Opfer des rassistischen Anschlags vom 19. Februar gedacht worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief in seiner Rede zu mehr Engagement gegen Hass und Hetze auf.
In Hanau haben viele Menschen, darunter auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, ihre Anteilnahme für die Opfer des Anschlags vom 19. Februar zum Ausdruck gebracht.
Eine Polizeihauptkommissarin hat das nordrhein-westfälische Innenministerium vor ihrer Pensionierung um die Auszahlung ihrer Überstunden oder eine Verlängerung ihrer Lebensarbeitszeit gebeten – ohne Erfolg. Kritik kommt vom Bund Deutscher Kriminalbeamter und der Opposition.
Zur Trauerfeier für die Opfer des Anschlags von Hanau kommen an diesem Mittwoch Bundespräsident Steinmeier, Bundeskanzlerin Merkel und weitere Politiker in die hessische Stadt.
Eine Minute lang sollen alle Beschäftigte in Hessen an diesem Mittwoch um 12 Uhr schweigen, um der Opfer des Hanauer Anschlags zu gedenken. Einer Gewerkschaft ist das zu wenig.
Moses Pelham, Ikone des deutschsprachigen Hip-Hop, singt auf seinem neuen Soloalbum zum ersten Mal. Warum erst jetzt? Wie steht es um die Deutungshoheit im Rap? Und was tun gegen den Hass? Ein Gespräch.
Nach dem Anschlag von Hanau fragen viele, ob Hessen ein besonderes Problem mit Rechtsextremisten hat. Die Antwort ist: Jein.
Die Verunsicherung der Bevölkerung durch das Coronavirus zeigt sich in Hamsterkäufen. In Hanau hat die Ditib-Moschee einen Drohbrief bekommen. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Anschläge von Hanau und Volkmarsen machen ein Frühwarnsystem noch dringender, um Verbrechen von Extremisten und psychisch Gestörten zu verhindern.
In Bremen ist ein Drohschreiben mit bislang unbekanntem Pulver in einer Moschee eingegangen. Der Text hat einen rechtsextremen Inhalt. Bereits vor ein paar Tagen hatte es in einer Moschee in Hanau einen ähnlichen Vorfall gegeben.
Der AfD-Vorsitzende sieht seine Partei gesellschaftlich geächtet und isoliert. Eine Mitverantwortung für den Anschlag von Hanau weist er zurück.
Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen wollte offenbar nicht, dass nach dem Anschlag von Hanau in einem Brief an seine Parteimitglieder von einem „rassistischen Verbrechen“ gesprochen werde. „Handlungsleitend“ sei die psychische Krankheit Tobias R.s gewesen.
Nach dem Terrorakt von Hanau wird die Frage laut, ob die AfD eine Mitschuld an den Toten trägt. Wie viel Hass steckt wirklich in der Partei?