Wir dürfen die Opfer nicht alleinlassen
Die Zeiten, in denen die ganze Aufmerksamkeit den Tätern galt, sind vorüber. Heute steht das Schicksal der Opfer stärker im Vordergrund. Aber Bund und Länder müssen noch mehr für sie tun. Ein Gastbeitrag.
Die Zeiten, in denen die ganze Aufmerksamkeit den Tätern galt, sind vorüber. Heute steht das Schicksal der Opfer stärker im Vordergrund. Aber Bund und Länder müssen noch mehr für sie tun. Ein Gastbeitrag.
Die Hessenliga kommt an ihre Belastungsgrenze. Denn die steigenden Corona-Infektionszahlen bremsen den Amateurfußball aus.
Das Unternehmen Heraeus hat ein Gerät vorgestellt, das die Luft in Räumen entkeimt. Die Technik will die Stadt Hanau künftig zum Beispiel in Schulen und Bussen nutzen.
In Hanau steigen die bestätigten Corona-Fälle, zwei Elefanten sind in den Opel-Zoo eingezogen und in der Awo-Affäre gibt es gleich zwei neue Entwicklungen. Das und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Offenbach hat viel in Informationskampagnen investiert. Reiserückkehrer wurden gezielt angesprochen, über Imame, Pfarrer und Whatsapp-Nachrichten. Ist das der Grund, weshalb nun so viele Infektionen registriert werden?
Die Entwicklung in Hessen zieht Konsequenzen nach sich: In vielen Städten wie Wiesbaden oder Hanau gelten fortan verschärfte Bestimmungen für Veranstaltungen und private Feiern. In der Wetterau schließt eine Schule. Die Fraport warnt vor Aktionismus.
Schlechte Bezahlung, wenig Anerkennung: Der Beruf des Erziehers hat ein Imageproblem. Viele Stellen bleiben daher unbesetzt. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat Hanau jetzt den richtigen Weg eingeschlagen.
In Hanau passiert, was bundesweit droht: Die Infektionszahlen steigen, Sportveranstaltungen werden abgesagt. Die Unsicherheit unter den Funktionären ist groß.
Hanau geht es wie vielen Städten und Gemeinden: Erzieherinnen und männliche Kollegen fehlen. Nun lässt sich die Stadt im Main-Kinzig-Kreis einiges einfallen. Und nimmt sich Frankfurt und Offenbach zum Vorbild.
Hessen kam bislang gut durch die Pandemie. Nun steigt die Zahl der Infektion aber in Städten wie Offenbach und Hanau sprunghaft. Auch regionale Beschränkungen sind möglich.
Nun steht fest, was sich schon vor Monaten andeutete: Nach zwei Jahrzehnten schließt der traditionsreiche Culture Club in Hanau. Damit verliert die Stadt eine Institution.
Sechs Monate nach den Morden in Hanau kritisieren Angehörige die Behörden. Aus den Morden seien keine Konsequenzen gezogen worden. Sie fühlen sich alleingelassen und wie Menschen zweiter Klasse behandelt.
Nach weiteren Corona-Fällen gilt fortan „erhöhte Wachsamkeit“ im Main-Kinzig-Kreis in Nachbarschaft Frankfurts. Vor allem die Lage in der größten Stadt im Kreis bereitet Sorgen.
Flüchtlingsunterkünfte haben Schwierigkeiten, der Mordanschlag in Hanau wirft Fragen auf und in den Frankfurter Straßen stehen interessante Stühle. Das und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die hessischen Gesundheitsämter haben abermals dreistellige Covid-19-Neuinfektionen gemeldet. In drei Städten bereitet das Infektionsgeschehen besonders Sorgen.
Nach Angaben eines Sprechers der Stadt Hanau ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in der Stadt sprunghaft angestiegen. Um die Ausbreitung einzudämmen, war bereits eine geplante Demonstration abgesagt worden.
Ein halbes Jahr nach der Terrornacht ist in Hanau auf einer Kundgebung der Opfer gedacht worden. Vor allem die Ohnmacht der Ungewissheit und die Verzweiflung des Verlusts der Angehörigen stand im Fokus.
In rund 30 Städten haben Tausende bei Kundgebungen in ganz Deutschland an die Opfer des Terroranschlags von Hanau erinnert. In Hanau selbst gingen nur rund 250 auf die Straße – wegen der Corona-Pandemie.
Tausende wollten am Samstag der neun Menschen gedenken, die ein rassistisch motivierter Schütze vor einem halben Jahr in Hanau tötete. Verhindert wird die Demo von einem Virus, das derzeit die ganze Welt beschäftigt.
Die Angehörigen der Opfer der Attacke auf Hanau wünschen sich mehr Interesse für die Ermordeten. Eine Demonstration zum Gedenken wurde aber kurzfristig abgesagt.
Die AfD wollte an diesem Freitag in der Nähe eines der Hanauer Tatorte tagen. Doch die Stadt hat das untersagt. Den „Themenabend“ in Räumen der Reinhardskirche wird es nicht geben.
Ein halbes Jahr nach dem Terroranschlag in Hanau legt das Land ein Förderprogramm auf. Es soll den Hinterbliebenen der Opfer zugute kommen, um sich nach der Tat wieder besser im Alltag zurechtfinden.
Sechs Monate nach dem Attentat in Hanau haben der Ausländerbeirat und die Initiative „19. Februar“ eine Mahnwache organisiert und zu einer Demonstration aufgerufen.
Zwei Prüfer der Tüv-Niederlassung in Hanau sind wegen Bestechung verurteilt worden. Sie hatten Autos mit schweren Mängeln durchgewunken. Wegen der geringen Beute fällt die Strafe noch milde aus.
Der Anschlag in Hanau war eine Zäsur – nicht nur für die Stadt, sondern für ganz Deutschland, sagt Oberbürgermeister Kaminsky. Nun wird im Stadtzentrum auch mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht.
Ein Unwetter sorgte in der Nacht zu Montag für überflutete Straßen und Keller. Menschen kamen nicht zu Schaden. Am Morgen bremst ein Unfall den Pendlerverkehr aus Nordhessen nach Frankfurt.
Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) hat langfristige Hilfen für die Angehörigen der Opfer des Hanauer Anschlags angekündigt. Details über seine Pläne machte Beuth nicht bekannt.
Die Hanauer CDU schickt Jens Böhriger in das Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters im kommenden Jahr. Der sieht seine Chancen gegen den langjährigen SPD-Oberbürgermeister nicht so schlecht, wie viele meinen.
Das Konzertleben in der Rhein-Main-Region ist zum Erliegen gekommen. Doch hier und da tut sich trotz Corona wieder etwas, oft unter freiem Himmel. Eine Auswahl.
Auge in Auge mit Wolf und Wisent: Ein Ausflug mit den Kleinen in die Wildparks von Wiesbaden und Hanau kann eigentlich kaum misslingen. Ein Tipp zum Zeitvertreib in den Sommerferien.
Ein 55 Jahre alter Mann hat bei der Kollision zweier Fahrzeuge in Hanau schwere Verletzungen davongetragen. Der Unfall steht möglicherweise im Zusammenhang mit einem illegalen Autorennen.
Erst der rassistische Terroranschlag, dann die Corona-Pandemie: Hanaus Oberbürgermeister wird in seiner Amtszeit mit vielen Krisen konfrontiert. Jetzt strebt er eine vierte Amtszeit an.
Vor dem Landgericht Hanau hat der Prozess um die Bestechung beim Hanauer TÜV begonnen. Geldscheine von Kunden sollen stets für eine volle Kaffeekasse gesorgt haben. Als bestechlich möchte sich der Angeklagte aber nicht bezeichnen.
Entwarnung in Hanau: Die Entschärfung der Bombe auf einem früheren Kasernengelände ist gelungen. Die Anwohner können nach der Evakuierung des Viertels wieder in ihre Wohnungen.
Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe müssen in Hanau 1000 Anwohner das Gebiet für mehrere Stunden verlassen. Der Bahnverkehr ist ebenfalls betroffen.
Am Mittwoch ist auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in Hanau eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Am Donnerstag soll die Bombe entschärft werden. Rund 1000 Menschen müssen dafür ihre Häuser verlassen.