Flüchtlinge und Ausländer sollen besser integriert werden
Der hessische Staatssekretär Kai Klose hat in Wiesbaden einen Integrationsplan vorgestellt, der von der Landesregierung beschlossen wurde. Die Kosten für den Plan sind noch unklar.
Der hessische Staatssekretär Kai Klose hat in Wiesbaden einen Integrationsplan vorgestellt, der von der Landesregierung beschlossen wurde. Die Kosten für den Plan sind noch unklar.
In Wiesbaden wird über eine Waffenverbotszone diskutiert. Wiesbadens Jugend findet das gut – und wünschen sich mehr Polizei auf der Straße.
Während der Flüchtlingskrise haben mehrere Hessen für Asylsuchende gebürgt. Das wurde für die Helfer teurer als gedacht. Einige wehrten sich per Klage gegen Zahlungsbescheide. Nun haben Richter entschieden.
Im Vergleich zum vergangenen Jahr kommen deutlich weniger Flüchtlinge nach Hessen. Das Land schließt deshalb zwei Reservestandorte für die Erstaufnahme und wandelt eine Liegenschaft um.
Fast 1,9 Millionen Hessen haben ausländische Wurzeln. Zwei Drittel von ihnen sind schon in Hessen geboren. Immer mehr von ihnen finden Arbeit.
Über Jahrzehnte war Erika Steinbach Mitglied der CDU. Jetzt macht sie Wahlkampf für die AfD. Sie sagt: Man muss zu seiner Meinung stehen.
Die Zahl sozialversicherungspflichtig beschäftigter Geflüchteter ist in Hessen sprunghaft gestiegen. Mehr als jeder Zweite landet nicht in Helferjobs, wie es bei der Arbeitsagentur heißt.
Die Landesregierung hat zu langsam auf die angekommenen Flüchtlinge reagiert, sagt der Deutsche Mieterbund und fordert den Bau neuer Wohnungen. Entstandene Nöte seien früh absehbar gewesen.
Durch den Zuzug von Flüchtlingen sind Erfolgsquoten zur Integration gesunken - das zeigt eine Statistik aus Wiesbaden. Die Gesellschaft sollte die Zahlen als Herausforderung annehmen.
Ob Mechaniker, Bäcker oder Gärtner: Inzwischen lernen viele Menschen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea diese Berufe in Hessen. Grund dafür ist das Wegfallen einer gesetzlichen Hürde vor gut einem Jahr.
Das Modellprojekt „Step-by-Step“ in Darmstadt zur Betreuung traumatisierter Flüchtlinge ist abgeschlossen. Das Land hat die Arbeit derart überzeugt, dass es jetzt vier Beratungsstellen einrichtet.
Paris, Frankfurt, Dublin, Amsterdam und andere buhlen um die Brexit-Flüchtlinge aus London. Bald müssen in Großbritannien tätige Banken ihre Planungen für den Brexit bei der Bank of England einreichen. Manches ist schon entschieden.
Mit der großen Flüchtlingswelle kam bei vielen Menschen auch die Hilfsbereitschaft. Doch das Engagement von Flüchtlingshelfern wird weiter gebraucht - und ist alles andere als selbstverständlich.
Viele Millionen Euro sind in Flüchtlingsunterkünfte des Landes Hessen geflossen. Nun stehen die so genannten Erstaufnahmen fast leer. Den Steuerzahler werden sie aber noch lange Geld kosten.
Drei Männer aus Syrien, die nach Hessen geflüchtet sind, können sich freuen. Sie müssen als Flüchtlinge anerkannt werden, wie der Verwaltungsgerichtshof entschieden hat. Die Syrer hatten sich dem Wehrdienst entzogen.
Auch nach Hessen kommen nach wie vor Flüchtlinge. Allerdings sind es bei weitem nicht mehr so viele wie vor einem Jahr. Dessen ungeachtet sieht die Opposition im Landtag die Regierung am Zug.
Engagierte Hessen verpflichten sich, eine Weile für syrische Flüchtlinge zu bürgen. Dann sollen sie länger zahlen als gedacht - und fühlen sich vom Land getäuscht. Das bietet nun Unterstützung an.
Gießen hat 13 Bundesländer verklagt, um Kosten für Flüchtlinge erstattet zu bekommen. Mittlerweile fließt das Geld vom Land Hessen. Die Stadt will aber vorerst nicht auf die Klage verzichten.
Angesichts der stark zurückgegangenen Flüchtlingszahlen reduziert das Land die Unterbringungsmöglichkeiten. Von den Neuankömmlingen stammt jeder fünfte aus Syrien.
Noch leben im „American Arms Hotel“ mehr als hundert Flüchtlinge. Aber sie ziehen um und ermöglichen damit die Gestaltung der letzten freien Konversionsfläche in Wiesbaden.
Die hessischen Kommunen wollen mögliche Ghettos in Ballungsräumen verhindern und anerkannte Flüchtlinge gleichmäßig im Land verteilen. Damit dies gelingt, sollen Zuwanderer konkrete Vorgaben zum Wohnort bekommen.
So wenige Arbeitslose wie in diesem Februar hat es in Hessen zuletzt vor 24 Jahren gegeben. Der Arbeitsmarkt bietet auch Flüchtlingen Chancen, wenn sie denn qualifiziert sind.
Wie Integration gelingen kann, sollte eine Konferenz der evangelischen Kirche in Frankfurt zeigen. Ihr Zweck war aber auch, den Betreuern Mut zu machen.
Ob Fußfessel, Fake News, Stalker oder Kinderehen: Hessens Justizministerin Kühne-Hörmann findet mittlerweile in Berlin Gehör.
Während die Kommunen die Wohnsitzauflage für Flüchtlinge begrüßen, sieht der Paritätische Wohlfahrtsverband dafür keinen Bedarf. Über die Einführung soll spätestens im April entschieden werden.
In Hessen haben im bisher letzten voll dokumentierten Jahr 130 Menschen in 96 Fällen Kirchenasyl erhalten. Nur in einem Bundesland gab es mehr solche Fälle der Nächstenliebe.
Als Putzkräfte in Hotels im Rhein-Main-Gebiet eingesetzte Flüchtlinge berichten von Entgeltbetrug und anderen Rechtsverstößen. Experten wissen: Wichtig ist der schriftliche Nachweis geleisteter Stunden.
Im neuen „Tatort“ aus Frankfurt wird ein junger afrikanischer Flüchtling von der Polizei wie Freiwild behandelt, während im Hintergrund pseudo-intellektuelle Rechtsradikale unbeschadet die Fäden ziehen. Wie realistisch ist das?
Mit Blick auf Asylsuchende in Hessen dürfte 2017 mehr Arbeit auf die Sozialgerichte zukommen. Dabei sind 2016 weit weniger Flüchtlinge in dieses Bundesland gekommen als prognostiziert.
Nach dem Anschlag in Berlin kritisiert Peter Beuth (CDU) die SPD im Bund und wirft ihr Untätigkeit vor. Die Rückführung in Maghreb-Staaten müsse umgehend geregelt werden.
Said Bousfia ist der Flüchtlingskoordinator der Handwerkskammer Frankfurt Rhein-Main. Schon sein Name weckt bei vielen Flüchtlingen Vertrauen.
Arabisch zu lernen ist keine Kleinigkeit. Trotzdem steigt die Nachfrage nach Kursen in der VHS. Als Motiv geben viele Teilnehmer den Kontakt zu Flüchtlingen an.
Die Stadt rechnet auch für die nächsten beiden Jahre mit einem Defizit von rund 70 Millionen Euro. Dabei könnte es der Kommune so gut gehen.
Das „Project Shelter“ hilft in Frankfurt Lampedusa-Flüchtlingen. Nun haben Unbekannte die Räume der Gruppe zerstört. Die Täter hinterließen eine Drohung.
Wenn Gefühle mehr zählen als Fakten, wird das mit dem Begriff „postfaktisch“ bezeichnet. Das Wort hat zuerst international und nun auch national Karriere gemacht.
Flüchtlinge suchen Jobs, Firmen suchen Mitarbeiter: Bei der Zukunftsmesse in Frankfurt kommen 900 Flüchtlinge mit Unternehmen in Kontakt.