Beben am Finanzplatz
Der Rückzug der Commerzbank-Führung wird auch für den Finanzplatz in Frankfurt Folgen haben. Es stehen viele Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Der Rückzug der Commerzbank-Führung wird auch für den Finanzplatz in Frankfurt Folgen haben. Es stehen viele Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Schon im Februar hatte die Polizei in Singapur das Handeln des Zahlungsabwicklers Wirecard durchleuchtet. „Umfassende Untersuchungen“ sind noch nicht abgeschlossen, aber der Konzern darf weiter arbeiten.
Die Insolvenz von Wirecard kann für den Finanzplatz Frankfurt fatale Folgen haben. Oder werden sich Deutsche Bank und Commerzbank die Probleme der Münchener zunutze machen?
Tim Albrecht verantwortet die Flaggschiff-Fonds der DWS. Bei Wirecard stieg er spät, aber groß ein. Jetzt übt er harsche Kritik – und zieht auch für sich persönlich finanzielle Konsequenzen.
Dass die Deutsche Bank nun Namensgeber des Frankfurter Waldstadions wird, ist auch ein Bekenntnis zum Finanzplatz. Dabei war das Verhältnis zwischen Bank und Stadt nicht immer gut.
Der Brexit ist vollzogen, doch wer London als wichtigsten Finanzplatz in Europa ablöst, ist längst noch nicht entschieden. Wer liegt vorn? Und womit? Ein Streifzug durch Europa.
Der Kostendruck hält an. Welche Banken wie fusionieren und welches Geschäftsmodell am erfolgreichsten sein wird, ist fraglich. Kann eine Großsparkasse die Lösung sein?
Olaf Scholz erfährt viel Lob für seine Idee, den Finanzplatz Frankfurt zu stärken. Nur fehlt es an Mitstreitern.
Die Euphorie um Zuzügler ist am Finanzplatz Frankfurt erst mal verflogen. Schuld daran ist das endlose Hin und Her.
Trotz des bevorstehenden Brexits behauptet sich die City als führendes Finanzzentrum. Befürchtungen, der Austritt aus der EU könne den Finanzplatz London ruinieren, bewahrheiten sich bisher nicht.
In Frankfurt lautet das Mantra: Der eigene Finanzplatz wird sehr vom Brexit profitieren und Tausende Banker aus London aufnehmen. Doch es kommen weitaus weniger Banker an den Main als gedacht, wie die Helaba vorhersagt.
Wenn innovative Unternehmer wegen eines komplizierten Kapitalmarktrechts entweder gar nicht an die Börse gehen oder lieber in Paris, London oder New York als in Frankfurt, läuft etwas falsch.
Der Niedergang des wichtigen Finanzdrehkreuzes Hongkong ist wegen des wachsenden Einflusses Chinas kaum noch aufzuhalten, meint ein Hongkong-Fachmann. Profitieren könnten Singapur, London oder Tokio.
Bis zum Jahr 2050 will Luxemburg CO2-neutral sein, sagt der Chef der Finanzplatzinitiative „Luxemburg for Finance“. Banken, Fonds und Versicherer sollen in der Nachhaltigkeit im Großherzogtum den Ton angeben.
Angesichts fast täglicher Demonstrationen steigt die Angst vor einem wirtschaftlichen Einbruch Hongkongs. Chinas Regierung will daher Shenzhen zum neuen internationalen Finanzplatz ausbauen, um Investoren nach Festlandchina zu locken.
Vor neun Jahren verließ die Deutsche Börse ihren Gründungsort Frankfurt und zog nach Eschborn. Eine mögliche Rückkehr ist vom Tisch – und das nicht nur wegen der Steuer.
Bröckelt das Bild Frankfurts als Finanzplatz? Der bundesweite Trend des Stellenabbaus könnte auch der Mainmetropole schaden. Deshalb müssen die Banken dringend auf neue Technologien setzen.
Frankfurt widersetzt sich dem bundesweitem Stellenabbau in der Finanzbranche. Und auch in den nächsten Jahren könnte die Beschäftigung am Finanzplatz von einem Brexit-Effekt profitieren.
Die Deutsche Bank hat eine Zukunft – glaubt zumindest Klaus Nieding, der in Hauptversammlungen die Interessen vieler Kleinanleger vertritt. Im F.A.Z.-Interview empfiehlt er ihnen, Geduld zu haben.
Vorbereitung auf den Brexit: Hessens Ministerpräsident Bouffier will amerikanische Banken von Frankfurt als würdigen Nachfolger von London überzeugen.
Ab Montag erkennt die EU die Börse in Zürich nicht mehr als gleichwertigen Finanzplatz an. Was bedeutet das für die Anlage in Schweizer Aktien?
Angesichts der möglichen Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank könnten in Frankfurt viele Arbeitsplätze wegfallen. Bei diesem Problem könnte ausgerechnet der Brexit eine Hilfe sein.
Bislang haben 50 Finanzdienstleister ihr EU-Geschäft aus London in das Großherzogtum verlagert. Doch die Begeisterung dort hält sich in Grenzen.
Das Fürstentum zieht seit langem die Betuchten dieser Welt an. Den Ruf als Steuerparadies streift es allmählich ab. Jetzt setzt es auf Banken und Start-ups.
Der Finanzplatz Frankfurt gewinnt weiter an Bedeutung: Die Schweizer Großbank UBS hat sich für die Mainmetropole als neue Basis für die EU-Geschäfte nach dem Brexit entschieden. Und die Deutsche Bank erwägt, riesige Vermögenswerte nach Frankfurt zu verlagern.
In einer neuen Rangliste rückt das größte deutsche Finanzzentrum deutlich nach oben – und setzt sich im Brexit-Standortwettbewerb von Paris ab.
Die Debatte um die Zukunft der Finanzplätze nach einem Brexit ist auf dem Kontinent immer eurozentrisch geführt worden. Doch es gibt einen großen Verlierer.
Das tut weh: Die britische Hauptstadt ist laut einem neuen Ranking nicht mehr der global führende Finanzplatz. Der geplante Brexit hinterlässt seine Spuren.
Am Finanzplatz Frankfurt freut man sich, wenn die Kanzlerin kommt. Bei ihrer Rede in der IHK hat sie den Bankern und Börsianern aber wenig versprochen.
Starke Börse, starke Europäsiche Zentralbank: Frankfurt hat das Zeug zu einem wichtigeren Finanzplatz.
Es geht um viele Billionen Euro und zentrale Verträge zwischen den wichtigsten Banken der Welt: Was ist eigentlich dieses Euro-Clearing?
Zehn Jahre nach Gründung hat sich die Arbeit der Standort-Initiative Frankfurt Main Finance bewährt. Zum Jubiläum kam die Kanzlerin an den Main.
Angela Merkel will zwar nach Chemnitz fahren, aber vorher ist sie noch nach Frankfurt gekommen. Was sie dort über den Finanzplatz gesagt hat, und was derweil in Berlin los war, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Angela Merkel hat versprochen, den Finanzstandort Frankfurt massiv zu unterstützen. Erste Fortschritte gebe es bereits. Wo die Kanzlerin noch Potential sieht, erklärt sie auch.
Der Brexit führt zu einem Wettkampf zwischen Frankfurt und Paris. Emmanuel Macron kämpft schon lange für den Standort an der Seine. Entschieden ist trotzdem noch nichts.
Investoren werden von der Börse angezogen, sagte die Kanzlerin sagt. Seit dem Brexit kämpt die Mainmetropole darum, Europas Finanzzentrum zu werden.