Ausgerechnet Unicredit
Die drohende Übernahme der Commerzbank sorgt für Nervosität am Finanzplatz. Zu Recht: Aus Frankfurter Sicht ist die Unicredit keine gute Wahl.
Die drohende Übernahme der Commerzbank sorgt für Nervosität am Finanzplatz. Zu Recht: Aus Frankfurter Sicht ist die Unicredit keine gute Wahl.
Immer mehr Menschen arbeiten in den Banken am Finanzplatz Frankfurt. Doch wird die Suche nach neuen Arbeitskräften für die Geldhäuser zunehmend zum Problem, denn Arbeitgeber und -nehmer suchen heute etwas anderes als vor 30 Jahren.
Deutschlands zweitgrößte Privatbank könnte von ihrem neuen Großaktionär Unicredit übernommen werden. Hessens Landesregierung kündigt weitere Schritte dagegen an.
Mit dem Finanzplatz und dem Flughafen ist Frankfurt über Jahrzehnte gut gefahren. Doch beide Wirtschaftszweige schwächeln. Vordenker sind gesucht.
Die geplante Übernahme der Commerzbank durch Unicredit sorgt für Spannungen zwischen Deutschland und Italien. Dabei stehen nicht nur die Banken, sondern auch der Finanzplatz Frankfurt vor einer ungewissen Zukunft.
Der Einstieg von Unicredit bei der Commerzbank sei ein Risiko für den Finanzplatz und die gesamte deutsche Wirtschaft, meint der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef. Er hat deswegen dem Bundeskanzler geschrieben.
Weder für den Finanzplatz noch für die Belegschaft der Commerzbank wäre ein Verkauf des Geldhauses nach Italien ein Gewinn, heißt es von den verschiedenen Stellen. Boris Rhein fühlt sich von der Bundesregierung übergangen.
Fondsmanager mit Millionengewinnen zahlen bislang 28 Prozent. Die Labour-Regierung plant eine deutlich höhere Besteuerung. Kommt es dann zu einer Abwanderungswelle? Deutsche Fondsmanager beobachten den britischen Streit genau.
Die Eintracht und die Frankfurter Banken – das war jahrzehntelang keine Liebesbeziehung. Seit Axel Hellmann die Strippen zieht, ist das anders.
Nicht nur die unverändert fragile Innenpolitik lastet auf dem Finanzplatz Paris. Sowohl der Aktien- als auch der Anleihemarkt sind Spiegelbild der schlechten Stimmung.
Die Helaba verliert zwei Vorstandsmitglieder und findet einen. Bei Oddo-BHF, Metzler und Westend Bank heuern von anderswo bekannte Führungskräfte an. Schon gehört, dass....?
Der frühere ING-Diba-Chef verlässt das Fintech Raquest, Karl von Rohr ersetzt ihn. Und Christian Sewing musste in der Deutschen Bank fragen, bevor er eine Aufgabe außerhalb übernahm. Schon gehört, dass..?
Mit Rolf Breuer ist ein Großer der Finanzwelt gestorben, die der türkischen Regierung nahestehende Ditib verklagt Hessen und der AStA der Goethe-Uni distanziert sich vom propalästinensischen Zeltlager. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
J.P. Morgan, UBS und Vontobel werben Führungskräfte von Amundi, Oddo-BHF und Robeco ab. HSBC prüft den Verkauf von Geschäftseinheiten. Schon gehört, dass...?
KFW, Commerzbank und Sparkasse Heidelberg verlieren Führungskräfte. LBBW und Union Investment schaffen neue Positionen. Und ein früherer Bafin-Direktor und ein DWP-Vorstand tauchen wieder auf. Schon gehört, dass...?
Private-Equity-Manager bekommen oft mehr als ein Million Pfund Boni. Labour will die Steuern deutlich erhöhen. Die Branche ist besorgt. Das sei „schlimmer als der Brexit“.
Der frühere Deutsche-Bank-Chef stellt seine Autobiographie vor, die DWP Bank trennt sich von zwei Vorstandsmitgliedern, bei Wefox tauschen Vorstandschef und Aufsichtsratschef, und die Bank Hauck holt zwei Neuzugänge für Münster. Schon gehört, dass ...?
Der Finanzplatz Luxemburg hat im vergangenen Jahr zugelegt. Es sind mehr Fonds zugelassen worden, das verwaltete Vermögen ist gestiegen. Dennoch fällt Europa im Vergleich zu Amerika deutlich ab.
Sabine Mauderer hält beim Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt am Donnerstag die Festrede. Sie will Zuversicht verbreiten.
Außerdem werden weitere Volksbanken und Sparkassen, denen die insolvente Signa Geld schuldet, bekannt. Und die PSD-Bank Nürnberg, die Liechtensteinische Landesbank und die Castell-Bank besetzen Führungsposten neu. Schon gehört, dass...?
Seine einstige Rivalin Jenny Friese heuert bei der Allianz an. Weitere Veränderungen gibt es im Vorstand von Hypo-Vereinsbank, GFT und Haspa. Schon gehört, dass...?
Im Wettstreit um den attraktivsten Finanzplatz der Welt muss Deutschland alles auf eine Karte setzen – und damit auf Frankfurt.
Ein neuer Finanzplatz-Index ordnet Frankfurt auf dem sechsten Platz ein – hinter Paris. Trotzdem gibt es am Main einen Grund zur Freude.
Welche Stadt ist die europäische Finanzmetropole? Frankfurt will bei dieser Frage weiterhin eine große Rolle spielen – und setzt auf Unterstützung aus Berlin.
Auch Oddo-BHF, Hasso Plattners Gesellschaften, Scope, die Apobank und die DZ Hyp verzeichnen interessante Neuzugänge. Schon gehört, dass....?
Auch ohne globale Fusion ist die Deutsche Börse zum wertvollsten Unternehmen am Finanzplatz Frankfurt geworden. Die Zeichen stehen auf weiteres Wachstum.
Der Schritt soll die City als Finanzplatz nach dem Brexit attraktiver machen. Die Finanzaufsichtsbehörden hatten unerwünschte Nebenwirkungen festgestellt.
Ein anderes Fintech verpflichtet einen früheren Bundesbankpräsidenten. Die Banken Bethmann und Hauck Aufhäuser Lampe werben Führungskräfte ab, und Flossbach von Storch erweitert den Vorstand. Schon gehört, dass...?
Die KFW verpflichtet eine Partnerin von McKinsey. Bei Qonto und der LBS Süd rücken zwei Frauen in den Vorstand. Und in Stuttgart wachsen zwei Bankengruppen ein Stück zusammen. Schon gehört, dass...?
Geldinstitute aus der ganzen Welt haben inzwischen einen Sitz in Frankfurt. 111 Banken haben sich nach neuen Zahlen am Main angesiedelt. Das hat nicht nur mit dem Brexit zu tun.
Das Bankhaus verwaltet offenbar im Private Banking mehr als Berenberg, aber weniger als Hauck. Wie viel genau und wer in der Allianz und der Helaba Karriere macht, lesen Sie in unseren Neuigkeiten vom Finanzplatz.
Der Finanzplatz Frankfurt verliert im internationalen Vergleich an Attraktivität. Das zeigen verschiedene Rankings, die die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts messen.
In den Ranglisten zur Wettbewerbsfähigkeit fällt Frankfurt zurück. Doch wenn es in der Wirtschaft nicht läuft, bekommt die Bankenstadt ein Problem. Und die Zeit läuft.
Außerdem: Eine Übergangslösung in der Helaba, ein Bitcoin-Schwenk beim größten Vermögensverwalter Blackrock, ein neuer Finanzvorstand für Weltsparen und ein Diplomat für die LBBW. Schon gehört, dass...?
Der ehemalige Deutsche-Bank-Chef aus der Schweiz auf Deutschland-Besuch, die Aareal Bank schließt in Madrid, ein Wechsel vom „Ländle“ zum Staatsfonds und ein Sonntag macht in einer Kirchenbank Karriere. Schon gehört, dass?
Die Stadt Frankfurt hofft auf die Ansiedlung der europäischen Anti-Geldwäschebehörde Amla. Ein Kriterienkatalog der EU bringt Vor- und Nachteile zum Vorschein.