Nach der Wahl
Die FDP ist trotz der Verluste bei der Europawahl optimistisch. Boris Rhein sieht die CDU als letzte Volkspartei. Und Frankfurt freut sich auf die Fußball-EM. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die FDP ist trotz der Verluste bei der Europawahl optimistisch. Boris Rhein sieht die CDU als letzte Volkspartei. Und Frankfurt freut sich auf die Fußball-EM. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Man schaue vor allem auf den Frankfurter Westen: Das Thema Asyl muss so bewältigt werden, dass es von der politischen Tagesordnung verschwindet. Es gibt den radikalen Parteien zu viel Futter.
Mit leichten Gewinnen bei der Europawahl wird die CDU in Hessen wie schon bei der Landtagswahl im Herbst stärkste Kraft im Land. Die Grünen verlieren deutlich, die SPD schiebt sich anders als bundesweit vor die AfD auf Platz zwei.
Am 9. Juni dürfen die Bürger der 27 EU-Mitgliedstaaten über die Zusammensetzung des Europaparlaments abstimmen. Bereits zum zehnten Mal. Aber in diesem Jahr ist etwas anders.
Ein Novum im Wahlkampf: Die Vertreter und Kandidaten der Parteien werben in einer „Demokratie Arena“ auf dem Bergerstraßenfest in Frankfurt gemeinsam für die Europawahl.
Risikovorsorge ist gut, findet Bastian Bergerhoff (Die Grünen). Doch angesichts hoher Rücklagen gibt er sich großzügig.
Ecke, Giffey, Mosler. Nach den jüngsten Angriffen auf Politiker sind auch in Hessen die Sicherheitsbehörden alarmiert. Sie bieten Schutz und Gespräche an. Parteien geben ihren Mitgliedern unterdessen Verhaltenstipps.
Ein Unwetter liefert die Begleitmusik für die Debatte über die Bilanz des Frankfurter Oberbürgermeisters. Die dreht sich auch um das Bahnhofsviertel, für das Jutta Dithfurth ironisch eine schwäbische Kehrwoche vorschlägt.
Wegen langer Wartezeiten wird die Frankfurter Ausländerbehörde heftig kritisiert. Eine Umstrukturierung soll Abhilfe schaffen, kündigte Oberbürgermeister Mike Josef an.
Seit einem Jahr wird vom neuen Oberbürgermeister Mike Josef erwartet, der Frankfurter Stadtregierung Tatkraft und Einigkeit zu verleihen. Seine Bilanz ist zwiespältig.
Mit vielen kleinen Schritten will die Stadt Frankfurt die Situation im Bahnhofsviertel verbessern. Während einige Punkte vielversprechend klingen, fehlt der große Wurf in der Drogenpolitik.
2017 porträtierte die F.A.S. sechs Frauen und Männer, die sich damals in den Jugendorganisationen ihrer Parteien engagierten. Sieben Jahre später haben wir nachgefragt, was aus ihren Hoffnungen und Erwartungen geworden ist. Vier waren zu einem Gespräch bereit.
In Frankfurt hängt ein „Happy Ramadan“-Schild, um zu zeigen, dass man alle Religionen respektiert. Doch jetzt wird dort wieder gegen das Tanzverbot an Karfreitag protestiert. Das passt nicht zusammen.
Die Jugendorganisationen der SPD, der Grünen und der FDP in Hessen protestieren gegen das Tanzverbot an Karfreitag. In Frankfurt ist eine Party geplant. Die Ordnungsämter kontrollieren nur, wenn es Hinweise auf Verstöße gibt.
Was hat der antike Jupiter mit Frankfurt zu tun? Produziert die SPD-Combo Wohlklang oder Misstöne? Solche Fragen werden im Frankfurter Stadtparlament aufgeworfen, wenn es um das stockende Projekt Kulturcampus geht.
Wegen stark gestiegener Energiekosten erhöht die Stadt Frankfurt die Ticketpreise für den Schaugarten. Dafür haben Kinder und Jugendliche künftig freien Eintritt, und es gibt ein neues Feierabend-Ticket.
Bis 2050 soll die Region Frankfurt/Rhein-Main Zehntausende Arbeitskräfte anlocken – so die Prognosen. Doch wer bestimmt, wo für sie ein Zuhause entsteht? Jede Kommune oder doch die gesamte Region?
Neue Türme sollen in Frankfurt künftig eine grüne Promenade bilden, die von Wolkenkratzern gesäumt ist. Ein Vorschlag ist besonders spektakulär. Unsere Karte zeigt, wo die Hochhäuser gebaut werden können.
In drei größeren Quartieren sollen künftig Fußgänger und Radfahrer Vorrang haben. Das Vorbild stammt aus Barcelona, wo die verkehrsberuhigten Viertel teils schon wieder rückgebaut werden.
So langsam tut sich im Bahnhofsviertel etwas. Zumindest gibt es viele Ideen, um das Quartier ansehnlicher zu gestalten. Als Beschleuniger wirkt die bevorstehende Fußballeuropameisterschaft.
In der Rhein-Main-Region ist die Freude über die Ansiedlung der europäischen Geldwäschebehörde AMLA groß. Doch sie ist zugleich auch eine Verpflichtung. Was nun auf Stadt und Finanzplatz zukommt.
Nach der Ansiedlung der EU-Agentur AMLA in Frankfurt gibt es über Parteien und Organisationen hinweg Freude über das Ergebnis und seine Folgen.
Der Jubel ist groß: Politiker, Verbandsvertreter und Wirtschaftsförderer feiern die Brüsseler Entscheidung, die europäische Anti-Geldwäschebehörde AMLA in Frankfurt anzusiedeln.
Wohin wird am Donnerstag der Sitz der Anti-Geldwäsche-Agentur AMLA der Europäischen Union vergeben? Frankfurt gilt als Mitfavorit, doch festlegen will sich niemand.
In Frankfurt werden immer wieder leer stehende Häuser besetzt, weil Aktivisten dort „autonome Zentren“ schaffen wollen. Die Stadt tut wenig dagegen – und schafft damit einen rechtsfreien Raum.
Vertreter der FDP in Frankfurt und in Hessen sagen Michael Rubin ihre Unterstützung zu und sorgen sich gleichzeitig um die Sicherheit des früheren Vorstandsmitglieds.
Angesichts der Rekordeinnahmen hat die Wirtschaftsdezernentin vorschlagen, die Höhe des Hebesatzes zu überprüfen.
Am politischen Aschermittwoch empfangen die Frankfurter Parteien prominente Besucher. Die SPD hat Katarina Barley zu Gast, zur CDU kommt Tilman Kuban, und bei der FDP spricht Christian Dürr.
5,3 Milliarden Euro will die größte hessische Stadt in diesem Jahr ausgeben, so viel wie nie. Die Ausgaben sind abermals höher als die Einnahmen. Und für Klimapolitik ist fast doppelt so viel eingeplant wie für den Wohnungsbau.
Autos auf die Hauptstraßen lenken und sie aus dem Quartier heraushalten: Dieses in Barcelona verwirklichte Prinzip soll am Main Schule machen. Doch nicht alle finden das Konzept gut.
Die Versammlungsbehörde der Stadt Frankfurt hätte daran festhalten müssen, antisemitische Äußerungen bei einer Pro-Palästina-Demonstration zu verbieten. Hat sie aber nicht. Wie ist es dazu gekommen?
In Frankfurt ist derzeit der Fahrplan von Bussen und Bahnen ausgedünnt, um Ausfälle zu vermeiden. Die Stadtverordneten fragen nach Lösungsvorschlägen.
In Brüssel macht sich Bundesfinanzminister Christian Lindner für Frankfurt stark. Doch es gibt Kritik an der Bewerbung.
In Brüssel hat sich Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) für Frankfurt stark gemacht. Doch es gab Kritik an der Bewerbung.
Zweimal hatten Aktivisten die frühere Dondorf-Druckerei in Frankfurt besetzt. Dort sollte ein Neubau des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik entstehen. Nun hat die Max-Planck-Gesellschaft diesen Plan aufgegeben.Stadt und Land bedauern das.
Auch nach der Corona-Pandemie geben viel mehr Wähler ihre Stimme deutlich vor dem eigentlichen Wahltag ab, wie das Superwahljahr in Frankfurt gezeigt hat. Für Parteien hat das Folgen für ihre Wahlkampftermine.