Jugendherbergen kämpfen ums Überleben
Gut 80 Prozent weniger Umsatz wegen der Corona-Krise, keine Schulklassen bis Februar 2021 – die 33 Jugendherbergen in Hessen stehen vor tiefen Einschnitten.
Gut 80 Prozent weniger Umsatz wegen der Corona-Krise, keine Schulklassen bis Februar 2021 – die 33 Jugendherbergen in Hessen stehen vor tiefen Einschnitten.
Nach jeweils dreistelligen Neuinfektionen am Wochenende melden die Gesundheitsämter in Hessen recht wenige weitere Covid-19-Fälle. Die Zahl der Genesenen stagniert derweil.
Die Jugendherbergen in Hessen kämpfen ums Überleben. Der Ruf nach einer einheitlichen Linie für den Unterricht in Zeiten von Corona wird lauter. Das und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
So viele neue Fälle wie seit Mitte April nicht mehr: 158 bestätigte Neuinfektionen zählte das Sozialministerium in Hessen am Freitag. Das Gesundheitsamt in Frankfurt kritisiert derweil das Testverfahren am Flughafen.
In Offenbach ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wieder zurückgegangen. Frankfurt sorgt sich derweil um den Schulstart – und wünscht sich einheitlichen Corona-Regeln vom Land.
Steuerliche Erleichterungen, Zuschüsse und Kredite: Die hessische Regierung hat Unternehmen in Hessen seit Anfang April mit rund 6,6 Milliarden Euro unterstützt. Nach dem Ende der Soforthilfe sollen andere Programme helfen.
Die Corona-Fälle in Offenbach häufen sich, aber die hessische Regierung hält die Füße still – und appelliert an die Bürger, die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten und Alltagsmasken zu tragen.
Nachdem am Montag keine Neuinfektionen in Offenbach gemeldet worden waren, stieg die Zahl der bestätigten neuen Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner am Dienstag an – und kommt der Grenze für verschärfte Maßnahmen näher.
Von den 364 Millionen Euro hat das Land Hessen knapp 55 Millionen Atemschutzmasken und über 63 Millionen chirurgische Mundnasenschutze gekauft. Außerdem wurden Schutzbrillen- und Kittel, Einweghandschuhe und Desinfektionsmittel angeschafft.
Weil sich die Fälle häufen, gilt nun in Offenbach die dritte Stufe zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Darunter fallen strengere Kontaktbeschränkungen und gegebenenfalls die Schließung von Einrichtungen, in denen die Infektionen aufgetreten sind.
In Hessen beginnt das neue Kindergartenjahr. Mitte August könnten so viele Kinder wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie wieder in die Kitas gehen. Viele Kommunen sehen sich gerüstet – doch Gewerkschaften haben Zweifel.
Die Pandemie meldet sich auch in Hessen zurück: Offenbach meldet als erste hessische Stadt seit mehreren Wochen eine Inzidenz von mehr als 20. In anderen Städten und Kreisen sieht es noch ruhiger aus.
Michael Hohmann, Präsident der hessischen DLRG, geht für diese Saison von steigenden Unfallzahlen beim Baden aus. Aufgrund der Pandemie droht auch in vielen Gärten eine weitere Gefahr.
Der Bundestrend trifft auch auf Hessen zu: 89 neue Infektionen sind gemäß des Robert-Koch-Instituts im Land gemeldet worden.
Was tun, wenn das Virus zuschlägt? Man plant ein Festival. Mit „Stromern“ gibt Björn Jager dem Literaturbetrieb der Rhein-Main-Region einen Schubs.
Durch die Corona-Krise steigt die Zahl der Arbeitslosen in Hessen weiter Im Juli waren es 204.241 Männer und Frauen. Im April habe man für mehr als 500.000 Beschäftigte Kurzarbeitergeld ausgezahlt.
Wie ist eine zweite Welle der Corona-Pandemie abzuwenden? Diese Frage wird auch in Hessen akut. Für Rückkehrer aus Risikogebieten werden die Vorschriften strenger.
Für Urlauber aus Risikogebieten wird ein Corona-Test verpflichtend. Gerade in der Krise ist Kultur wichtig. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Der Haushaltsausschuss diskutiert die Corona-Hilfen in Hessen: Die Opposition kritisiert das Aussetzen der Schuldenbremse und glaubt, dass Corona bei manchen Projekten nur ein Vorwand ist.
Wegen der Corona-Pandemie ist der große Reiseverkehr in diesem Sommer ausgeblieben – obwohl dieses Jahr vermehrt mit dem Auto in den Urlaub gefahren wird. Im Durchreiseland Hessen hat sich die Zahl der Staustunden fast halbiert.
Der Trend hält an: Bundesweit und in Hessen steigt die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen ganz leicht an, wenn auch langsam und noch unbedenklich. In Hessen gibt es 63 Neuinfizierte. Todesfälle wurden nicht gemeldet.
Hessen bekommt nach elf Jahren einen neuen Krankenhausplan. Die Pandemie wird dabei besonders berücksichtigt – durch ein regional und zeitlich gestaffeltes System der Betten-Vorhaltung.
Die Kurve der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen bleibt flach. Doch die Entwicklung der vergangenen Tage gibt zu denken. Derweil laufen landesweit mehrere hundert Ermittlungsverfahren in Zusammenhang mit den Corona-Soforthilfe-Anträgen.
Bad Hersfeld war mal Zonenrandgebiet. Nach der Wende lag die Stadt mitten im Land – und der Online-Handel hielt Einzug. Ein Besuch im Herzen der Branche.
Die Wahrscheinlichkeit, dass auch der Frankfurt-Marathon in diesem Jahr wegen Corona abgesagt werden musst, ist hoch. Dabei wären nicht mal die Läufer das Problem.
Die Gastronomie hat unter Corona stark gelitten: Der Umsatz der Branche zum Beispiel in Hessen ist im Lockdown um 70 Prozent eingebrochen. Wenn das Land nicht bald neue Konzepte entwickelt, werden viele Gastgewerbe für immer schließen müssen.
In Hessen rumort es: Die hessische SPD-Vorsitzende Nancy Faeser spricht im Interview über die Verantwortung von Innenminister Beuth in der Drohmail-Affäre, die Randale auf dem Frankfurter Opernplatz und das Selbstverständnis ihrer Partei.
In Hessen spüren die Kommunen die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich: Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind massiv zurückgegangen. Frankfurt ist davon am meisten betroffen.
Verzögerungen in den Ermittlungen zur Drohmail-Affäre beschäftigen den Innenausschuss des Hessischen Landtags. Die Corona-Krise wird als Erklärung angeführt. Die Opposition hält das für eine „Schutzbehauptung“.
Ein Hesse ist am Montag in Verbindung mit Corona gestorben. De Zahlen des Sozialministeriums geben aber weiter keinen Grund zur Beunruhigung.
Die Pandemie hat auch hessische Bibliotheken verändert. Durch die Schutzmaßnahmen hat sich der Trend zum Digitalen verstetigt. Jetzt werden die Online-Zugriffe mehr und das Angebot im Web ausgebaut.
Die Eltern von Schülern, deren Klassenfahrten Corona zum Opfer fielen, bleiben nicht auf den Folgen von Stornierungen sitzen. Das Land Hessen übernimmt anfallende Kosten. Auch Ausflüge sollen zugunsten von Nachholunterricht in naher Zukunft wegfallen.
Schon eine Schnupfennase kann Kitas in Hessen jetzt reichen, ein Kind heimzuschicken. Der Kinderarzt Ralf Moebus sieht das kritisch. Er hat einen besseren Vorschlag.
Die Corona-Zahlen bleiben weiter niedrig: Die meisten neuen Fälle wurden aus Offenbach gemeldet. Neue Todesfälle sind nicht bekannt.
„Wer denkt, die Corona-Krise sei mit den Lockerungen in unserem Alltag vorbei, irrt sich gewaltig“: Zumindest in Hessen wird die Metall- und Elektrobranche immer pessimistischer. Viele Betriebe gehen von Kürzungen aus.
Nach wie vor ist keine Großstadt und kein Landkreis in Hessen ohne Corona-Neuinfektion binnen sieben Tagen. Doch es gibt abermals nur wenige neue Fälle. 100 weitere Patienten gelten als genesen.