Biotech statt Frischluftschneisen
Nach dem durch Biontech ausgelösten Boom sucht Mainz nach Ausbauflächen für die Branche: Die ins Auge gefassten , 70 Hektar Ackerland sind freilich arg umstritten. Sie sorgen für Kaltluft in der Stadt.
Nach dem durch Biontech ausgelösten Boom sucht Mainz nach Ausbauflächen für die Branche: Die ins Auge gefassten , 70 Hektar Ackerland sind freilich arg umstritten. Sie sorgen für Kaltluft in der Stadt.
Bis zu 6000 Aktivisten schlagen ihre Zelte im Altonaer Volkspark auf, die Gesundheitsminister beraten über das Infektionsschutzgesetz – und der Georg-Büchner-Preis sucht einen neuen Preisträger. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Mainzer Produzent Biontech will an Omikron angepasste Corona-Vakzine „rechtzeitig“ zur Booster-Saison im Herbst zur Verfügung stellen. Konkurrent Moderna hat ähnliche Pläne.
Die Kritik an den Reichen ist nicht neu. Doch richtig bleibt: Ohne die Reichen wäre unsere Welt nicht nur ärmer.
Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech SE hat sich zu einem der wichtigsten Corona-Impfstoffhersteller der Welt entwickelt. Die Stadt will das Momentum nutzen und einen neuen Campus für ähnliche Unternehmen schaffen.
Der Erfolg des Mainzer Impfstoffherstellers Biontech versetzt die jahrzehntelang selbst hoch verschuldete Stadt erstmals wieder in die Lage, Pläne für die nähere Zukunft und für einen Biotech-Campus zu machen.
Auch wenn die Gewerbesteuereinnahmen dank Impfstoffhersteller Biontech zuletzt durch die Decke gegangen sind: Goldene Wasserhähne haben sie in Mainz noch nicht angeschafft. Vor allem der öffentliche Nahverkehr wird gestärkt – und das ist genau richtig so.
Rechtsstreit um Impfstoffe kommt in Fahrt.
Die dank sprudelnder Gewerbesteuereinnahmen reich gewordene Stadt Mainz hat einiges vor, um noch attraktiver zu werden: Neben der Ausweisung neuer Wohnquartiere und Gewerbeflächen sind auch in der City etliche Großprojekte geplant. Begrünte Plätze und belebte Parks muss man dagegen weiterhin suchen.
Sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen, für die vor allem der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech verantwortlich sein dürfte, macht die Stadt zu einem Gewinner der Corona-Pandemie. Die Kommune geht auf Einkaufstour.
Der Fachkräftemangel hält an. Tilman Frank, studierter Mediziner, betreibt eine Personalagentur, um die Nachfrage zu decken, dabei setzt er auch auf das Ausland. Die Stadt Mainz muss gerade entscheiden, was sie mit ihren Gewerbesteuereinnahmen der Firma Biontech anfangen sollte. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Melkroboter, E-Gitarren und künstliche Gelenke: Im Deutschen Museum in München eröffnen heute etliche zum Teil neu konzipierte Dauerausstellungen. Doch der schwierigere Teil der Modernisierung steht dem Haus noch bevor.
Das Biotech-Unternehmen Curevac verklagt seinen Konkurrenten Biontech. Ist hier ein schlechter Verlierer am Werk? Keineswegs.
Das Tübinger Biotech-Unternehmen wirft dem Konkurrenten Patentverstöße rund um die mRNA-Technologie vor.
Das Tübinger Unternehmen sieht seine geistigen Eigentumsrechte verletzt. Es geht um eine bahnbrechende Technologie.
Die Sommerwelle rollt. Der Vorstandsvorsitzende von Curevac, Franz-Werner Haas, mahnt: „Covid ist noch nicht vorbei.“ Und sagt, warum er immer noch auf einen Curevac-Impfstoff hofft.
Die Dax-Anleger nehmen den Schwung vom Freitag mit in die neue Börsenwoche. Zu den Favoriten am deutschen Aktienmarkt zählte BioNTech mit einem Kursplus von sieben Prozent. Wie nachhaltig die Kurserholung sein werde, sei unklar, hieß es an der Frankfurter Börse.
Eine Boosterimpfung mit den Omikron-Impfstoffkandidaten der Partner habe eine wesentlich stärkere Immunreaktion ausgelöst als das ursprüngliche Vakzin der Unternehmen, teilten Biontech und Pfizer am Samstag mit.
„Wir glauben, dass wir zwei sehr starke, an Omikron angepasste, Kandidaten haben“, sagte Pfizer-Chef Albert Bourla. Die US-Arzneimittelbehörde FDA will am Dienstag Auffrischungsimpfungen für den Herbst diskutieren.
Die EU-Kommission hat am Freitag als neue Option das Präparat des Herstellers Valneva für die eingeschränkte Verwendung in der EU genehmigt.
Das Mainzer Biotech-Unternehmen Biontech hat mit dem Bau einer Produktionsstätte in Ruanda begonnen. Ziel ist ein dezentralisiertes Produktionsnetzwerk auf dem afrikanischen Kontinent.
Zwei Supermarktkonzerne und zwei hessische Unternehmer investieren in den Drohnenhersteller Wingcopter.
Der hessische Lieferdrohnen-Hersteller Wingcopter hat insgesamt 42 Millionen Dollar eingesammelt. Zu den Geldgebern gehören zwei Supermarktkonzerne und der Aufsichtsratsvorsitzende von Biontech.
BASF-Erbin Marlene Engelhorn fordert höhere Steuern für Reiche. Das betrifft auch sie selbst. Ein Gespräch über die Hobbys der Milliardäre und eine Kindheit mit Scheuklappen.
Die Impfstoffe von Biontech und Moderna sollen in Amerika bei etwa 18 Millionen Kindern ab sechs Monaten zum Einsatz kommen. Der US-Regierung zufolge könnte es schon nächste Woche losgehen.
WTO-Chefin Okonjo-Iweala und ihr Rezept gegen die Corona-Seuche
Wofür gibt Biontech seine Milliarden aus? Wann verlängert Ugur Sahin seinen Vertrag? Welches Start-up macht Furore? Aufsichtsratschef Helmut Jeggle antwortet.
Schott investiert 40 Millionen Euro in eine neue Schmelzwanne für medizinisches Glasrohr. Oberbürgermeister Michael Ebling und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD) passt das gut ins Konzept.
„Wir verkaufen unser Tafelsilber nicht“ – so rechtfertigte Peter Altmaier vor zwei Jahren den Curevac-Einstieg. Wer das Thema heute in Berlin anspricht, erntet betretenes Schweigen. Und die Perspektiven für Curevac sind nicht rosig.
Angesichts der exorbitant gestiegenen Kosten muss Wiesbaden neu überlegen, ob es sich den Sportpark Rheinhöhe leisten kann und will. Die Biontech-Milliarden liegen auf dem Konto einer anderen Stadt.
Im Vergleich zu anderen Ländern hinkt Deutschland in puncto Kommerzialisierung von akademischer Forschung hinterher. Wagnis- und Wachstumskapital sind dabei wichtige Faktoren. Aber es gibt noch weitere Hindernisse, die es zu beseitigen gilt.
Eine zunehmend präzisere Diagnostik, Fortschritte in der Forschung und Real-World-Daten ermöglichen Patienten heute eine immer bessere medizinische Versorgung. Doch es gibt auch Nachholbedarf, vor allem im Hinblick auf die Digitalisierung. Wird hier nicht rasch gehandelt, könnte Deutschland nicht nur den Anschluss an andere Länder verlieren, sondern eine fehlende Vernetzung könnte sogar Menschenleben kosten.
Stark steigende Gewinne extra zu besteuern, führt Firmen und Investoren auf Abwege – und schadet der Gesellschaft mehr als es ihr nützt. Warum, erklärt unsere Gastautorin.
Ein solches Instrument kann weder fair noch seriös sein. Und hohe Gewinne werden ohnehin höher besteuert. Ein Gastbeitrag des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag.
In Frankfurt hat Sanofi-Vorstandschef Paul Hudson viel Lob verteilt – und die Preisregulierer in Berlin gewarnt. Trotz zu wenig Tempo bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes bleibt man zuversichtlich.
Auf eine Studie, die für Skepsis sorgte, folgte dann doch die Empfehlung. Der proteinbasierte Corona-Impfstoff kann nun auch in den USA zugelassen werden. In Deutschland blieb die Nachfrage bislang hinter den Erwartungen zurück.