Was bleibt deutschen Biotechs vom Corona-Hype?
Auf den Höhenflug in der Corona-Pandemie folgt die Ernüchterung. Es fehlt wieder an sicherem Geld, um das große Innovationspotential der Branche voll auszuschöpfen.
Auf den Höhenflug in der Corona-Pandemie folgt die Ernüchterung. Es fehlt wieder an sicherem Geld, um das große Innovationspotential der Branche voll auszuschöpfen.
Aufgrund der positiven Entwicklung der Pandemie werden weniger Impfstoff-Dosen benötigt. Die EU hat mit den Herstellern Pfizer und Biontech dementsprechend eine Reduzierung der Lieferungen vereinbart.
Fördern Firmen das Gemeinwohl mit einem moralisch aufgeladenen „Purpose“, können sie trotzdem ihren Gewinn steigern. Dafür müssen sie allerdings passende Kennziffern entwickeln. Ein Gastbeitrag.
Dass Steuereinnahmen in Milliardenhöhe doch eher die Ausnahme sind, haben sie in Mainz immer gewusst. Jetzt normalisiert sich die Lage in der Biontech-Stadt.
Nach zwei Jahren mit extrem hohen Steuereinnahmen sorgt die sich abschwächende Corona-Pandemie am Biontech-Sitz Mainz für eine Rückkehr zur Normalität. Das Tempo des Abschwungs überrascht die Stadt.
Der Geldregen in Mainz ist vorüber, das Unternehmen Wingcopter aus Südhessen erhält eine bedeutende Finanzierung und am Samstag findet in Frankfurt wieder die Nacht der Museen statt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Wie geht es jetzt in Mainz weiter? Biontech setzt seine Hoffnungen auf die Onkologie, vergisst aber auch das Covid-Geschäft nicht.
Die mRNA-Technologie dürfte dafür sorgen, dass Biontech im Rennen bleibt, auch wenn der Pandemieboom Geschichte ist.
Das Mainzer Märchen soll weitergehen: Um künftig nicht nur vom Erfolg des Impfstoffherstellers Biontech abhängig zu sein, will man neue Firmen ansiedeln. Es geht um Investitionen von einer Milliarde Euro und bis zu 5000 neue Arbeitsplätze.
Die EU-Kommission möchte in Krisen Zwangslizenzen für Patente auf Impfstoffe und andere Güter erteilen. Damit bringt sie die Industrie gegen sich auf.
Großinnovationen in Digitalisierung, Rüstung oder Raumfahrt scheitern hierzulande oft. Doch spielen viele deutsche Firmen ihre verborgenen Stärken als Spezialzulieferer aus. Ein Gastbeitrag zeigt faszinierende Beispiele.
Nino Haase hat in einer Fernsehshow gegen Stefan Raab schon Millionen gewonnen. Jetzt muss der parteilose Oberbürgermeister den Mainzer Reichtum mehren. Die Aussichten sind glänzend, denn die Stadt ist dank Biontech schuldenfrei.
Die Klagen richten sich gegen alle großen Hersteller von Corona-Impfstoffen. Biontech sieht keine kausalen Zusammenhänge zwischen Schäden und der Impfung
Die Impfkampagne beschäftigt bald die deutsche Justiz. Zwei Anwaltskanzleien haben 185 Klagen von mutmaßlichen Geschädigten auf den Weg gebracht. Die Behörden haben bereits knapp 300 Impfschäden anerkannt.
Es ist wichtig, dass Impfgeschädigte zu ihrem Recht kommen. Doch die Erzählung, dass die Corona-Impfkampagne ein staatlich verordnetes Himmelsfahrtskommando war, bleibt falsch.
Zig Millionen wurden geimpft, einige Tausend meldeten sich als möglicherweise Geschädigte, und nun gibt es etwa 200 Zivilklagen gegen Impfstoffhersteller. In den Prozessen wird es auf Gutachter ankommen. Denkbar ist auch ein „Abschreckungsurteil“ zu Beginn.
Nach den Corona-Impfstoffen setzt Biontech gezielt auf neue Krebstherapien. Kurz nach dem jüngsten Millionendeal warten die Mainzer dazu jetzt mit einer milliardenschweren neuen Partnerschaft auf.
Nach den Corona-Impfstoffen setzt Biontech gezielt auf neue Krebstherapien. Kurz nach dem jüngsten Millionendeal warten die Mainzer dazu jetzt mit einer milliardenschweren neuen Partnerschaft auf.
In der Pandemie wurden deutsche Biotech-Firmen wie Stars gefeiert. Jetzt machen ihnen Bürokratie und Politik das Leben schwer.
Vom Nobody zum großen Helden – und wieder zurück? Das nicht. Aber Biontech ist auf gutem Weg, ein ganz normales Unternehmen zu werden.
Die Jahre zweistelliger Milliardenumsätze sind für den Mainzer Impfstoffhersteller erst einmal vorbei. Jetzt richten sich die Hoffnungen auf Krebstherapien.
Lange hatte sich China dagegen gewehrt, mRNA-Impfstoffe aus dem Ausland zu nutzen. Nun hat eine chinesische Firma erstmals die Zulassung für ein mRNA-Vakzin erhalten.
Durch die Gewerbesteuern des Impfherstellers Biontech ist die Stadt Mainz um eine Milliarde reicher geworden. Nun werden 65 Millionen Euro davon in den Nahverkehr investiert.
Der hessische Innenminister Peter Beuth kritisiert die Migrationspolitik des Bundes. Mainz kauft Wiesbadener Wasserstoffbusse. Und der Polizei gelingt ein Schlag gegen Krypto-Kriminelle. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Dermapharm hat das Corona-Vakzin für Biontech produziert. Diese lukrativen Zusatzeinnahmen versiegen nun. Mit einem Zukauf in Frankreich hofft der Pharmahersteller, diese Lücke zu füllen und im Ausland zu wachsen.
Dass sie ihrer „Elektrisch“ auch in schweren Zeiten und gegen Widerstände treu geblieben sind, hat sich für die Mainzer gelohnt: Straßenbahnen helfen, die Mobilitätswende zu schaffen.
Li Qiang, der Schanghais Lockdown durchgesetzt hat, soll als Ministerpräsident Chinas Wirtschaft retten. Seine beste Eigenschaft: Nibelungentreue zu Parteichef Xi.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach macht Ernst: Auf der Kabinettsklausur in Meseberg präsentiert er seine Pläne für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die Geheimniskrämerei mancher Ärzte wird dann nicht mehr möglich sein.
Evonik stellt in Hanau Vorprodukte für den Biontech-Impfstoff her. Mit einer neuen Anlage will der Konzern nun die Entwicklung neuer Arzneien ermöglichen.
Geht es nach dem Willen von Gesundheitsminister Lauterbach, werde Ende 2024 die Patientenakte für alle verbindlich eingeführt. Damit will er auch verhindern, dass sich Unternehmen wie Biontech zumindest teilweise von Deutschland abwenden.
Novavax war einst einer der größten Hoffnungsträger im Rennen um Corona-Impfstoffe. Nun aber fürchtet das amerikanische Unternehmen um seine Existenz.
Klinische Studien in Großbritannien sollen bald anlaufen, um das Krebsmittel von Biontech zur Marktreife zu bringen. Die Chefs des Mainzer Unternehmens zeigen sich optimistisch hinsichtlich der Wirksamkeit.
Innovation war lange die Parade-Disziplin Deutschlands. Doch vieles ist heute nur noch Mittelmaß. Nun schlägt die Expertenkommission Forschung und Innovation Alarm. EFI-Chef Uwe Cantner erklärt warum.
Der Mainzer Impfstofferfolg galt als Beweis für Deutschlands Innovationskraft. Jetzt baut das Unternehmen stärker auf Großbritannien – ein Warnsignal, das wohl auch die Ampelkoalition erst noch erkennen muss.
Biontech ist ein Warnsignal. Denn Deutschlands Innovationsfähigkeit steht auf dem Spiel. Die Expertenkommission Forschung und Innovation zeigt auf, was nun zu tun ist.
Muss es ein zentraler Biotech-Hub in Mainz sein, oder lassen sich ansiedlungswillige Unternehmen nicht genauso gut auf die ganze Stadt verteilen?