Eiserner Wille, eiserne Waden
Der Weg ins Guinness-Buch der Rekorde ist holprig. Doch der Bruchköbeler Dirk Leonhardt denkt selbst nach einem Unfall nicht ans Aufgeben.
Der Weg ins Guinness-Buch der Rekorde ist holprig. Doch der Bruchköbeler Dirk Leonhardt denkt selbst nach einem Unfall nicht ans Aufgeben.
Dirk Leonhardt aus Bruchköbel will den Weltrekord für den längsten Triathlon brechen. Dafür muss er fast 7000 Kilometer zurücklegen. Nicht wenige halten ihn für verrückt – doch dem Mann aus Hessen geht es um etwas ganz Besonderes.
Familienvater Dirk Leonhardt zieht geduldig seine Bahnen auf einem Badesee in Biblis. Er will den Weltrekord für den längsten Triathlon brechen. Wie er zum "Längsten Triathlon der Welt" gekommen ist und woher er seine Motivation zieht erklärt er in unserem Video.
Gasalarm im Bahnhof von Biblis und Gasgeruch im gesamten Wiesbadener Stadtgebiet haben Feuerwehren stundenlang beschäftigt. In Wiesbaden war die Ursache harmlos, in Biblis dagegen nicht.
Radioaktiver Müll darf in Biblis aufbewahrt werden. Die Zahl der genehmigten Behälter wird jedoch nicht vollständig ausgeschöpft.
Auf der Rettungswache in Biblis in Südhessen hat es am Wochenende zwei Mal gebrannt. Der Schaden ist zwar nicht hoch, aber die Kriminalpolizei hat dennoch die Ermittlungen aufgenommen.
Das Zwischenlager Biblis hat einen neuen Betreiber. In den kommenden Jahren soll der Betrieb des Zwischenlagers auch autark und unabhängig vom Kraftwerk möglich sein.
Der Rückbau des Atomkraftwerks Biblis hat begonnen. Der Abbau wird mindestens 15 Jahre dauern.
Aus Sicht des BUND ist ein bestmöglicher Schutz beim Abriss des Atomkraftwerks Biblis unter jetzigen Vorzeichen nicht gewährleistet. Das Ministerium sieht das anders. Der BUND klagt dennoch gegen die Abrissgenehmigung.
„Die Atomenergie in Hessen gehört ab heute der Vergangenheit an“ - das sagt Umweltministerin Hinz. Heute hat sie die Abrissgenehmigung für das Kraftwerk in Biblis erteilt.
Hessische Hoheiten im Biebricher Schloss: Ministerpräsident Bouffier ehrt die Würdenträger. Obwohl auch er weiß, dass Tradition und Heimat an Bedeutung verloren haben.
Die Suche nach einem Atommüll-Endlager fängt wieder bei null an. Auch für das stillgelegte Kraftwerk Biblis bedeutet dies, dass die Relikte einer ausgedienten Technik noch eine halbe Ewigkeit dort bleiben.
Im Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags ist ein Streit um Verantwortung für Biblis-Abschaltung ausgebrochen. Die Opposition hält den Abschlussbericht für inakzeptabel.
Der Abschlussbericht zum Biblis-Ausschuss entlastet Bouffier und Puttrich. Die Opposition sieht dies erwartungsgemäß anders - und kritisiert die Rolle der Grünen.
Wegen der vorgetäuschten Sicherheitskontrollen eines Mitarbeiters in Biblis wird Umweltministerin Priska Hinz scharf angegriffen. Die Linke spricht von einem „unfassbaren Vorgang“.
2014 und 2015 hat ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Biblis dort Sicherheitsprüfungen an Messgeräten nur vorgetäuscht. Das hat umgehend Konsequenzen für ihn gehabt.
Der Energiekonzern RWE darf in seinem stillgelegten Kernkraftwerk Biblis ein weiteres Zwischenlager für Atommüll schaffen. Dort gibt es unter anderem bereits ein Standortlager für abgebrannte Brennelemente .
Was sich aus dem Urteil des Landgerichts Bonn im Streit um die Stilllegung zweier Atomkraftwerke in Baden-Württemberg für Hessen schließen lässt – und was nicht.
Der Betreiber des Atomkraftwerks Biblis fordert im Schadenersatzprozess um die Zwangs-Stilllegung des Kraftwerks 235 Millionen Euro vom Bund und vom Land Hessen. Das Gericht hat Zweifel an der geforderten Summe angemeldet.
Der Schadensersatzprozess um die Stilllegung der Meiler in Biblis beginnt. Die Opposition sieht die Regierung um Ministerpräsident Bouffier in der Schuld, diese begründet die rechtswidrige Entscheidung mit der Weisung aus Berlin.
Als Vorbereitung für den geplanten Rückbau sind am stillgelegten Atomkraftwerk Biblis die ersten Brennelemente in ein benachbartes Zwischenlager gebracht worden.
Wer trägt die Verantwortung für die juristisch fehlerhafte Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis? Für Angela Merkel ist das Land Hessen Schuld, wie sie heute vor dem Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags aussagte.
Der Biblis-Untersuchungsausschuss hat die Kanzlerin befragt. Die will „keine Erinnerung an irgendwelche Schadenersatzdiskussionen“ haben – und widerspricht ihrem Parteifreund und hessischen Ministerpräsidenten Bouffier.
An diesem Freitag hat Angela Merkel in Berlin einen Termin mit hessischen Abgeordneten. Der Untersuchungsausschuss zur Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis befragt die Kanzlerin als Zeugin. Dabei wird es nicht nur um die Wahrheit gehen.
Die Frage ist ungeklärt: Wer ist verantwortlich für die Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis, der Bund oder das Land Hessen? Nächste Woche wird Angela Merkel vernommen. Es wird die aufsehenerregendste Sitzung des Untersuchungsausschusses.
Das Zwischenlager in Biblis könnte bald weiter befüllt werden. Die Erlaubnis für eine Brennelement-Lagerung wird in den nächsten Tagen erwartet. Der Atommüll wandert in dem Fall 400 Meter über das Gelände.
Hessen will Schadenersatzzahlungen wegen der fehlerhaften Biblis-Abschaltung vermeiden. Nachdem bereits mehrere politische Schwergewichte und Manager ausgesagt haben, soll nun Kanzlerin Merkel vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags Rede und Antwort stehen.
Beim Rückbau des Atomkraftwerks Biblis könnte die Hülle stehen bleiben, so Umweltministerin Priska Hinz. Was mit den Kuppeln geschehe, sei schließlich Sache des Betreibers.
Bislang steht in der Biblis-Affäre Aussage gegen Aussage. Nun soll die Bundeskanzlerin als Zeugin im Untersuchungsausschuss ein Machtwort im Clinch zwischen Bund und Land sprechen.
Hessen hat sich verpflichtet, strahlenden Müll aus ausländischen Wiederaufbereitungsanlagen in Biblis zwischenzulagern - und das ist gut so. Schließlich wurde der Abfall genau dort produziert.
Von 2017 an muss Hessen nach Plänen von Umweltministerin Hendricks radioaktiven Müll entgegen nehmen. Bürgerinitiativen, die Linkspartei und die FDP warnen.
Hessen treffe keine Schuld: Ministerpräsident Bouffier und seine ehemalige Umweltministerin haben vor dem Untersuchungsausschuss zur fehlerhaften Abschaltung des Kernkraftwerks Biblis ausgesagt.
Der Atommüll soll auf vier Bundesländer verteilt werden. Anders als Bayern ist Hessen dazu bereit. Dies bekräftigte Schwarz-Grün in Wiesbaden. Auch die SPD-Opposition stimmt zu.
In den kommenden drei Jahren muss Deutschland 26 Castorbehälter mit hochradioaktivem Abfall aus Wiederaufbereitungsanlagen in Frankreich und Großbritannien zurücknehmen. Doch wohin damit? Die Regierung plant mit vier Standorten, darunter auch einer in Bayern.
Hessen hat die Klage von RWE erwidert. Vom Land heißt es, das Unternehmen habe Biblis nach eigener Abwägung abgeschaltet - und nicht wegen der Stilllegungsverfügung.
Der Atomkonsens steht zwischen dem Bund und Hessen derzeit nur auf dem Papier. Man hat sich über Biblis tief zerstritten. Dabei wäre jetzt Einigkeit nötiger denn je.