Man sieht sich vor Gericht
In Hessens Süden wird darüber gestritten, wo der Bauschutt vom Abbruch des Atomkraftkwerks Biblis untergebracht wird.
In Hessens Süden wird darüber gestritten, wo der Bauschutt vom Abbruch des Atomkraftkwerks Biblis untergebracht wird.
Ganz im Süden Hessens liegt der Kreis Bergstraße. In den Wahlkreisen 54 und 55 haben seit 1987 stets die CDU-Kandidaten das Mandat für den Landtag errungen. Deshalb setzt die Partei wieder auf ihre bewährten Bewerber.
Bauschutt aus dem früheren Atomkraftwerk Biblis ist in Büttelborn zu deponieren. Dies hat das Regierungspräsidium angeordnet. Der Kreis Bergstraße hat jetzt den Sofortvollzug beantragt.
Trotz allen Protests: 3200 Tonnen Bauschutt des ehemaligen Atomkraftwerks Biblis sollen im hessischen Büttelborn deponiert werden. Doch ohne Sofortvollzug wird die Ablagerung dort kaum mehr möglich sein - hofft eine Bürgerinitiative im Ort.
Bis 2032 sollen die ehemaligen Kraftwerksbauten in Biblis verschwunden sein. Der Bürgermeister spekuliert, welche Unternehmen dort angesiedelt werden könnten.
Eigentlich soll schwach radioaktives Abbruchmaterial des Atomkraftwerks in Büttelborn deponiert werden. Nun soll der Betreiber in die Pflicht genommen werden.
Das ehemalige Atomkraftwerk im hessischen Biblis wird abgerissen. Jetzt ist der zweite von vier Kühltürmen gefallen.
Am Donnerstag ist der zweite Kühlturm am früheren Atomkraftwerk in Biblis abgerissen worden. Der Bauschutt wird wieder aufbereitet und kann dann in der Beton-Produktion oder der Zementindustrie zum Einsatz kommen.
Die Silhouette von Biblis hat sich verändert: Das zum Rückbau freigegebene Atomkraftwerk hat den ersten von vier abzureißenden Kühltürmen verloren.
Er stand fast 50 Jahre, nun ist er Geschichte: Beim Abriss des stillgelegten Atomkraftwerkes Biblis ist der erste der vier 80 Meter hohen Kühltürme eingestürzt.
Kreis Bergstraße fordert Geld für Strukturwandel
In Büttelborn soll Schutt des Atomkraftwerks Biblis gelagert werden. Dagegen stemmt sich der Betreiber der Halde und wirft dem Regierungspräsidium Fehler vor.
RWE will gering strahlenden Bauschutt des Atomkraftwerks Biblis in Büttelborn deponieren. Kritiker wollen herausgefunden haben, dass RWE über eine eigene, weitaus größere Deponie bei Köln verfügt.
Im Streit um den leicht strahlenden Bauschutt aus Biblis gibt es noch keine Einigung. Die Hessische Landesregierung will ihn in Hessen belassen.
Dass das Atomkraftwerk Biblis niedergelegt und jede Menge Schutt anfallen würde, war klar. Für eine verträgliche Entsorgung wurde aber offenbar zu wenig getan.
Der Protest gegen die geplante Bauschutt-Deponierung in Büttelborn in Südhessen nimmt zu. Nach dem Groß-Gerauer Kreistag sprechen sich noch weitere Politiker gegen die Deponierung aus.
500 Büttelborner empören sich auf einer Versammlung über die geplante Deponierung von 3200 Tonnen leicht strahlendem Bauschutt. Für Umweltministerin Priska Hinz (Die Grünen) gab es Buhrufe statt Zustimmung.
Im Dommuseum wird die Geschichte des Frankfurter Stadtwappens präsentiert. Die Frankfurter Grünen haben die Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann zu ihrer Oberbürgermeisterkandidatin gekürt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Im Kreis Groß-Gerau wehrt man sich dagegen, Schutt auf dem Atomkraftwerk Biblis zu deponieren. Radioaktiv ist nur ein Bruchteil davon.
Rund 3200 Tonnen leicht radioaktiver Bauschutt soll auf die Deponie Büttelborn im Kreis Groß-Gerau kommen. Doch die Kritiker sind bereit zu klagen.
Seit dem Jahr 2017 wird das Atomkraftwerk Biblis abgerissen. Doch wohin mit dem Bauschutt? Nun ist eine geeignete Deponie gefunden: in Büttelborn.
Seit fünf Jahren wird das Atomkraftwerk Biblis rückgebaut. Doch noch immer ist nicht klar, wo die radioaktiven Abfälle am Ende landen.
Eine Wanderung am Rhein bei Biblis ist voller Kontraste. Neben Relikten des Mittelalters finden sich Zeugnisse der Atomkraft.
Beim Abriss des Atomkraftwerks fällt Bauschutt an, der so gering strahlt, dass er rechtlich als normaler Abfall gilt. Doch Kreis, Gemeinde und Umweltverbände wollen ihn auf keinen Fall auf der Büttelborner Deponie lagern.
Die Alte Oper ist 40 Jahre jung geworden, was groß gefeiert wurde. Kompliment und Ressentiment können nah beisammen sein. Und den Bauschutt seines Kernkraftwerks wird Biblis nicht los. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Mehr als die Hälfte des Stroms in Hessen ist grün. In den Altenheimen der Region genießen Bewohner die neue Freiheit. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Ein 88 Jahre alter Mann ist in Mörlenbach von seinem eigenen Auto überfahren worden. Der Brand einer Scheune in Biblis hat einen Schaden im Millionenbereich angerichtet.
Unfall angeblich ohne Folgen: In Biblis ist einer der dort zwischengelagerten Behälter mit Atommüll beim Anheben mit dem Gabelstapler in die Tiefe gestürzt. Der Behälter wurde beschädigt. Verletzt wurde niemand.
In Biblis ist ein Castoren-Transport angekommen, ohne die erwarteten Demonstranten. Die Abstandsregeln haben die Anzahl der Erkältungen zurückgehen lassen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der erwartete Protest gegen das Atommüllzwischenlager in Biblis ist ausgeblieben. Die junge Generation der Umweltbewegung hat mit der Atomkraft lange abgeschlossen.
Nur wenige Demonstranten säumen die Strecke, auf der die Behälter mit Atommüll transportiert werden. Dafür ist umso mehr Polizei aus ganz Deutschland anwesend.
Der Zug mit Atommüll aus England ist am Zwischenlager des stillgelegten Kernkraftwerks Biblis angekommen. Etwa 40 Kernkraftgegner demonstrierten vor der Anlage gegen den Castor-Transport.
Der angekündigte Castor-Transport ist am Dienstagabend in Richtung Biblis abgefahren. Der Zug befördert Atommüll aus Großbritannien vom niedersächsischen Hafen Nordenham ins hessisches Zwischenlager.
In Biblis stehen schon 102 Castoren aus dem abgeschalteten südhessischen Kernkraftwerk. Jetzt kommen sechs Behälter aus der Wiederaufbereitungsanlage im britischen Sellafield hinzu.
Die hessische Polizei wird in den nächsten Wochen noch stärker gefordert als ohnehin schon. Gleich drei Großlagen lassen kaum Erholung zu.
Die Gewerkschaft der Polizei fordert, den geplanten Castortransport wegen der Corona-Pandemie abzusagen. Gesundheitsschutz müsse Priorität haben. Ziel soll das Zwischenlager Biblis sein.