„Wer Frankfurt liebt, der spaltet nicht“
In der Stadt der Paulskirche und der Kritischen Theorie dürfe kein Platz für Rassismus sein, fordern Redner vor dem Römer in Frankfurt. Die Vielfalt der Stadt sei auch die Basis für deren Wohlstand.
In der Stadt der Paulskirche und der Kritischen Theorie dürfe kein Platz für Rassismus sein, fordern Redner vor dem Römer in Frankfurt. Die Vielfalt der Stadt sei auch die Basis für deren Wohlstand.
Mehr als 130 Organisationen rufen zum Anti-AfD-Protest in Frankfurt auf. Michel Friedman, Mike Josef, Petra Roth, Bärbel Schäfer und die „Omas gegen Rechts“ stehen auf der Bühne. Der Nahverkehr wird wegen der Demo teilweise ausgesetzt.
Am Montag werden Tausende Demonstranten auf dem Frankfurter Römer erwartet, unter dem Motto „Frankfurt steht auf für Demokratie“. Unterstützung erhalten sie aus der Wirtschaft, etwa von Samson, PWC, Wisag und Eintracht Frankfurt.
Pro und Contra einer Bezahlkarte für Flüchtlinge werden eruiert, zigtausende Bürger protestieren gegen die Neue Rechte und ein einkassiertes Parolen-Verbot beschäftigt Frankfurt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Ostdeutsche, das Opfer? Die sächsische Schriftstellerin Ines Geipel spricht in Frankfurt über die Anti-AfD-Demos – und fragt sich, warum gerade junge Bürger im Osten unglücklich sind.
Es lässt sich vieles einwenden gegen die Demonstrationen, die derzeit überall gegen Rechtsextremismus stattfinden. Und trotzdem ist es gut, dass es sie gibt.
Ist das ein Dienst an der Demokratie? Die Vorsitzende des Frankfurter Kulturausschusses will nicht mit Vertretern der AfD-Fraktion Auschwitz besuchen.
Ein Treffen in Frankfurt, bei dem der hessische AfD-Chef Andreas Lichert vor Unternehmern und Konservativen sprach, empört die Gemüter. Was ist über den Abend bekannt – und was sagen Beteiligte?
Die Stadt mietet, und in einem Hochhaus in Frankfurt werden auch künftig Theaterstücke auf Englisch gespielt. Das haben die Stadtverordneten beschlossen.
Das Stadtparlament im Frankfurter Römer beschäftigt sich mit den Kundgebungen gegen Rechtsextremismus, an denen auch in der Mainmetropole Tausende teilgenommen haben. Die Römerpolitiker wollen daraus Konsequenzen ziehen.
Die hessischen Grünen wählen in Frankfurt einen neuen Landesvorstand und debattieren über ihre Rolle in der Opposition.
Linke Gruppen werfen der CDU und der Ampelkoalition vor, für das Erstarken der AfD verantwortlich zu sein. Auf einer Demonstration in Frankfurt fordern sie, dass Deutschland jeden Flüchtling aufnimmt – ungeachtet des Fluchtgrunds.
Zumindest in Frankfurt scheint die neue Maaßen-Partei für die CDU kein Problem zu sein. Das hat mit dem Auftreten der Werteunion in der Mainmetropole zu tun.
Dem Koala Kollektiv, das die große Frankfurter Anti-AfD-Kundgebung organisiert hat, fehlen die Ressourcen, um schnell einen weiteren Großprotest zu organisieren. Wer ist die Gruppe? Und warum hat die CDU nicht zu der Kundgebung aufgerufen?
Wohl mehr als 35.000 Demonstranten bei der Frankfurter Kundgebung gegen die AfD sind sich sicher: Die Bedrohung sei ernst, die Demokratie in Gefahr. Dagegen sollen breite Bündnisse helfen.
Seit Berichten über ein Geheimtreffen von AfD-Politikern und Rechtsextremen gibt es in ganz Deutschland Proteste gegen die Partei. In Frankfurt läuft am Samstagmittag eine große Kundgebung. Auch in Offenbach, Wiesbaden und Gießen wird es Aufzüge geben.
Die Kunst ist zum Kampffeld der „neuen Rechten“ geworden: Der Journalist Peter Laudenbach dokumentiert Übergriffe auf Orte der Kunst und ihre Mitarbeiter. Auch aus Frankfurt kennt er solche Fälle.
Die Frankfurter Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff beschäftigt sich mit den großen Kriegen. Das verschafft ihr derzeit viel öffentliche Aufmerksamkeit. Vor allem aber sucht sie nach Wegen, wie wieder Vertrauen zu schaffen ist.
Sogar Platz 28 hat gereicht: Alle vier Frankfurter AfD-Stadtverordnete haben einen Sitz im Landtag bekommen. Jetzt muss sich die Fraktion im Stadtparlament neu aufstellen.
Die Frankfurter Grünen sind enttäuscht, nicht mehr Koalitionspartner der CDU im Land zu sein. Andere wissen, dass sie selbst erst kürzlich die CDU aus der Römerkoalition gestoßen haben – und fordern Selbstkritik.
Das Nordend in Frankfurt, Grünen-Hochburg, hat bei der Landtagswahl das beste Wahlkreisergebnis in ganz Hessen erzielt. Doch die Basis sorgt sich um die fehlenden Erfolge im Römer.
Die Stadt Frankfurt verbietet propalästinensische Kundgebungen, in Hessen sollen Videosprechstunden Kinderärzte und Eltern entlasten und ein Politikwissenschaftler warnt vor der AfD. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die SPD hat auch in Frankfurt das historisch schlechteste Ergebnis bei der hessischen Landtagswahl erzielt. Schuld daran sei nicht allein die Bundespolitik, sagt Frankfurts Parteichef Kolja Müller – und will stärker in die Stadtteile gehen.
Eine Landtagswahl, die die politische Lage stark verändert: Grüne und SPD verlieren Wähler an die CDU und an das Nichtwählerlager. Die AfD hat sich auch in der Großstadt eine treue Wählerbasis aufgebaut.
Der Wahlabend beantwortet die Frage, ob die Grünen ihren Erfolg von 2018 wiederholen können zwei Wahlkreise direkt gewinnen.
Weil eine AfD-Politikerin bei einer Podiumsdiskussion an einem Frankfurter Gymnasium aufgetreten ist, haben Aktivisten die Veranstaltung unterbrochen. Bereits zuvor hatte es Kritik an der Entscheidung des Schulleiters gegeben.
Ein Wahlvideo der SPD in Hessen sorgt für Ärger, eine Umfrage warnt vor der Überlastung der Polizei und das Innenministerium äußert sich zu den Vorwürfen um die rechte Polizei-Chatgruppe. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Vor fünf Jahren sind die Grünen in Frankfurt stärkste Kraft geworden. Bei der Landtagswahl am 8. Oktober zeigt sich, ob sie ihre Direktmandate verteidigen können.
Prognosen sind so eine Sache und nur dann präzise, wenn sie sich auf die Vergangenheit beziehen. Deshalb könnte der nächste Winter bitterkalt, Grönland ein Urlaubsparadies und Tarek Al-Wazir der nächste hessische Ministerpräsident werden.
Die Kommunale Ausländervertretung in Frankfurt hat fünf Landtagsabgeordneten in spe auf den Zahn gefühlt. Und förderte viele ähnliche Einschätzungen, wie Integration verbessert werden kann, zutage.
Nachdem die Privatadressen von AfD-Politikern veröffentlicht wurden, hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Im Raum stehe unter anderem der Verdacht einer öffentlichen Aufforderung zu Straftaten.
Empörung bei der hessischen AfD: Die Antifa Frankfurt nennt Privatanschriften und Autokennzeichen von AfD-Landtagskandidaten. Verbunden mit der Aufforderung, den Politikern „das Leben zur Hölle zu machen“.
Vor der Landtagswahl tauchen private Daten hessischer AfD-Politiker auf. Der Ko-Landeschef der AfD bezeichnet das Vorgehen als „verklausulierten Aufruf zur Einschüchterung und zu Gewalt“.
Landtagswahlkampf 2023: Der hessische Finanzminister Michael Boddenberg schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus, will das Engagement des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport in Russland schnell beenden und die Schuldenbremse beibehalten.
Die reflexhafte Empörung über angeblich judenfeindliche Vorfälle sei kontraproduktiv, sagt Meron Mendel. Der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank kritisiert die Politik: Dort herrsche eine Dynamik des Übereifers.
Der Rheingau-Taunus-Kreis kauft vier Schulen zurück, in Griesheim sollen Wohnungen bald mit der Abwärme von Rechenzentren beheizt werden und der Airport-Club am Frankfurter Flughafen ist insolvent. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.