Check-out-Time im Hotel Mama
Muss man mit 18 Jahren bereits von Zuhause auszuziehen in das eigene Heim? Wie lange erwachsene Kinder bei den Eltern wohnen, ist weniger eine Frage des Geldes als der Kultur.
Muss man mit 18 Jahren bereits von Zuhause auszuziehen in das eigene Heim? Wie lange erwachsene Kinder bei den Eltern wohnen, ist weniger eine Frage des Geldes als der Kultur.
Bloß keine Eile beim Kauf: Auf dem Freitagsmarkt in einem Parkhaus in Teheran schieben sich 6000 Besucher durch die Stockwerke mit ihren Ständen.
Nach „Meranti“ und „Malakas“ ist nun innerhalb von zwei Wochen ein weiterer Wirbelsturm über Taiwan hinweggezogen. Taifun „Megi“ schnitt zwischenzeitlich drei Millionen Menschen von der Stromversorgung ab und sorgte für zahlreiche Verletzte sowie vier Tote.
Es herrscht Alarmstufe „Rot“: Taifun „Meranti“ verursacht in Südchina Überschwemmungen und Stromausfälle. Hunderte Flüge und Züge müssen gestrichen werden. Es gibt Tote und Verletzte.
Immer wieder wird die Insel von Wirbelstürmen heimgesucht, doch bei „Meranti“ handelt es sich um den bisher größten Taifun des Jahres. Vielerorts ist das öffentliche Leben lahmgelegt. Auch Touristen bekommen das Ausmaß zu spüren.
Von Taiwan kommend fegt der Taifun „Nepartak“ über Chinas Küste: Häuser stürzen ein, es kommt zu Erdrutschen und Überschwemmungen. Hunderttausende bringen sich in Sicherheit. Chinas Staatsmedien sprechen von „Chaos“.
Die Abhängigkeit von China und der Weltwirtschaft belastet die Aktienmärkte in Koera und Taiwan. Auch der iPhone-Konzern Apple spielt eine große Rolle.
Der amerikanische Elektronikkonzern Apple will Kreisen zufolge eine 30-jährige Anleihe auf dem taiwanischen Anleihemarkt plazieren. Der Konzern hoffe auf ein Volumen von einer Milliarde Dollar.
Tsai Ing-wen ist Taiwans neue Präsidentin. Die chinesische Führung reagiert kühl auf die Antrittsrede der ersten Frau an der Spitze der Inselrepublik.
Dank einer App werden Smartphones zu seismischen Sensoren. Die klassischen Erdbeben-Überwachungssysteme erhalten erstmals mobile Unterstützung.
Die Regierung in Peking schafft im Streit um das Südchinesische Meer neue Tatsachen: Während des Amerika-Besuchs von Chinas Außenminister wird die Stationierung von Kampfjets publik.
Nach dem schweren Erdbeben in Taiwan bergen die Einsatzkräfte immer mehr Leichen aus den Trümmern. Gibt es für die rund 30 Vermissten noch Hoffnung?
Ein starkes Beben im Süden Taiwans hat vor einigen Tagen ein 16-stöckiges Hochhaus zum Einsturz gebracht – über 40 Menschen starben in den Trümmern. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Pfusch am Bau.
Rund zwei Tage nach dem Erdbeben in Taiwan retten die Einsatzkräfte noch immer Menschen aus den Trümmern. Doch auch die Opferzahlen steigen weiter.
Einsatzkräfte befürchten, dass sich noch immer viele Menschen zwischen den Trümmern der eingestürzten Häuser befinden. Sie können aber nur langsam vorangehen, um Verschüttete nicht zu gefährden.
Bei einem starken Beben in Südtaiwan sind mehrere Menschen ums Leben gekommen, Hunderte wurden verletzt. Wohnhäuser stürzten ein. Unter den Trümmern eines umgestürzten 17-stöckigen Hochhauses werden Dutzende Verschüttete vermutet.
Nach einem schweren Erdbeben im Süden Taiwans sind mehrere Wohnhäuser eingestürzt. Über Opfer ist noch nichts bekannt. Die Erdstöße waren auf der ganzen Insel zu spüren.
Im Süden Taiwans wurde ein 17 Meter hoher gläserner Stöckelschuh fertiggestellt. Bei dem Bauwerk handelt es sich aber nicht um eine Hommage an Manolo Blahnik – sondern um eine Kirche. Doch der Bau hat einen traurigen Hintergrund.
Die neue Präsidentin Tsai Ing-wen wird von vielen schon „Taiwans Merkel“ genannt. Was die Wahlsiegerin an der Bundeskanzlerin bewundert und warum ihr die nationale Unabhängigkeit ein Herzensanliegen ist.
Zum ersten Mal in der Geschichte Taiwans rückt eine Frau an die Staatsspitze. Nun schaut die Welt gespannt darauf, wie sich unter Tsai Ing-wen die Beziehung zu China verändert.
Die Juraprofessorin Tsai Ing-wen von der oppositionellen Fortschrittspartei hat die Präsidentenwahl klar für sich entschieden. Der Machtwechsel in Taiwan dürfte die Beziehung zu China belasten.
Heute hat Taiwan gewählt. Tsai Ing-wen hat beste Chancen, erste Präsidentin des Inselstaats zu werden. Wird die in England und Amerika ausgebildete Juristin die Abnabelung von China weiter vorantreiben?
Nach vier Jahren planen die Vereinigten Staaten erstmals wieder, Kriegsgerät an Taiwan zu verkaufen. Die Regierung in China protestiert – und bestellt die Geschäftsträgerin der amerikanischen Botschaft ein.
66 Jahre nach Gründung der Volksrepublik China hat deren Präsident zum ersten Mal das taiwanische Staatsoberhaupt getroffen. Der „historische“ Handschlag war minutiös vorbereitet. Es gab sogar eine Verabredung, wer das Essen zahlt.
Erstmals ist es zu einem Treffen zwischen den Staatschefs Chinas und Taiwans gekommen. Die beiden Präsidenten Xi Jinping und Ma Ying Jeou reichten sich die Hand – begleitet von wütenden Protesten.
Die Präsidenten Chinas und Taiwans treffen sich am Samstag zum ersten Mal seit Jahrzehnten zu direkten Gesprächen. In Taipeh gehen deswegen Demonstranten auf die Barrikaden. Einige von ihnen versuchen, das Parlament zu stürmen.
China betrachtet Taiwan weiterhin als abtrünnige Provinz, die irgendwann wieder Teil der Volksrepublik sein soll. Das Kalkül hinter dem Treffen mit dem taiwanischen Präsidenten ist klar: Eine Beeinflussung der Wahl auf Taiwan.
Es ist historisch, dass die Präsidenten von China und Taiwan erstmals seit mehr als 65 Jahren miteinander reden wollen. Greifbare Ergebnisse sind aber nicht zu erwarten. China rückt nicht ab von seinem Machtanspruch, und Taiwan will kein zweites Hongkong werden.
Gutes Essen ist auf dem Messegelände teuer – oder kostet gleich gar nichts. Ein Häppchen hier, ein Weinchen da: Wir verraten, wann und wo Sie sich im Dienste der Literatur durchschnorren können.
Ein heftiger Taifun fegt über Taiwan hinweg. „Dujuan“ richtet schwere Zerstörungen an: Tote, Verletzte und ein flächendeckender Stromausfall.
Manchmal machen Comics die seltsamsten Umwege. Sean Chuangs hochinteressante Autobiographie „Meine 80er Jahre – Eine Jugend in Taiwan“ kommt als Publikation eines Lehrmittelverlags nach Deutschland.
Der Pilot der Absturzmaschine von Taipeh hat offenbar das falsche Triebwerk abgeschaltet. Ein neuer Bericht zum Flugzeugabsturz im Februar zeigt, dass der Pilot anscheinend die Hebel verwechselt hat.
In einem taiwanischen Vergnügungspark erleiden mehr als 500 Partygäste Verbrennungen, als eine Farbpulverwolke explodiert. Ein Mädchen stirbt. Bisher ist die Ursache noch nicht abschließend geklärt, doch erste Vermutungen machen die Runde.
Mehr als 500 Menschen wurden bei einer Brandkatastrophe in Taiwan verletzt. Fast 200 liegen auf der Intensivstation. Der Bürgermeister von Taipeh spricht vom größten Massenunglück in der Geschichte der Stadt.
Fünf Jahre nach Fukushima bemüht die Regierung in Tokio sich um Normalität für die japanischen Lebensmittelexporte. Das führt zu Reibereien vor allem mit den Nachbarn.
Hou Hsiao-Hsien aus Taiwan stellt in Cannes seinen Film „The Assassin“ vor und überzeugt die Zuschauer. In eineinhalb Stunden hat er ihnen etwas Kostbares geschenkt: Zeit und Schönheit.