Ein Besuch mit Folgen
Tschechiens Senatspräsident besucht Taiwan und zieht sich damit den Unmut des chinesischen Außenministers zu. Er sendet mit seiner Reise aber auch ein innenpolitisches Signal.
Tschechiens Senatspräsident besucht Taiwan und zieht sich damit den Unmut des chinesischen Außenministers zu. Er sendet mit seiner Reise aber auch ein innenpolitisches Signal.
Das Südkommando von Chinas Marine beklagt eine Fahrt des Zerstörers „USS Mustin“ ins Gebiet der Paracel-Inseln. Amerikas Pazifikflotte spricht von einem Einsatz für die „Freiheit der Seefahrt.“
Am Sonntag landete der amerikanische Gesundheitsminister in Taipeh. Einen so ranghohen Vertreter der Vereinigten Staaten konnte man auf Taiwan seit mehr als 40 Jahren nicht empfangen. Peking ist außer sich.
Auch die militärischen Spannungen zwischen China und Amerika nehmen gefährlich zu. Ein gewaltsamer Konflikt der beiden Supermächte im südchinesischen Meer scheint nicht mehr ausgeschlossen.
Amerikas Gesundheitsminister wird in Taiwan erwartet. Es ist der ranghöchste Besuch seit Abbruch der offiziellen Beziehungen vor mehr als vierzig Jahren. Für Taipeh ein Erfolg – doch China warnt Washington mit scharfen Worten.
Seit mehr als 60 Jahren betreiben sie eine Wäscherei in Taiwan. Jetzt sind die beiden Großeltern zu Instagram-Stars aufgestiegen: Sie zeigen sich in Kleidern, die Kunden bei ihnen vergessen haben.
Für Taiwans Verteidigungsministerium habe es sich um einen „normalen Einsatz“ gehandelt, Peking reagiert jedoch sensibel auf Washingtons Unterstützung des Inselstaats.
Die Börsen in Osteuropa laufen oftmals unter dem Radar. Das soll sich nun ändern. Helfen soll dabei ein besseres Verständnis für den Markt, das mit Geld gekauft wird.
In aller Welt wächst im Zuge der Corona-Pandemie das Ansehen von Regierungschefs. In Japan ist es anders: Ministerpräsident Shinzo Abe wird von allen Seiten kritisiert. Ist das Rennen um seine Nachfolge eröffnet?
Zu Beginn ihrer zweiten Amtszeit erinnert Taiwans Präsidentin an den friedlichen Weg der Koexistenz. Die scharfe Kritik aus Peking folgt prompt, Unterstützung kommt aus Washington.
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen steht in Washington hoch im Kurs. Zur zweiten Amtszeit bekommt sie hochkarätige Glückwünsche, und Waffenlieferungen gibt es weiterhin, obwohl China sich darüber ärgert.
Hat die WHO sich nicht ausreichend über die Corona-Fälle in China informiert, Peking mit Kritik verschont und sich seinem Einfluss gebeugt? Das sind die Vorwürfe, die Donald Trump gegen die Weltgesundheitsorganisation erhebt. Hat er recht?
Bubble Tea ist eines der wenigen Symbole moderner taiwanischer Identität, die es auf die globale Bühne geschafft haben. Über schwierige Gefühle und ein politisches Getränk.
China versucht die Jahresversammlung der Weltgesundheitsorganisation zur Imagekorrektur zu nutzen: Präsident Xi Jinping verspricht Hilfen für arme Länder und kündigt einen Impfstoff für alle Länder an.
China hat dafür gesorgt, dass Taiwan nicht an der Jahresversammlung der WHO teilnimmt. Das wollen einige Mitgliedstaaten nicht länger hinnehmen – auch Deutschland nicht. Peking zürnt und droht.
Taiwan hätte in der WHO einige Expertise anzubieten: Es hat die Pandemie bisher gut bewältigt. Doch Berlin dürfte sich nicht mit dem Wunsch durchsetzen, dem Land Beobachterstatus zu sichern. Zu viele sind zu abhängig von Peking.
Welche nachhaltigen Folgen hat die Corona-Krise für unsere Volkswirtschaften und die Weltwirtschaft? Ein Gastbeitrag über die Pandemie, den Handelskrieg und die Fallstricke der Globalisierung.
Taiwan, Hongkong, Australien und Neuseeland haben das Virus mit am besten bezwungen. Um den Erfolg zu sichern, schotten sich die Länder ab. Genau das könnte ihre Volkswirtschaften in den Abgrund treiben. Ein Gastbeitrag.
Nein, das sind keine Hackebeile – sondern vier Kochmesser. Millionen von Chinesen schneiden täglich damit in der Küche. Im Westen ist das Chai Dao fast unbekannt. Zu Unrecht.
Mundschutz in deutschen Büros – das ist für viele ein ungewohnte Vorstellung. Wie verhält es sich in Taiwans Arbeitswelt? Wir haben bei einer Bankmanagerin nachgefragt.
Kampfsport in Zeiten von Corona. In Taiwan ist das möglich, allerdings mit einer Einschränkung. Im Ring muss eine Schutzmaske für Mund und Nase getragen werden. Viele Studios haben darauf reagiert. Sie bieten inzwischen auch Online-Kurs an.
Ein Sommelier in Taiwan versucht auf diesem Weg die Kurse, die wegen der Corona-Pandemie ausfallen, zu kompensieren. Und das Konzept kommt gut an.
Die Corona-Krise hat auch die aufstrebenden Volkswirtschaften stark in Mitleidenschaft gezogen. Doch die auf diese Märkte spezialisierten Vermögensverwalter unterscheiden inzwischen zwei Klassen von Emerging Markets.
Die WHO tut sich seit Jahren schwer mit Taiwan. An den rhetorischen Verrenkungen der Funktionäre zeigt sich Chinas Einfluss. Warum gibt es nun doch überraschend Lob für Taiwans Corona-Maßnahmen?
Ein Deutscher reist nach Taipeh. Er ist begeistert, wie sich die Menschen dort ganz entspannt das Virus vom Leib halten. Zurück in Hamburg, wird er erst einmal verspottet – für seine Maske.
Ein Rostocker Biotech-Unternehmer will mit Hilfe deutscher Mittelständler viel mehr Testeinheiten verfügbar machen. Das Kanzleramt hat Interesse bekundet.
Die Technische Universität Darmstadt hat Campusbüros an Universitäten in China, Taiwan und Nordamerika. Auch dort bestimmt die Corona-Krise den Alltag. In einigen Ländern ist die Situation besser als in anderen.
Geben wir im Überlebenskampf Freiheit und Würde auf? Oder steckt hinter dieser Entgegensetzung derselbe Dünkel, der so viele im Westen davon abhielt, in der Pandemie von Ostasien zu lernen?
Im Kampf gegen das Coronavirus hilft soziale Distanz. In Ländern wie Südkorea, Japan und Taiwan hat das auch viel mit sozialer Kontrolle zu tun. Das funktioniert offenbar.
Putzen in Bogota, Schlangestehen in Taiwan, Solidarität mit Italien: Inzwischen hat der Ausbruch des Coronavirus Auswirkungen auf die ganze Welt. Reisen ist nicht mehr möglich – wir nehmen sie mit.
Schüler einer Grundschule im Süden Taiwans haben Desinfektionsroboter aus Lego gebaut.
Thailand, Kambodscha, Taiwan – diese Länder spüren die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus wohl am heftigsten. Die ansonsten reiselustigen Chinesen sind angehalten, zu Hause zu bleiben. Für die südostasiatische Tourismusbranche bedeutet das Milliardenverluste. .
Laut dem taiwanischen Verteidigungsministerium hat es sich dabei um einen „Routine-Einsatz“ gehandelt. Peking betrachtet die Durchfahrt der Straße durch ausländische Schiffe als Angriff auf seine Souveränität.
Taiwan ist eine Vorzeigedemokratie. Trotzdem hat die Bundesregierung Präsidentin Tsai Ing-wen nicht zu ihrer Wiederwahl gratuliert – aus Rücksicht auf China.
Die Taiwaner haben die chinakritische Präsidentin Tsai Ing-wen im Amt bestätigt. Doch Peking rückt nicht vom Ziel einer Wiedervereinigung mit der Insel ab. Viele Optionen hat Chinas Führung derzeit allerdings nicht.
Nach dem klaren Wahlsieg von Taiwans chinakritischer Präsidentin Tsai stellt die Volksrepublik klar: Es handele sich nur um eine „vorübergehende Gegenströmung“. Anti-chinesische Kräfte aus dem Westen hätten sich eingemischt.