In die Banlieues zum tabufreien Dialog
Die Pariser Schoa-Gedenkstätte geht neue Wege in der Vermittlung, um breitere Kreise zu erreichen. Dabei richtet sich die Arbeit des Memorials vor allem an die Jüngeren.
Die Pariser Schoa-Gedenkstätte geht neue Wege in der Vermittlung, um breitere Kreise zu erreichen. Dabei richtet sich die Arbeit des Memorials vor allem an die Jüngeren.
Cornelia Woll kennt als Politikwissenschaftlerin Amerika und Europa. Jetzt will sie die Hertie School in Berlin in die Zukunft führen.
Kulturen müssen gleichberechtigt nebeneinander stehen, sagt Nadira Husain. Sie selbst ist als Kind eines indischen Vaters in Frankreich aufgewachsen. Bald spricht sie im Museum Künstlerkolonie über ihre Arbeit und wie wichtig es ist, über Kunst zu reden.
Veronika Waugert und Jörg Dauscher „Nachtzugreisen – Die schönsten Strecken Europas“, Conbook Verlag, 224 Seiten, 24,95 Euro „In Her Footsteps – Reisen zu ungewöhnlichen Frauen“, Lonely Planet, 288 Seiten, 22,90 Euro. Kari Herbert: „Adventure Girls“. Aus dem Englischen von Frank Sievers, C.H. Beck, 144 Seiten, 18 Euro
Ob Präsident Macron ein Freund oder ein Feind sei, wurde die britische Außenministerin Liz Truss gefragt. Ihre Antwort rief nicht nur in London scharfe Kritik hervor.
Der Chefredakteur der Illustrierten „Paris Match“, Bruno Jeudy, fand es nicht witzig, dass der Verlagschef eine Titelgeschichte an ihm vorbei ins Blatt hievte. Jeudy bot Paroli und – flog raus.
Für Käufer in der bayerischen Landeshauptstadt sieht es düster aus. Nur eine Stadt in Europa ist laut einer Studie noch teurer.
Ganz war die Neonyt-Messe für nachhaltige Mode nach ihren Stationen in Paris und Berlin in Frankfurt nicht angekommen. Nun bricht sie zu neuen Ufern auf.
Eine Eruption der Gewalt lag in der Luft. In der Bartholomäusnacht vor 450 Jahren entluden sich die Spannungen zwischen Katholiken und Protestanten in Frankreich. Tausende wurden umgebracht.
In ihren letzten Jahren verschanzte sich Marlene Dietrich in ihrer Wohnung in Paris. Nur mit ein paar Freunden telefonierte sie – und mit unserem Autor. Ihre Nachrichten auf seinem Anrufbeantworter hat er aufgehoben.
Keiner war wie Dürer: Das Musée Condé bei Paris feiert zum 200. Geburtstag seines Gründers den Zauberer des Griffels. Die Kuratoren zeigen rund zweihundert Werke Dürers.
Altkanzlerin Angela Merkel erhält den Unesco-Friedenspreis für ihre Entscheidungen in der Flüchtlingskrise 2015. „Es ist eine Lektion, die sie der Geschichte hinterlässt“, erklärt die Jury.
Airbus und Dassault streiten um den Bau des FCAS-Fliegers so sehr, dass Europas Prestigeprojekt scheitern kann. Dann wittern die Briten ihre Chance zum Einstieg.
Wie reich ist der Fundus ihrer wiederzuentdeckenden Erzählungen: Mit „Ida“ und „Im Rausch des Weins“ gibt es in einem hübschen Band zwei neue literarische Perlen von Irène Némirovsky zu lesen.
Eintracht Frankfurt verpasst gegen Köln den ersehnten ersten Saisonsieg. Die Führung durch Kamada hat nur zehn Minuten Bestand. Und wieder streiten alle über den Videoschiedsrichter.
Er kann nicht fassen, was die Generation MeToo aus der French Theory gemacht hat: Der Literaturwissenschaftler Éric Marty erklärt, wie der französischen Postmoderne Israel als Sündenbock und Gender als Goldenes Kalb entsprangen.
Sie lässt es knallen, nicht nur auf der Kabarettbühne: Lisa Eckhart setzt in „Boum“, ihrem zweiten Roman die französische Hauptstadt unter Strom.
Die EU-Mitgliedsstaaten sollen ihren Gasverbrauch senken – auch um das deutsche Energieproblem zu lösen. Nicht überall ist die Begeisterung groß.
Vor einem Jahr tauchten seit dem Kriegsende verschollene Manuskripte von Céline wieder auf. Nun werden die Hintergründe ihrer Unterschlagung und Rückkehr erzählt – ein echter Krimi.
Die überaus erfolgreiche Heim-Europameisterschaft in München ist für die deutschen Bahnradfahrer abgehakt. Für die anstehende WM sieht der Verband noch Luft nach oben.
Mit genauem Blick auf Frankreichs glitschige Küstenfauna: Eine Ausstellung im Pariser Jeu de Paume entdeckt das Werk des Naturfilmers und Widerständler Jean Painlevé neu.
Grenzen spielen für sie keine Rolle, weder künstlerisch noch geographisch: Die Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar erhält den Büchnerpreis 2022. Ein Gespräch über den Sound und die Weite ihrer Welt – und ihr Leben in und mit Büchner.
In Südfrankreich sind zahlreiche Badegäste von Fischen gebissen worden. Laut Experten ist das eine Folge der Hitze: Das Wasser heize sich auf, die Fische würden ihr Revier ausdehnen.
Er liebte das Leben, und weil er auch so zeichnete, wurde er zurückgeliebt: Zum Tod des Jahrhundertcartoonisten Jean-Jacques Sempé.
Die adlige Tochter eines Diplomaten war gerade einmal 15 Jahre alt, als sie den vier Jahre älteren Bhumibol zum ersten Mal in Paris traf. Als Königin begeisterte sie auch die Öffentlichkeit im Westen. Am Freitag wird Sirikit 90 Jahre alt.
Frankreich verliert seinen größten Porträtisten: Zum Tod des Zeichners und Karikaturisten Jean-Jacques Sempé, dem wir den „Kleinen Nick“ verdanken und vieles mehr.
Seit Freitag sitzt ein Belugawal in einer Schleuse knapp 70 Kilometer vor Paris fest. Lange kann der Meeressäuger im warmen Süßwasser nicht mehr überleben. Jetzt beginnt eine heikle Rettungsaktion.
Issey Miyake wurde mit seinen Plisseekleidern berühmt. Wie am Dienstag bekannt wurde, ist der japanische Designer am vergangenen Freitag im Alter von 84 Jahren gestorben.
Der italienische Wahlkampf dreht sich immer mehr um die Migration: Lega-Chef Salvini will die Häfen sperren, Oppositionsführerin Meloni fordert eine Seeblockade vor Nordafrika – das sei verfassungswidrig, kritisieren die Linken.
Der dürstenden Hauptstadt einen Mix aus Ästhetik und Pragmatik: Paris feiert 150 Jahre „Wallace-Brunnen“ – die bekannten, gusseisernen, gut zweieinhalb Meter hohen Ensembles aus Architekturelementen und Bildhauerei.
Schon wieder hat sich ein Meeressäuger in der Seine verirrt. Der Belugawal, der eigentlich kalte Gewässer vorzieht, soll abgemagert sein. Die Rettung gestaltet sich als schwierig.
Ein Amerikaner in Paris: Das Werk des Comiczeichners Chris Ware wird in der Bibliothek des Centre Pompidou ausgestellt. Und es sprengt alle Maßstäbe.
Éric Trappier führt den französischen Kampfjet-Hersteller Dassault und ist einer der wichtigsten Rüstungsmanager in Europa. Wird das von Berlin und Paris geplante Rüstungsprojekt FCAS an seinem Machtanspruch scheitern?
Mehr als jeder andere Ort hat Georges Simenon, den Meister der Atmosphäreschilderung und Vater von Kommissar Maigret, seine belgische Geburtsstadt Lüttich inspiriert.
Parallel zum neuen Ableger der Art Basel in Paris sollte im Herbst die Messe Design Miami an der Seine stattfinden. Daraus wird nun nichts: wegen Sicherheitsbedenken.
Er war einer der größten Dichter deutscher Sprache und ein gut bezahlter Star der damaligen Literaturszene. Fünf Jahre vor seinem Tod machte er sein Testament – und hinterließ ein erstaunliches Dokument.