Nur die Gesichter sind andere
Zum ersten Mal übernimmt jemand Kubas Führung, der die Revolution von 1959 nur aus den Geschichtsbüchern kennt. Aber Raúl Castro hat Miguel Díaz-Canel nicht ohne Grund ausgesucht.
Zum ersten Mal übernimmt jemand Kubas Führung, der die Revolution von 1959 nur aus den Geschichtsbüchern kennt. Aber Raúl Castro hat Miguel Díaz-Canel nicht ohne Grund ausgesucht.
Brasiliens Regierung fordert eine Milliarde Dollar aus dem Ausland für den Schutz des Regenwaldes am Amazonas. Doch die angestrebten Ziele sind umstritten – Kritiker halten sie für nicht ambitioniert genug.
Die „Agentur zur Entwicklung menschlichen Kapitals“ versucht, die russischstämmigen Konfessionsflüchtlinge aus Lateinamerika im zusehends menschenleeren Fernen Osten anzusiedeln. Doch dort treffen sie auf Behördenwillkür.
Drei Jahre nach seiner Ernennung zum Präsidenten Kubas übernimmt Miguel Díaz-Canel auch die Führung der allmächtigen Staatspartei. Raúl Castro zieht sich zurück.
In Brasiliens größter Stadt spürt die Polizei immer wieder Partygänger auf, die sich über die verheerende Pandemielage im Land hinwegsetzen.
Wie vergänglich Ruhm und Reichtum sind, musste die kolumbianische Kolonialstadt Mompox am eigenen Leib erfahren. Ihre stille Schönheit aber kennt kein Verfallsdatum, sondern nur die Melancholie der Zeitlosigkeit.
Die Intensivstationen in Brasilien sind zu mehr als der Hälfte mit Patienten unter 40 Jahren belegt. Der rasche Anstieg der Infektionen könnte mit der Mutante P.1 zusammenhängen – auch zuvor bereits Infizierte sind nicht sicher.
Anlässlich seines Rückzugs von der Spitze der Kommunistischen Partei hat Kubas ehemaliger Präsident Raúl Castro zum „respektvollen Dialog“ mit Washington aufgerufen. Die versöhnlichen Worte markieren das Ende der Ära Castro.
In Peru sind in der Stichwahl zwei Kandidaten, die für die dunkelste Zeit des Landes stehen. Die meisten Stimmen holte zunächst jemand, den in der Hauptstadt kaum einer kannte. Der Andenstaat erkennt sich selbst nicht wieder.
Weil sie sonst wenig vorzuweisen hat, setzt Kubas Regierung die Hoffnung auf seine Impf-Forscher und ein paar Reformen: Raúl Castro gibt die Parteiführung ab – an einen Hardliner. Doch der eigentliche starke Mann ist ein anderer.
Die eigentlich für die indigene Bevölkerung von Roraima vorgesehenen Impfdosen sollen in die Hand von Gaunern gelangt sein. In dem betroffenen Gebiet sollen sich bis zu 20.000 von ihnen aufhalten.
Peru reibt sich die Augen: Ein kaum bekannter Lehrer hat die erste Runde der Präsidentenwahl gewonnen. Weder die Medien noch die Umfrageinstitute haben damit gerechnet. Die Stichwahl wird für das Land zur Zerreißprobe.
Noch kommen viele Akkus nicht ohne den seltenen Rohstoff aus. Die Nachfrage steigt rasant in Südamerika, wo es die größten Lithium-Reserven der Welt gibt. Aber die Lage dort ist schwierig.
Auf Guillermo Lasso warten große Herausforderungen. Ecuador steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. Sein linker Gegenkandidat zeigt sich versöhnlich.
Jeden Tag werden in Brasilien mehr als 3000 Corona-Tote gezählt. Ökonomen, Unternehmer und Banker forderten unlängst wirksame Maßnahmen von Präsident Bolsonaro. Doch dessen Regierung interessiert nur ihr liberaler Wirtschaftskurs.
Ismael Ivo war Tänzer, Choreograph, Festival-Berater und Direktor der Tanz-Biennale von Venedig. Nun ist er im Alter von sechsundsechzig Jahren gestorben.
Brasiliens Präsident Bolsonaro sät Zweifel am Wahlsystem – und seine Anhänger bewaffnen sich. Droht ein brasilianischer „Sturm aufs Kapitol“, wenn er 2022 die Wiederwahl verpasst?
Die EU gibt gerne den letzten aufrechten Verfechter des Freihandels. Tatsächlich aber schottet sie ihre Märkte ebenso ab wie die Amerikaner oder die Brasilianer. Welche absurden Blüten das treibt, zeigt der Stahlmarkt.
Der einst für Wassersport und Fischfang beliebte See in den Anden Boliviens wurde durch Dürre, Müll und Bergwerk-Abwasser zu einem unansehnlichen Ort.
Für die Produktion von Strom aus erneuerbaren Quellen bieten andere Regionen der Welt deutlich bessere Bedingungen als Deutschland. Daher ist es nur konsequent, die Energiewende global anzugehen.
Umweltschutz als der gemeinsame Nenner: Wie das Projekt „Lebende Quelle“ in Brasilien die Zeit der Waldzerstörung überwindet. Eine Stippvisite in Jaguapirú-Bororó.
A questão ambiental é o denominador comum: como o projeto “Nascente Viva” no Brasil está superando a era da destruição da floresta. Uma visita à Jaguapirú-Bororó
Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Ecuador tritt der linksgerichtete Andrés Arauz gegen den Konservative Guillermo Lasso an. Beide haben sich im Wahlkampf am früheren Staatschef Rafael Correa abgearbeitet.
Nach Angaben einer Stiftung leben seit 2021 zusätzliche 17 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze. Ursache seien die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.
Sein Präsident habe in der Pandemie „nur falsche Entscheidungen getroffen“: Mit deutlichen Worten bezieht der frühere Bundesliga-Star Giovane Elber Stellung zur Politik von Jair Bolsonaro.
Ab Herbst wieder ins Musical oder ins Konzert? Ralf Kokemüller, Chef des Veranstalters Mehr-BB Entertainment, ist optimistisch. Einen Theaterbesuch in naher Zukunft mit Impfnachweis hält er für wahrscheinlich.
In Brasilien ist eine bisher unbekannte Mutante entdeckt worden. Sie könnte aus der Mutante P.1 entstanden sein, die unter anderem für die rasante Zunahme an Infektionen in dem Land verantwortlich gemacht wird.
Olympia-Gastgeber Japan darf sich beim Handballturnier die Gruppe aussuchen, und entscheidet sich gegen den Pool mit dem Rekordweltmeister, dem aktuellen Europameister und Deutschland.
Ostern erleben wir nun schon zum zweiten Mal in Pandemiezeiten. Drosselt das Chaos rund um das Astra-Zeneca-Vakzin das Impftempo? Und: Mit wem koalieren Kretschmanns Grüne? Der Newsletter für Deutschland.
Alternative Organisationen haben ein klimapolitisches Ranking der Notenbank- und Aufsichtspolitik der G-20-Staaten veröffentlicht. An der Spitze liegt nicht die Eurozone.
Jair Bolsonaro will die Armee für seine politischen Zwecke einspannen. Deren Spitzen widersetzen sich aber. Was bedeutet das für Brasiliens Präsidenten – und für die Wahl im nächsten Jahr?
Von wegen Land der Hoffnung: Das Corona-Management von Bolsonaro ist lebensgefährlich. Brasilien hat Besseres verdient.
Vor mehr als fünf Jahren tauchte ein italienischer Mafioso in der Dominikanischen Republik unter. Nun wurde er gefasst: Verraten haben ihn Koch-Videos auf Youtube, in denen seine auffälligen Tattoos zu erkennen waren.
Lula, Morales, Kirchner und Co. – Südamerikas Linke klammert sich immer noch an ihre alten Führungsfiguren. Warum macht sie sich so abhängig von ihnen – und ihren Konzepten von gestern?
Nach Angaben der Ermittler war der Mann vor fünf Jahren aus Costa Rica in die Dominikanische Republik übergesiedelt. Dort hatte er ein unauffälliges Leben geführt - inklusive einem Youtube-Kanal für italienisches Kochen.