Schwedische Ermittler dürfen Assange befragen
Nach sechsmonatigen Verhandlungen: Schwedische Ermittler dürfen den Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks in der Botschaft von Ecuador in London befragen. Es geht um den Vorwurf der Vergewaltigung.
Nach sechsmonatigen Verhandlungen: Schwedische Ermittler dürfen den Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks in der Botschaft von Ecuador in London befragen. Es geht um den Vorwurf der Vergewaltigung.
Allmählich wird klar, dass der Krieg gegen die Drogen mehr Probleme schafft, als er löst. Immer mehr Staaten legalisieren Cannabis, die Lateinamerikaner fordern auch die Entkriminalisierung des Kokains.
Nach zweiwöchigem Ringen haben sich die Unterhändler des Klimagipfels den Gastgebern zufolge auf einen Entwurf geeinigt. Vor allem die Frage nach Finanzhilfen für Entwicklungsländer hatte die Verhandlungen zuletzt ins Stocken gebracht.
Brasiliens früherer Staatschef Lula da Silva schließt eine abermalige Kandidatur nicht aus. Der Krise in seinem Land setzt er viel Optimismus entgegen. Das Amtsenthebungsverfahren gegen seine Nachfolgerin nennt er „Wahnsinn“. Eine Begegnung.
Mit 66 Morden je 100.000 Einwohner ist Honduras eines der gefährlichsten Länder der Welt. Nun wird der 26 Jahre alte Fußball-Nationalspieler Arnold Peralta auf einem Parkplatz erschossen.
Die „rosarote Welle“ in Lateinamerika ist verebbt. Das Strandgut, das sie hinterlässt, ist eine schwere Hypothek.
Costa Rica sieht sich selbst als Vorzeigeland des Öko-Tourismus. Doch der Abenteuer- und Massenkommerz nimmt inzwischen bedenkliche Ausmaße an.
Douglas Tompkins, „Esprit“-Gründer und Umweltschützer, ist ums Leben gekommen – bei einer Tätigkeit, die der Naturmensch liebte.
Douglas Tompkins ist tot. Er erfand die Modemarken „Esprit“ und „The North Face“. Nun starb der amerikanische Multimillionär bei einer Bootstour in Chile.
Mit ihrer Zweidrittelmehrheit können die Regierungsgegner dem linken Präsidenten Maduro das Leben schwer machen. Selbst ein Referendum zur Abwahl des Staatschefs ist möglich. Der Präsident ruft seine Minister zum Rücktritt auf.
In Esperanza im Hochland von Guatemala herrscht bittere Armut. Eine hiesige Stiftung hat eine Schule gebaut.
Die „San José“ weckt Begehrlichkeiten: Kolumbien und Spanien beanspruchen den im Bauch des Wracks vermuteten Milliardenschatz jeweils für sich. Und auch eine amerikanische Firma will ihren Teil des Kuchens.
Als Héctor Trujillo an Bord eines Disney-Schiffs ging, freute er sich auf eine karibische Kurzreise mit den Enkeln. Der Trip entwickelte sich für den Generalsekretär des Fußballverbandes aus Guatemala aber etwas anders als gedacht.
Ein neuer Trend für Lateinamerika: Nach Argentinien hat sich nun auch in Venezuela die konservative Opposition gegen die regierenden Sozialisten durchgesetzt.
Mangelwirtschaft und Inflation zermürben Venezuela. Auch die deutschen Einwanderer leiden unter der Krise. Ein Besuch in Colonia Tovar, wo Deutsche jahrzehntelang gerne hinzogen.
Vor 25 Jahren hat Rudolf Walther das Elend der Straßenkinder in Guatemala berührt. Um zu helfen, gründete er ein Kinderdorf. Die Aktion F.A.Z.-Leser helfen unterstützt die Arbeit der Stiftung - und unser Fotograf Frank Röth zeigt, wohin die Spenden gehen.
In Venezuela kommt es zu einem Machtwechsel. Die Sozialisten verlieren bei der Parlamentswahl erstmals seit 16 Jahren die Mehrheit. Eine umstrittene Entscheidung der Behörden kurz vor Wahlschluss sorgt für Wirbel.
Die bis 2013 von Revolutionsführer Hugo Chávez geführten Sozialisten haben seit 1998 sämtliche Wahlen in Venezuela gewonnen. Das könnte sich an diesem Sonntag ändern.
In Kolumbien hat ein Forscherteam die Gold-Galeone „San José“ entdeckt. Für den Verbleib des seit 1708 verschwundenen Schiffs hat Präsident Santos schon eine Idee.
Seit der Zeit des allmächtigen Strippenziehers João Havelange wird die Macht in Brasiliens Fußball wie im Familienbetrieb übertragen. Auch seine Nachfolger stecken tief im Fifa-Skandal. Und selbst Kritiker sorgen für bizarre Bilder.
Mit Medellín verbinden viele Menschen immer noch Drogen, Mafia und Pablo Escobar. Zu Unrecht. Die Metropole in Kolumbien ist eine der schönsten Weihnachtsstädte der Welt geworden. Sehr zum Missfallen mancher Bewohner.
Der Machtkampf in Brasilien spitzt sich dramatisch zu: Gelingt es dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, die ungeliebte Präsidentin Dilma Rousseff durch ein Amtsenthebungsverfahren zu stürzen? Oder stürzt Rousseff vorher ihn selbst?
Die brasilianische Präsidentin Rouseff muss um ihr Amt fürchten, denn Parlamentspräsident Cunha hat ein Amtsenthebungsverfahren gegen sie eröffnet. Der unter Korruptionsverdacht stehende Cunha sitzt allerdings selbst nicht sicher im Sattel.
Die Fifa-Exekutive berät heute eigentlich über geplante Reformen des Fußball-Weltverbands. Aufmerksamkeit erregt aber ein anderer Vorgang: Im Morgengrauen wurden zwei weitere Fifa-Funktionäre in Auslieferungshaft genommen.
Unternehmen machen es Uniabsolventen nicht leicht, bieten sie doch häufig ein Traineeprogramm und den Direkteinstieg an. Doch welcher Einstieg ist der bessere?
Venezuelas Opposition führt vor den Parlamentswahlen alle Umfragen deutlich an. Doch Präsident Nicolás Maduro will sein Regime mit aller Macht verteidigen - und damit die „Revolution“.
Den Dammbruch einer Eisenerzmine am Fluss Rio Doce bezeichnen viele Brasilianer als schlimmste Katastrophe des Landes. Nun verklagt die Regierung die Bergbaukonzerne BHP und Vale in Milliardenhöhe.
Als Rechtsanwältin oder deutsche Beamtin würden sie mehr verdienen. Doch manche Frauen arbeiten lieber als Lehrerinnen im Kinderdorf in Guatemala - ihnen ist es wichtiger, Kindern in Not zu helfen.
Brasilien verklagt nach dem Dammbruch bei einer Eisenerzmine zwei Bergbaukonzerne. Eine Schlammlawine hatte mindestens 13 Menschen getötet. Doch die Rohstoffriesen streiten jede Verantwortung ab.
Nach dem Ende des Kirchner-Populismus kann Argentiniens neuer Präsident Macri das Land wieder auf einen stabilen Entwicklungspfad führen. Eine Wahl mit Signalwirkung?
São Paulo hat ein Fußball-Museum, das Brasiliens Nationalsport von der Graswurzel an aufbereitet und von großer Leidenschaft erzählt. Hier ist immer Sommermärchen – mit einer Ausnahme.
Erdstöße der Stärke 7,6 haben Teile Perus, Brasiliens und Boliviens erschüttert. In mehreren Städten schwankten Gebäude. Berichte über Opfer gab es zunächst keine: In der betroffenen Gegend liegt vor allem Regenwald.
Der Frankfurter Michael Sahm kämpft in Nicaragua weiter gegen seine frühere Partnerin um das Sorgerecht für seinen Sohn Arun. Die Lösung schien bereits zum Greifen nah, da schnappte eine Falle zu.
Die Bedeutung des Regierungswechsels in Argentinien geht über das südamerikanische Land hinaus. In Europa sollte man die Vorgänge genau studieren.
Der Wirtschaftsliberale Mauricio Macri hat die Stichwahl in Argentinien gewonnen. Er steht für die Kraft der Mitte und die Vernunft des Konsenses und belegt: Rechte Putschisten und linke Diktatoren sind in Lateinamerika ein Fall für die Müllhalde der Geschichte.
Der Konservative Mauricio Macri entscheidet die Stichwahl um Argentiniens Präsidentschaft für sich. Er will das Land attraktiver für internationale Geldgeber machen.