Jeder Schritt, jede Bewegung, jeder Atemzug
Stalking ist ein großes Angstthema der Gegenwart. Wen betrifft es, wie kann man Betroffenen helfen – und wie den Ausführenden? Zwei Mediziner geben auf dem Chaos Communication Congress in Leipzig Auskunft.
Stalking ist ein großes Angstthema der Gegenwart. Wen betrifft es, wie kann man Betroffenen helfen – und wie den Ausführenden? Zwei Mediziner geben auf dem Chaos Communication Congress in Leipzig Auskunft.
Die Lehrerin Eva Kormann muss allen misstrauen. Jemand stellt ihr nach, schickt Rosen, filmt sie unter der Dusche. Als Stalker kämen einige in Frage: der Ex, Kollegen, Schüler. Sophie von Kessel spielt die Rolle der Bedrängten bravourös.
Von Stalking über Vergewaltigung bis hin zu Mord – für tausende Frauen ist ihr Zuhause nicht sicher. Grund dafür: Der eigene Partner. Das Bundeskriminalamt veröffentlicht deutliche Zahlen.
Katja Riemann hat dem Alkohol abgeschworen, Meghan Markle wird von ihrem Vater zum Altar geführt, und Kate Winslet sorgt sich um zu viel nackte Haut auf dem roten Teppich – der Smalltalk.
Nach der wahren Geschichte einer verfolgten Familie: Das ZDF hat Dirk Kurbjuweits Roman „Angst“ verfilmt. In dem treibt ein gefährlicher Stalker ein Paar in den Wahnsinn.
Melania Trump wird mal wieder in den sozialen Medien verspottet, Peter Kraus muss unters Messer, und Madonnas Stalker kauft sich ein neues Auto – der Smalltalk.
Sängerin Annett Louisan ist Mutter geworden, Rapper Kanye West hat Ärger mit seiner Versicherung und Jim Parsons war nie Klassenbester – der Smalltalk.
Die Ausweisung eines EU-Bürgers ist in der Union kompliziert und selten. Bei einem Deutschen hat Spanien nun aber sogar eine Express-Abschiebung angeordnet. Der Stalker, der 2009 eine Schauspielerin attackiert hatte, fiel auch hinter Gittern auf.
Serena Williams hat eine emotionale Botschaft an ihr ungeborenes Kind veröffentlicht, Tony Marshall hat dem Alkohol abgeschworen und Faye Dunaway war „völlig verdutzt“ – der Smalltalk.
Bislang mussten viele Opfer erst umziehen, um glaubhaft zu machen, dass ein Stalker sie terrorisiert. Das soll sich nun ändern, hat der Bundestag entschieden.
Ein Stalker hat am Dienstagabend vor dem Deutschen Theater in Berlin die Schauspielerin Anne Kulbatzki niedergestochen. Der 29 Jahre alte Angreifer wurde jetzt in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.
Offenbar hat ein Stalker in Berlin am Dienstagabend eine Schauspielerin nach ihrem Auftritt niedergestochen. Vorher soll er sie als „Schlampe“ beschimpft haben. Dann überwältigten Passanten den Mann.
Piraten-Politiker Claus-Brunner soll den Tod von Jan Mirko L. sorgfältig geplant haben. Angeblich hat sein Opfer ihn schon vor Monaten wegen Stalkings angezeigt, die Ermittlungen kamen aber nicht voran oder wurden sogar eingestellt.
Tausende Deutsche werden jährlich gestalkt, aber nur die wenigsten Täter verurteilt. Eine nun vom Bundeskabinett gebilligte Gesetzesinitiative soll Abhilfe schaffen. Wie will die Regierung zukünftig Opfer besser schützen?
Stalking wird künftig früher strafbar sein – nicht erst, wenn Opfer ihren Wohnort oder Arbeitsplatz gewechselt haben. Verbänden geht der Gesetzentwurf dennoch nicht weit genug.
Weil ein Stalker heimlich ein Nacktvideo von ihr gedreht und online gestellt hat, erhält eine prominente amerikanische Reporterin eine Millionen-Entschädigung. Zahlen muss nicht nur der Täter.
Seit knapp 17 Jahren stellt ein Mann der Schauspielerin Gwyneth Paltrow nach. Sie habe große Angst vor ihm, sagte die Oscar-Preisträgerin. Ein Gericht hat den Mann nun für unschuldig befunden.
Der Sportkonzern Adidas hat dieses Jahr drei Großaktionäre bekommen, die sich gerne in Unternehmensentscheidungen einmischen. Der Finanzchef hat sie nun getroffen.
Ob Hooligan, Stalker oder prügelnder Ehemann - Justizministerin Eva Kühne-Hörmann will sie mit einer elektronischen Fußfessel kontrollieren. Bisher wurde sie nur verurteilten Straftätern angelegt.
Als gesellschaftliches Phänomen wird es immer brisanter. Nun hat es eine eigene Fernsehserie bekommen. Will „Stalker“ das Krimigenre erweitern?
Wer online Menschen bedroht und Hetze verbreitet, beruft sich gerne auf die Meinungsfreiheit. Doch eigentlich geht es darum, diejenigen gezielt zum Schweigen zu bringen, die Machtverhältnisse kritisieren. Kann eine freie Gesellschaft sich das erlauben?
Zwei Jahre lang war Mode-Bloggerin Mary Scherpe Opfer aggressiver Nachstellungen, ohne dass sie sich rechtlich hätte wehren können. Mit einer Petition will sie daran etwas ändern. Am Mittwoch war sie zum Justizminister eingeladen.
Mary Scherpe wurde zum Opfer eines Stalkers, doch sie hat den Spieß umgedreht. Nun setzt sie sich mit einer Petition für eine Gesetzesänderung ein. Einen Termin beim Justizminister hat sie schon.
Vor einem Jahr wurde eine junge Frau von ihrem Stalker im Rathaus von Ingolstadt als Geisel genommen. Schon am ersten Verhandlungstag muss sie ihrem Geiselnehmer gegenübertreten.
Mit der großen Keule gegen das wachsende Problem Stalking: Eine emotionale Petition drängt auf eine drastische Strafrechtsverschärfung, die selbst monströse Züge trägt.
Judith Hermann bevorzugte bisher die kurze Distanz. Schon deshalb gilt ihr erster Roman als Ereignis. Ist das vielleicht sogar der einzige Grund? In „Aller Liebe Anfang“ geht syntaktische Schlichtheit mit gedanklichen Belanglosigkeiten einher.
Leo Martin macht für RTL Jagd nach Stalkern. Den gestellten Tätern steht die Verzweiflung im Gesicht und ihre ehemaligen Opfer atmen auf. Behauptet der Sender.
Was Stalking ist, wissen laut einer Befragung vom Frauenring viele Menschen. Doch die Umfrage zeigt auch: Vielen ist nicht richtig klar, wie man sich gegen Nachstellung wehren kann.
Phallussymbole und obszöne Szenen im Garten des Pfarrhauses: Das Amtsgericht Meschede verurteilt eine 71 Jahre alte Frau zu 14 Monaten Haft, weil sie seit Jahren einem Pfarrer nachstellt.
Matthias Brandt ist in der Rolle des Stalkers in „Eine verhängnisvolle Nacht“ nicht zu beneiden. Er muss nicht nur gegen den Täterstempel, sondern auch gegen Robert DeNiro anspielen.
Mit Reiner Haseloff hat sich erstmals ein Ministerpräsident für eine Fusion von Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ausgesprochen. Der Plan ist alt und hat viele Gegner.
Wenn ein Mensch den Alltag nicht mehr alleine stemmen kann, kommt er ins Altersheim. Was aber, wenn es jüngere Leute sind, die dauerhaft pflegebedürftig werden? In Berlin gibt es ein Heim für solche Fälle. Ein Hausbesuch.
Vertrauen ins Haustier ist gut, elektronische Kontrolle ist besser? Caroline Paul versucht den Abwesenheiten ihres Katers mittels GPS-Einsatz beizukommen.
Die Bühnen werden in mageren Zeiten zwar episch fett, was sie mit Hungerkuren in Problemzonen aber wieder ausgleichen. Neue Dramatik? Fehlanzeige.
Mein Tod spricht Dialekt mit mir: Martin Walser führt in „Meßmers Momente“ das Leiden an sich als eine Kunst- und Lebensform vor - Ein Werk voll dunkler Bilder.
Bewegte Bilder von Bäumen, Menschen und Bäuchen: Mit der Reihe Perspektive Deutsches Kino blickt die Berlinale auf die Filmproduktion der Republik.