Willkommen in der Hölle
Kriminelle führen in Hamburg Politik und Justiz an der Nase herum. Ein peinliches Schauspiel – denn die Gewalt ist gewollt und geplant.
Kriminelle führen in Hamburg Politik und Justiz an der Nase herum. Ein peinliches Schauspiel – denn die Gewalt ist gewollt und geplant.
Verletzte Polizisten, eingeschlagene Scheiben, brennende Autos und mittendrin der Schwarze Block. Was die vermummten Aktivisten wollen und wie sie dabei vorgehen, erklärt Protestforscher Simon Teune.
Hamburgs Straßen versinken am Morgen in Gewalt – doch auch danach stehen die Wasserwerfer nicht still. Die Reporter von FAZ.NET haben den „Schwarzen Block“ beobachtet und mit Opfern gesprochen.
Offenbar wollten sie auf ein Firmengelände gelangen, als die Polizei eine Gruppe von Demonstranten stellte. Dann gab ein Gitter nach und mehr als Dutzend Menschen stürzte in die Tiefe.
An der Elbe wütet der schwarze Mob. Er nutzt die Offenheit der Hamburger, um seine ganz eigenen politischen Gewaltphantasien auszutoben.
Hamburg versinkt im Chaos. Am Rande des G-20-Gipfels zieht der „schwarze Block“ randalierend durch die Hansestadt, die Polizei antwortet mit entschiedener Härte. Und die Anwohner versuchen verzweifelt ihr Hab und Gut zu retten.
Brennende Autos, Angriffe mit Eisenstangen, eingeschlagene Schaufenster: In Hamburg eskalieren die Proteste gegen den G-20-Gipfel, es gibt zahlreiche Verletzte. Selbst erfahrene Polizisten haben so eine Gewaltbereitschaft selten erlebt.
Eine Nacht liegt hinter Hamburg, in der wild gewordene Demonstranten viel kaputt gemacht haben. Sie haben noch mehr vor.
Es kommt wie befürchtet: Die Demonstration von G-20-Gegnern unter dem Motto „Welcome to Hell“ eskaliert. Flaschen fliegen, Wasserwerfer der Polizei sind im Großeinsatz. Es sind hässliche Bilder, die von Hamburg in die Welt gesendet werden.
Am Rande des anstehenden G-20-Gipfels in Hamburg kommt es zu schweren Ausschreitungen zwischen der Polizei und vermummten Demonstranten. Mehrere Autoren von FAZ.NET sind mittendrin und berichten.
Hamburg ist wegen des G-20-Gipfels im Ausnahmezustand. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Protestbewegungen. Das bringt vor allem die Grünen in Bedrängnis.
Die Polizei ist auf den G-20-Gipfel vorbereitet. Aber auch die Gipfelgegner arbeiten seit Monaten auf ihre Proteste hin. Sie wollen sich nicht einschüchtern lassen.
Viel Bier, viel Musik, keine Ausschreitungen und mehr Teilnehmer als erwartet – auch das ist politischer Protest, fanden fast alle bei „Lieber tanz ich als G 20“. Am Ende gab es eine eindeutige Botschaft an einen prominenten Hamburg-Gast.
Der G-20-Gipfel ist eine Belastungsprobe – für die Behörden und die Polizei, aber auch für die Anwohner und Geschäftsleute in den Sicherheitszonen. Das erträgt nicht jeder mit hanseatischer Gelassenheit.
Am Freitag kommen die mächtigsten Staats- und Regierungschefs in Hamburg zusammen. Fünf Themen stehen im Mittelpunkt. Eine Übersicht.
Tausende Linksextreme reisen zum G-20-Gipfel nach Hamburg. Eine als gewaltorientiert geltende Gruppe ist die „Interventionistische Linke“. Sie würde gerne Teil der Gesellschaft werden – dabei aber genauso radikal bleiben wie die Autonomen.
Weil sie zu viel gefeiert hatten, wurden Berliner Polizisten vor dem G-20-Gipfel aus Hamburg nach Hause geschickt. Ihr Arbeitgeber sieht darin aber keinen Grund für arbeitsrechtliche Konsequenzen.
Eine blockierte Straße räumt die Hamburger Polizei am Abend per Wasserwerfer. Woanders in der Stadt geht das Hickhack um Zeltlager weiter. Die G-20-Gegner finden neue Standorte.
Autonome, Künstler, linke Politiker: Im Bündnis „NoG20“ organisieren ganz unterschiedliche Akteure gemeinsam den Protest gegen den Gipfel. Von Mittwoch an wollen sie den Gipfel stören und „die Stadt zurückerobern“.
Die Gegner des G-20-Gipfels rüsten sich, die Polizei in Hamburg auch. Stadt und Behörden versuchen die Camps zu verhindern. Bei den Räumungen kommt es zu Auseinandersetzungen.
Vor dem G-20-Gipfel laufen die Vorbereitungen in Hamburg auf Hochtouren. Die Luxushotels halten sich bereit – und Angela Merkel setzt in ihrer Geburtsstadt auch auf die Kraft der Symbolik.
Die Bundeskanzlerin hat die Abschottung Amerikas vor dem G-20-Gipfel heftig kritisiert. Bald kann sie Trump direkt auf seine Politik ansprechen. Merkel plant ein Vier-Augen-Gespräch.
Der Kampf zwischen Linksradikalen und der Polizei um die Deutungshoheit über die G-20-Proteste hat begonnen. Das Feindbild der Linken bei der Hamburger Polizei hat seit Jahren einen Namen: Hartmut Dudde.
Demonstrieren ja, übernachten nein: Auf einer Elbhalbinsel kam es am Sonntagabend zur ersten Konfrontation zwischen Polizei und G-20-Gegnern. Jetzt hat das Verwaltungsgericht die Polizeiauflagen bestätigt.
Am Freitag beginnt der G-20-Gipfel in Hamburg. Polizisten sichern ihn, seit Tagen kreisen die Hubschrauber. In der Stadt herrscht jetzt schon Ausnahmezustand.
Das Bundesverfassungsgericht untersagt der Hansestadt, Protestlager generell zu verbieten. Die Polizei stellt klar: Eine Erlaubnis ist das nicht.
Eigentlich sollten sie eine Woche vor dem G20-Gipfel in Hamburg für Sicherheit und Ordnung sorgen. Dann langweilten sich Berliner Polizisten in ihrer abgelegenen Unterkunft so sehr, dass sie erst mal exzessiv feierten. 220 Polizisten werden zurückgeschickt.
Viele Hamburger sind vom Trubel um das bevorstehende G-20-Treffen genervt. Die ersten Demonstrationen haben sie bereits überstanden. Die Polizei versucht aufzuklären, verteilt Flugblätter – und bleibt optimistisch.
Warmlaufen für G 20: Die umstrittene Gefangenensammelstelle war das Ziel einer Demonstration in Hamburg. Die Polizei ging auf Nummer sicher.
Widerstand gegen den G-20-Gipfel in Hamburg ist vielfach angekündigt worden. Nun brennt es zu Wochenbeginn in Bahnanlagen, es kommt zu Verspätungen und Zugausfällen. Der zuständige Staatsschutz ermittelt.
In Hamburg proben linke Gruppen ihren Protest gegen den G-20-Gipfel. Gewalt will natürlich niemand gutheißen – doch echte Distanzierung fällt auch schwer.
Beim Thema innere Sicherheit sind sich plötzlich alle Parteien einig: mehr Polizei, effektive Strafverfolgung, Prävention. Das wollen sogar die Grünen, während die AfD sich ostentativ gemäßigt gibt. Fundierte Kritik gibt es derweil von einer anderen Warte aus.
Auf der Flucht vor der Polizei ist ein Dieb mit einem gestohlenen Taxi direkt an der Binnenalster in Hamburg frontal in ein anderes Taxi gerast. Bei dem vermutlich gestohlenen Taxi musste die Feuerwehr das Dach abschneiden.
Mit dem Nannen-Preis werden die besten Journalisten in Print- und Webjournalismus sowie Fotografie gekürt. Diesmal ging es jedoch vor allem um einen, der gar keinen Preis bekommen sollte.
Bei einer Razzia in vier Lagerhallen in Hamburg hat die Polizei rund 1500 Fahrräder konfisziert. Die Beamten sprechen von einem großen Erfolg im Kampf gegen die organisierte Fahrradkriminalität.
Wieder brennen in Hamburg Einsatzfahrzeuge der Polizei. Die Ermittler prüfen, ob es sich um eine politisch motivierte Brandstiftung handelt. Erst vor kurzem hatten mutmaßlich Gegner des G-20-Gipfels Polizeiwagen angezündet.