Neuer Kardinal für Vatikanbankaufsicht
Bei der Vatikanbank wird aufgeräumt. Der bisherige Präsident der Finanzaufsichtsbehörde wird von Papst Franziskus abgelöst. Vorläufig wird das Amt dem Bischof Giorgio Corbellini übertragen.
Bei der Vatikanbank wird aufgeräumt. Der bisherige Präsident der Finanzaufsichtsbehörde wird von Papst Franziskus abgelöst. Vorläufig wird das Amt dem Bischof Giorgio Corbellini übertragen.
Kirchenrechtler Thomas Schüller rechnet nach seinen Worten nicht mit der Auflösung des Bistums Limburg als Reaktion auf die Krise. Eine anders lautende Nachricht stuft er als „Desinformation“ ein.
Der Papst hat Frankreichs Präsidenten Hollande im Vatikan empfangen. Es sei ein herzliches Treffen gewesen, heißt es – aber der Kirche passt vieles in Paris nicht.
Auch ohne soziale Notlage dürfen Frauen innerhalb von zwölf Wochen auf Kosten der staatlichen Krankenversicherung abtreiben. Die Opposition fürchtet, der Schwangerschaftsabbruch werde zu einem „Verhütungsmittel unter anderen“.
Eben war es noch da, nun ist es weg: Auf dem Gelände der katholischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt stand ein Haus aus Getränkekisten. Ein echter Blickfang.
Zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos präsentieren die Gastgeber stolz eine Botschaft des Papstes an die versammelten Wirtschaftsführer: Franziskus ruft darin zum Kampf gegen die Armut auf.
Papst Franziskus sieht Schwangerschaftsabbrüche als Teil einer „Wegwerfkultur“. Menschen würden wie nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände entsorgt.
Der frühere Erzbischof von Regensburg und Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller, soll in den Kardinalsstand erhoben werden. Das teilte der Vatikan am Sonntag mit.
Sylvie Meis, ehemalige van der Vaart, erklärt in ihrer großen „Bild“-Serie „Ich, Sylvie“, dass sie es leid ist, sich erklären zu müssen. Auch Josefine Preuß und die „Bild“ passen zusammen „wie Arsch auf Eimer“.
Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck unterstellt Papst Franziskus einen „theologischen Rückfall“ vor das Zweite Vatikanische Konzil. Der Papst hatte die Homo-Ehe als einen „anthropologischen Rückschritt“ bezeichnet.
In Limburg geht die Arbeit ohne Tebartz-van Elst weiter - auch die der Sonderkommission zum Bau des Bischofssitz. Vieles spricht nicht dafür, dass Tebartz-van Elst nach Limburg zurückkehrt.
Zum Jahresbeginn warnt Papst Franziskus vor Gleichgültigkeit gegenüber der Gewalt in vielen Teilen der Welt. Die deutschen Bischöfe kritisieren die Debatte über Armutseinwanderung.
Groß war die Vielfalt der 2013 veröffentlichten Bücher. Was Buchredakteure dieser Zeitung wirklich begeistert, bewegt und belehrt hat, das ist hier versammelt.
In der ersten Weihnachtsbotschaft seines Pontifikats rief Papst Franziskus zu Dialog und Friedfertigkeit auf. Danach spendete er den traditionellen Segen.
Am heutigen Mittwoch verkündet Papst Franziskus um 12 Uhr Mittags die Weihnachtsbotschaft und erteilt vor den versammelten Gläubigen auf dem Petersplatz den Segen „Urbi et Orbi“.
Prunk liebt er nicht, doch die festliche Zeremonie im geschmückten Petersdom ist unabdingbar: Franziskus feiert erstmals als Papst die Geburt Jesu. Die Welt mit ihrer Finsternis brauche Licht, sagt er.
Es wird schließlich wieder voll werden in den Kirchen im ganzen Land, wie jedes Jahr an diesem einen Tag, und noch mehr Gläubige als sonst werden mit Fragen und Zweifeln kommen. Da kommt es auf jedes Wort an.
Die Lage der Christen in Syrien wird immer prekärer. Die russisch-orthodoxe Kirche mimt den Retter, aber für die Verfolgten ist bislang nur wenig Hilfe zu erkennen.
Die ewige Stadt und der Vatikan bereiten sich auf das Fest der Geburt Christi vor. Franziskus wird das erste Mal als Papst in Rom Weihnachten feiern und dafür an Heiligabend das Hochamt im Petersdom lesen.
Papst Franziskus hat die Lebenswirklichkeit der Menschen im Blick und verkörpert revolutionären Schwung. Doch mit seinem Leitbild einer armen Kirche allein ist dieser nicht gedient. Ein Gastbeitrag von Nikolaus Schneider.
Der Papst geißelt die Marktwirtschaft. Dabei brauchen wir sie so wie nie.
Papst Franziskus ist bei den Deutschen beliebt. Die Positionen der Kirche zu vielen Lebensfragen werden aber kritisiert – von der Gesamtbevölkerung und den Katholiken.
Der Streit im Bistum Limburg und Bischof Tebartz-van Elst dreht sich nur auf den ersten Blick um explodierte Baukosten. In Wahrheit stehe ein Richtungsstreit dahinter, meint der Präfekt des Päpstlichen Hauses.
Franziskus ist erst seit neun Monaten im Amt, aber mit seinem Stil hat er die Kirche schon jetzt geprägt. Nun wird er 77 Jahre alt.
Im neuen Jahr wird sich zeigen, ob der beurlaubte Bischofs Tebartz van-Elst ins Limburger Bistum zurückkehren darf. Sein Vertreter Rösch mahnt, nicht in Gegnerschaft zu verfallen.
Eine Lanze nach der anderen bricht der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, der deutsche Kurienerzbischof Müller, für Tebartz van-Elst – obwohl er mit der Sache gar nicht befasst ist.
Das Time-Magazin hat Papst Franziskus zum Mensch des Jahres 2013 gewählt. Er habe es in nur neun Monaten ins Zentrum der wichtigsten Debatten unserer Zeit geschafft, begründet das Magazin die Wahl.
Baring wollte streiten, Blüm nicht mitmachen, und zur Rentensystematik hatten die geladenen Unterhaltungskünstler nicht viel zu sagen: Sandra Maischberger blickte mit ihren Gästen auf das Jahr 2013 zurück.
Das Konklave wählt Jorge Mario Bergoglio zu Papst Franziskus, Nordkorea droht dem Süden mit Krieg und in Europa macht sich der Märzwinter breit. Die F.A.Z. blickt zurück auf das Jahr 2013: der März.
Die von Papst Franziskus angestoßene Reform der Kurie braucht viel Zeit. Schließlich sollen sich die Kardinäle nicht nur auf marginale Nachbesserungen und Änderungen beschränken.
Der eine predigt Barmherzigkeit, der andere mahnt, die Cornflakes-Packung nicht zu lange zu schütteln: Papst Franziskus und Londons Bürgermeister Boris Johnson streiten über Gier, Armut und Wettbewerb. Ein fiktives Gespräch
Papst Franziskus schreibt gegen die Tyrannei des Marktes und geißelt den Reichtum. Das entspricht christlicher Tradition. Bloß für die Armen springt dabei nichts heraus.
Der Papst greift den Kapitalismus an. Dabei hat die Globalisierung Millionen Menschen aus der Armut befreit. Und vor dem Hungertod gerettet.
Papst Franziskus will die Türen der Kirche weit für die Armen öffnen. Sein erstes Apostolischen Schreiben empfinden viele als radikal. Der Mainzer Kardinal Lehmann sieht das anders.
Das Sendschreiben des Papstes spiegelt die Wirtschaftsgeschichte Argentiniens. Der Papst bricht zwar für den „Freimut“ in der Kirche eine Lanze, schürt aber auch das Ressentiment der Kirche gegenüber Wirtschaft und Staat.
Freiheit statt Zwang, Einladung statt Kontrolle: Mit seinem ersten „Apostolischen Schreiben“ wirbt Papst Franziskus für eine grundlegende Reform der katholischen Kirche. Hinter diesen Anspruch wird es kein Zurück mehr geben. Ein Kommentar.