Das falsch verheißene Land
Es gibt gute Gründe, Amerika gegenwärtig mit Staunen, ja mit Entsetzen anzusehen. Es schaut nicht zurück. Ein Blick über den Atlantik mit der Hilfe von Franz Kafka.
In Oklahoma City regiert ein Bürgermeister, der an die Mitte glaubt. Der Republikaner ist überzeugt: Amerika ist nicht zerstritten – nur falsch organisiert.
Es gibt gute Gründe, Amerika gegenwärtig mit Staunen, ja mit Entsetzen anzusehen. Es schaut nicht zurück. Ein Blick über den Atlantik mit der Hilfe von Franz Kafka.
Mit Markwayne Mullin hat Donald Trump einen loyalen MAGA-Anhänger als Heimatschutzminister nominiert. Der hat seinen Kampfgeist schon unter Beweis gestellt.
Die Deutschen müssen sich Amerika und dem Problem der überregulierten deutschen Wirtschaft anders stellen. Es braucht einen neuen Auftritt.
Amerikanische Gewaltgeschichte, satirisch aufgespießt: In Sterlin Harjos Serie „The Lowdown“ spielt Ethan Hawke einen liebenswerten Loser, der in Tulsa einem großen Verbrechen auf die Spur kommt.
1921 schoss ein Mob von Weißen in der US-amerikanischen Stadt Tulsa auf Schwarze. Viola Fletcher hat das Massaker als Siebenjährige überlebt und ihr Leben lang versucht, die Erinnerung daran am Leben zu erhalten.
Den Messerangriff auf ihn vor drei Jahren hat Salman Rushdie in einem erschütternden Buch beschrieben. Jetzt ist der Schriftsteller zurück in der Welt der Fiktion und legt neue Erzählungen vor.
Kurz von seiner Hinrichtung wird die Strafe für den verurteilten Mörder Tremane Wood in lebenslange Haft umgewandelt. Derweil wird im Bundesstaat Florida ein 66-Jähriger per Giftspritze hingerichtet.
US-Bürgermeister treffen ihre deutschen Kollegen in Bremen, sie reden über Zölle und die Rolle der Kommunen. Auch die reisenden Republikaner lassen durchblicken: Sie sind keine Trump-Fans.
Eine Wurlitzer-Theaterorgel aus den USA hat durch Zufall ihre neue Heimat in Hanau gefunden. Nach der aufwendigen Restaurierung soll sie jetzt wieder aufgebaut werden und bringt jede Menge Klangvielfalt.
Ein 65-Jähriger wurde in Alabama mit der umstrittenen Stickstoff-Methode hingerichtet, ein 54-Jähriger starb in Florida durch eine tödliche Injektion. In dieser Woche sollen in den USA noch zwei weitere Hinrichtungen folgen.
Vor dreißig Jahren verübte Timothy McVeigh den Bombenanschlag von Oklahoma City. Der Täter wurde hingerichtet – aber seine Ideologie lebt fort.
Schwere Unwetter sind am Wochenende über den Mittleren Westen und Süden der USA hinweggezogen. Vor allem Missouri hat es hart getroffen, aber auch in anderen Bundesstaaten gab es Todesopfer und schwere Schäden.
Republikanische Abgeordnete und Gouverneure in den Bundesstaaten reißen sich darum, etwas in Trumps Sinne zu tun. Für Demokraten ist es der „perfekte Sturm“. Sie wollen Bastionen des Widerstands werden.
Ein Hörspielereignis: Der NDR inszeniert „Früchte des Zorns“ nach John Steinbeck in zwölf Folgen und formuliert eindringlich die Botschaft der Mitmenschlichkeit.
Ein Afghane in Oklahoma soll im Auftrag des IS einen Anschlag zu den Wahlen im November geplant haben. Auch ein Landsmann von ihm in Frankreich, wohl sein Bruder, geriet ins Visier der Ermittler.
Wann wird gewählt, wann der US-Präsident ins Amt eingeführt? Weitere wichtige Infos zur Präsidentenwahl 2024 in den Vereinigten Staaten im Überblick.
Sylvester Stallone kehrt als „Tulsa King“ zurück. Als alerter Mafioso in der Provinz sorgt er für beste Unterhaltung. Der Krach, den es bei der ersten Staffel der Serie gab, scheint vergessen.
48 Jahre und 18 Tage saß Glynn Simmons im Gefängnis – aufgrund eines Fehlurteils. Etwa acht Monate nach seiner Freilassung steht nun fest, dass er eine Entschädigung erhalten wird.
„Fancy Dance“ ist außergewöhnlich: ein Roadmovie von und mit indigenen Kreativen, die Story zweier Frauen, die ihr Schicksal in die Hand nehmen. Die Schauspielerinnen und die Produzentin schildern, was das bedeutet.
In Texas und Oklahoma sind mindestens sieben Menschen aufgrund von Stürmen getötet worden. Am Dienstag hatte es in Iowa mehrere Todesfälle gegeben. Tornados wüten in den USA in diesem Jahr besonders heftig – auch wegen des Klimawandels.
Im Mittleren Westen der USA verursachen mehrere Tornados große Schäden. Dutzende Menschen werden verletzt, mindestens zwei davon tödlich. Unter den beiden Todesopfern ist auch ein vier Monate altes Kind.
Besonders im US-Bundesstaat Oklahoma sowie in weiteren Staaten haben am Wochenende Wirbelstürme für Verwüstungen gesorgt. Vermutlich kamen mehr als fünf Menschen ums Leben, zehntausende Haushalte waren ohne Strom.
Der oscarnominierte Kinofilm „Killers of the Flower Moon“ schildert Verbrechen an den Osage vor 100 Jahren. Bis heute fühlen sich die Indigenen ihrer Rechte beraubt – nun durch Windräder des Energiekonzerns Enel.
Als Roman Haubenstock-Ramati 1966 seine Kafka-Oper „Amerika“ herausbrachte, waren Publikum und Kritik überfordert. Das Opernhaus Zürich beweist nun, dass das gigantische Experiment sich lohnt.
Joel Robinson, Mitglied im Stamm der Osage und Filmkritiker, erklärt im Interview, wie die Indigenen mit dem Trauma der Kolonialisierung umgehen – und wieso Martin Scorsese das Drehbuch von „Killers of the Flower Moon“ noch mal änderte.
Der 13 Jahre alte Teenager Willis Gibson aus Oklahoma hat als erster Mensch Tetris besiegt. Besser als er war bisher nur eine Künstliche Intelligenz.
Der 13 Jahre alte Teenager Willis Gibson aus Oklahoma hat als erster Mensch Tetris besiegt. Der Computerspiel-Klassiker galt fast 40 Jahre lang als unschlagbar.
48 Jahre, einen Monat und 18 Tage lang wurde Glynn Simmons für einen Mord weggesperrt, den er nicht begangen hat. Nun wurde er freigesprochen.
Glynn Simmons wurde 1975 zum Tode verurteilt. Aus dem Todesurteil wurde schließlich eine lebenslange Haftstrafe. Jetzt – über 48 Jahre später – kommt er frei.
In Martin Scorseses „Killers of the Flower Moon“ spielen Leonardo DiCaprio und Robert de Niro die Hauptrollen. Aber das Duell der Giganten, das der Film verspricht, findet nicht statt.
Der Klimawandel sorgt dafür, dass extreme Trockenheit immer öfter plötzlich auftreten und wieder verschwinden kann. Das macht Landwirten und Ökosystemen die Vorbereitung darauf noch schwerer.
Im Ort Henryetta hat die Polizei sieben Leichen gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter fünf Kinder und seine Ehefrau erschoss und danach Suizid beging. Er hätte am Montag vor Gericht erscheinen sollen.
Eigentlich haben die Beamten nach zwei vermissten Teenagern gesucht. Neben deren Leichen entdecken sie auf dem Anwesen des Sexualstraftäters Jesse McFadden fünf weitere – auch die McFaddens.
In Oklahoma haben durch Tornados und golfballgroßen Hagel, nicht nur Häuser und Bäume Schaden genommen, auch viele Menschen wurden dabei verletzt. Laut Behörden seien bei dem Unwetter auch Menschen ums Leben gekommen.
Die amerikanische Provinzstadt Tulsa hat ein besonderes Wirtschaftsförderungsprogramm. Sie lockt neue Bewohner mit einem Begrüßungsgeld von 10.000 Dollar – und hofft damit auf ein ganz bestimmtes Publikum.
Racheakt oder eine persönliche Botschaft? Sängerin Lana De Rey wirbt nicht in New York oder Los Angeles für ihr neues Album, sondern ausgerechnet in Tulsa, Oklahoma – dem Wohnort ihres Ex-Partners.