Zehn deutsche Städte wollen Flüchtlinge aufnehmen
Zehn deutsche Oberbürgermeister wollen Migranten aus dem abgebrannten Lager auf Lesbos rasch helfen. Sie richten einen Appell an Bundeskanzlerin Merkel und Bundesinnenminister Seehofer.
Zehn deutsche Oberbürgermeister wollen Migranten aus dem abgebrannten Lager auf Lesbos rasch helfen. Sie richten einen Appell an Bundeskanzlerin Merkel und Bundesinnenminister Seehofer.
Die griechische Regierung beschuldigt Migranten, den Brand im Flüchtlingslager Moria gelegt zu haben – und wählt drastische Worte. Derweil sind Tausende auf der Suche nach einer neuen Bleibe.
Ein verheerendes Großfeuer hat das überfüllte Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos zerstört und mehr als 12.000 Menschen obdachlos gemacht. Die Geflüchteten sind verzweifelt und ratlos, wie es jetzt für sie weitergeht.
In Kalifornien brennen mehr als zwei Dutzend große Feuer. Dichter Rauch liegt über weiten Teilen des Staates. In San Francisco legte er sich als orangeroter Nebel über die Stadt und ließ kaum noch Sonnenlicht durch.
Wirre Beziehungsgeflechte bei verträumter Landschaft: In „Missing Lisa“ lotst das Tagebuch einer vermissten Studentin fünf Menschen über einen Fernwanderweg quer durch Europa.
Der Großbrand habe das Zentrum der Asylbehörde mitsamt der Archive zerstört, heißt es aus Athen. Die Lage vor Ort sei weiter unübersichtlich, berichten zwei Medizinerinnen, die in Moria im Einsatz sind.
Eine ehemalige Schadensreguliererin wendet sich gegen die Versicherung, bei der sie gearbeitet hat: Wie weit ist es her mit der „wahren Begebenheit“, die das tragende Fundament von „Verunsichert“ darstellt?
Sollte durch den Brand in Moria eine Auflösung des Lagers erzwungen werden? Darüber zu lamentieren, hilft nicht. Die EU müsste nur tun, was sie längst hätte tun sollen: die Gestrandeten auf das europäische Festland zu verteilen.
Der Gesundheitszustand von Aleksej Nawalnyj hat sich nach Angaben der Charité verbessert. Der Druck auf Russland bleibt hoch. Bundeskanzlerin Angela Merkel schließt einen Stopp des Gaspipelineprojekts Nord Stream 2 nicht mehr aus.
Der Wiener „Tatort“ geht unter die Pumper: Der als Suizid inszenierte Mord an einem Bodybuilder führt die Kommissare Eisner und Fellner ins Muckibudenmilieu. Stand die Tat im Zusammenhang mit dem Pillengeschäft?
Er war impulsiv, exzentrisch, radikal und manchmal auch nicht berechenbar. Rauh und sanft zugleich war er ein Rebell und Nonkonformist, den es heute so nicht mehr geben kann. Ein Nachruf auf den Schauspieler Birol Ünel.
Fünf Jahre ist es her, da machte der Syrer Anas Modamani ein Selfie mit Angela Merkel – und wurde schlagartig berühmt. Wie ist es ihm seither in Deutschland ergangen? Im Interview spricht er über Heimat, Politik und seine Leidenschaft für Fotos.
Amerika verzeichnet nach neuesten Zahlen der Johns Hopkins University die höchste Zahl der Corona-Infektionen und Todesopfer weltweit. Am Dienstag wurde die Marke von 6 Millionen überschritten.
„L’empio punito“ von Alessandro Melani, 1669 uraufgeführt, ist die erste Oper nach dem Don-Juan-Stoff aus Spanien. In Innsbruck ist sie Anlass für ein Fest, bei dem man sich auf hohem Niveau amüsieren kann.
Soma Rashid hat in einer Flüchtlingsunterkunft in Frankfurt gegen die Wohnbedingungen protestiert – und ist deshalb rausgeflogen. Nun sprach sie vor dem Landtag in Wiesbaden darüber.
Förderer der Interessen Putins? Der Oligarch Evgeny Lebedev sammelt Kunst und holt Gäste mit dem Privatflugzeug ab. Für seine Treue zu Boris Johnson bekommt er jetzt einen Sitz im britischen Oberhaus.
Kalifornien verzeichnet einen neuen Temperaturrekord: 54,4 Grad waren es im Death Valley – so heiß wie noch nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen. Neben der Hitze machen Amerikas Westen auch diverse Brände zu schaffen.
Die städtische Drogenpolitik muss reformiert werden – das sehen Politiker unterschiedlichster Coleur so. Doch wie? Vielleicht helfen Ideen aus der Schweiz weiter.
Seit fünf Jahren liegt der Tanker ohne Wartung vor dem Hafen Hodeida. Das Risiko für eine Katastrophe steigt. Die Houthi-Rebellen verlangen jedoch die Aufsicht eines Drittstaates wie Deutschland bei möglichen Reparaturen.
Zwei Freunde haben eine der schmutzigsten Städte der Welt verlassen und führen einen Laden in Bilbao. Das nützt auch ihren Familien in Bangladesch.
Ist Ernst Barlachs Werk wirklich verstaubt, wie viele meinen? Das ihm gewidmete Museum in Ratzeburg zeigt einen Modernen mit Ideen für das Heute.
Ein mit einer Eisenstange bewaffneter Mann hat mindestens drei Polizisten verletzt, einen davon schwer. Der Angreifer wurde angeschossen und festgenommen. Die Beamten wurden gerufen, weil ein Mann im Park masturbierte.
Hinter den Vereinigten Staaten ist Brasilien das Land, das am härtesten von der Pandemie erwischt wurde. Beispiel: In São Paulo ist eine neue Favela entstanden, deren Bewohner erst durch das Coronavirus obdachlos geworden sind.
20 Sozialstunden soll ein junger Mann leisten, der nach einem Unfall in einer Frankfurter S-Bahnstation ein Bild vom Todesopfer weiterverbreitet hat. Wie der Angeklagte die Tat erklärte, überzeugte die Richterin nicht.
Auf dem Bonanzarad gegen den Wind: Was mich mit Amerika verbindet, dem Land, in dem ich lebe, reicht zurück bis in meine Kindheit. Ein Gastbeitrag.
Seit über 45 Tagen herrschen starke Regenfälle in der Region. Meteorologen sagen, dass es sich um die längsten Monsun-Regenfälle der vergangen sieben Jahre handelt.
Die deutschen Einsatzkräfte sind schockiert vom Ausmaß der Zerstörung. Am Samstag werden Opfer der Katastrophe zu Grabe getragen – Aktivisten rufen derweil zum Protest auf.
Die Regierung wertet jeden Download als Erfolg. Doch erreicht die Corona-App überhaupt die Richtigen? Eine Datenrecherche zeigt, wie sie soziale Ungleichheit sogar noch verstärkt – und junge Erwachsene in falscher Sicherheit wiegt.
Die Explosion in Beirut könne auch durch eine Rakete, eine Bombe oder eine andere Tat ausgelöst worden sei, teilt das Präsidialamt mit. Bislang lag der Fokus auf 2750 Tonnen hochexplosiven Ammoniumnitrats, die im Hafen gelagert wurden.
Bis zu 300.000 Menschen könnten durch die verheerenden Explosionen im Hafen von Beirut obdachlos geworden sein. Nach Unicef-Schätzungen sind unter ihnen auch etwa 80.000 Kinder. Bilder aus einer Stadt unter Schock.
Zahlreiche Künstler der arabischen Welt stammen aus Beirut oder haben dort ihre Bleibe. In den sozialen Medien zeigt sich ihre Not.
„Helfen Sie uns!“ und „Revolution!“, skandieren die Menschen beim Besuch des französischen Präsidenten in Beirut. Viele sehen in der Vetternwirtschaft der politischen Klasse die wahre Ursache für die Katastrophe.
Zum ersten Mal wurde am 6. August 1945 eine Atombombe in einem Krieg eingesetzt. In Hiroshima wurden mehr als hunderttausend Menschen getötet – unter Trümmern, im Feuersturm oder durch Verstrahlung. Acht Japaner über ihr Leben im Krieg, die Bombe und die Kapitulation des Kaisers.
Bis zu 300.000 Libanesen verlieren bei der Katastrophe im Hafen der Hauptstadt ihre Bleibe. Internationale Hilfe läuft an. Die deutsche Marine schickt eine Korvette.
Was alte Linke über Minderheiten sagen, finden junge Linke rassistisch. Und was die Jungen sagen, galt bei den Alten früher als Vorstufe des Faschismus. Es geht ein tiefer Riss durch das linke Lager.
Nach dem 11. September und der Finanzkrise von 2008 ist Corona bereits die dritte schwere Krise, die New York in diesem Jahrhundert trifft. Zeigt die Stadt auch diesmal genug Widerstandskraft?