Ein Sarg voller Kartoffelsalat
In Neuchâtel verbrachte Friedrich Dürrenmatt die meiste Zeit seines Lebens. Hier schrieb, malte, schlemmte und zechte er. Eine Suche auf den Spuren des großen Schweizer Dramatikers.
Macht durch Haarpracht in München, Alex Katz in Tübingen und Rom aus Sicht des Romantikers Friedrich Nerly in Bremen: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für Mai 2026.
In Neuchâtel verbrachte Friedrich Dürrenmatt die meiste Zeit seines Lebens. Hier schrieb, malte, schlemmte und zechte er. Eine Suche auf den Spuren des großen Schweizer Dramatikers.
Wer den Kölner Dom besuchen will, soll dafür bald Eintritt zahlen. Die Kirche verliert dadurch womöglich mehr, als sie gewinnt.
Trump will selbst dabei sein, wenn „seine“ Obersten Richter heute über sein Dekret zur Staatsangehörigkeit beraten. Wer sind die neun Männer und Frauen, an denen Trumps Politik hängt?
Banken preisen schon länger Klimarisiken in ihre Kredite ein, zeigt eine Studie. Besonders betroffen sind Unternehmen mit schwacher Profitabilität und langen Kreditlaufzeiten.
Kaum eine Stadt hat ein so vielfältiges und hochklassiges kulturelles Leben zu bieten wie Paris. Doch bei der Kommunalwahl spielt die Kultur kaum eine Rolle - den Kandidaten geht es um etwas ganz anderes.
Uwe Neumahr erzählt gekonnt und aus vielen Quellen schöpfend die Geschichte zweier Buchhandlungen im besetzten Paris.
Zwischen Mammon und Mäzenen: Im Wiener Gartenpalais Liechtenstein lässt eine Ausstellung die Entstehung des europäischen Kunstmarkts Revue passieren. Es ist eine Geschichte voller Leidenschaften.
Ohne den feinen Schaumwein wäre Reims bloß ein sympathisches Provinznest. Der Champagner steckt in der DNA dieser Stadt – auch wenn man dort neuerdings mit seinem Nimbus als Trank der Könige, Schönen und Reichen hadert.
Der Geiger Renaud Capuçon hat in Davos gerade ein Konzert gegeben und findet, nicht nur Trump, sondern alle Politiker sollten Kammermusik machen. Warum?
Wann erklärt Europa seine Unabhängigkeit von den USA? Das Streichquartettfest des Heidelberger Frühlings jedenfalls feiert Haydn und erinnert sich noch einmal an das bessere Amerika.
Das bemerkenswerte Hörspiel „Die Causa Jeanne d’Arc“ von Kai Grehn inszeniert den Prozess gegen Joanna von Orléans als akustisches Kammerspiel mit fast vierzig Sprechern.
Zum ersten Mal wird Marine Le Pen von den Berufungsrichtern in Paris befragt. Ihre Verteidigungsstrategie hat sie grundsätzlich geändert.
In Saint-Tropez nehmen die Menschen Abschied von einer Legende: Am Mittwoch findet dort die Trauerfeier für Brigitte Bardot statt. Bestattet wird sie im kleinen Kreis.
In Paris treffen sich Unterstützer der Ukraine. Zu Macrons Freude sind bei der „Koalition der Willigen“ auch Vertreter der USA dabei.
Dass der neue Bürgermeister von New York seinen Amtseid auf den Koran geleistet hat, sorgt für Debatten. Es ist an der Zeit, auf solche Symbolik generell zu verzichten.
Christoph Kolumbus nannte sie „Die Ersehnte“. Dabei wusste er gar nichts vom lange gehüteten Geheimnis der Karibik-Insel La Désirade: Edelsteine säumen den Weg.
Amsterdams Vondelkirche nahe dem Rijksmuseum der Stadt ist in der Silvesternacht ausgebrannt. Warum das ein schwerer Verlust für die Architekturgeschichte ist und was das Gebäude mit dem Mainzer Dom verbindet.
Ein Getränk, erfunden von den Engländern, perfektioniert von französischen Familien, die deutsche Namen tragen. Was hat es mit der prickelnden Provinzialität in Reims auf sich?
In Musik und Malerei wird die christliche Botschaft immer wieder neu lebendig. Was könnte das für die Kirchen heißen?
Die Louvre-Leiterin Laurence des Cars muss vor einem Kulturausschuss des Senats schwerwiegende Versäumnisse eingestehen. So wird seit neun Jahren ein Sicherheitsplan nicht umgesetzt. Der ärgste Vorwurf betrifft ein Fenster.
Für Notre-Dame, stillos: Die Fensterentwürfe Claire Tabourets sind ab jetzt im Pariser Grand Palais ausgestellt. Bis Ende 2026 sollen sie die denkmalgeschützten Fenster des Architekten Viollet-le-Duc ersetzen.
Ein schöner Ort, um Ende 30 zu sein: Die Musikerin und Schauspielerin Lary spaziert durch die Pariser Nacht – und erklärt uns ihre Stadt von A bis Z.
Christian Marclay hat Uhren-Szenen aus klassischen Filmen und Serien zu einer 24-Stunden-Collage zusammengeschnitten. Es ist die schönste Hommage ans Kino, die es bisher gab. Jetzt läuft sie in Berlin.
Mehr als zwanzig Jahre lang lebte der Schriftsteller Jacques Prévert in einer Wohnung über dem Moulin Rouge, die sich bis heute erhalten hat. Nun meldet das Revuetheater Eigenbedarf an. Aber es regt sich Widerstand.
Der Autor Emmanuel Carrère hat ein preisgekröntes Buch über die islamistischen Anschläge in Paris vor zehn Jahren geschrieben. Wir haben ihn getroffen.
Haare in einem Motorradhelm, Fingerabdrücke im Fahrzeug mit der Hebebühne: Die Louvre-Einbrecher hinterließen gleich mehrere Spuren. Nun hat es zwei Festnahmen gegeben, eine davon am Flughafen.
Wie der Meisterdieb Arsène Lupin: Frankreichs Kronjuwelen sind aus dem Louvre gestohlen worden. Es ist nicht der erste spektakuläre Diebstahl in den vergangenen Monaten.
Mit 17 Jahren bettelte Stefanie Heinzmann um die Einweisung in eine psychiatrische Klinik – ein halbes Jahr später stand sie bei Stefan Raab auf der Bühne. Wer ist diese Frau, die einfach immer weitergemacht hat?
Vier Überspannungen haben der liberalen Demokratie zugesetzt. Aber es bleibt eine Chance zu ihrer Renaissance: Sie muss die Politik gegenüber einer Verrechtlichung zurückgewinnen.
Jane Goodall wusste schon als Kind, wer sie ist und was sie wollte. Sie ging in die Wildnis und erschloss den Menschen das Wesen ihrer nahen Verwandten, der Schimpansen. Nun ist sie mit 91 Jahren gestorben.
Mehr als sechs Jahre sind seit der Brandkatastrophe in Notre-Dame vergangen. Nun werden auch die Türme der Pariser Kathedrale mit ihren legendären Wasserspeiern wieder für Touristen geöffnet.
Die weltberühmte Kathedrale ist seit Ende 2024 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Nun können Besucher auch wieder die Türme besichtigen.
Das Centre Pompidou schließt bis 2030. Im Gespräch verrät der Direktor, wie es künftig aussehen wird, was das Programm während der Umbauzeit umfasst – und was Saudi-Arabien für die 50 Millionen Euro Bauzuschuss an Gegenleistungen erwarten kann.
Er wollte alles anders machen und Kompromisse schmieden. Doch sein Wort von der unerbittlichen Realität verhallte ungehört.
Ob man sich die Musik des 13. und 14. Jahrhunderts als „Danceflor“ oder als rauen Kehlgesang bäuerlicher Männerstimmen vorstellen muss, wissen wir nicht. Beim Festival „Laus polyphoniae“ in Antwerpen war aber alles zu haben.
Sie leben in einem sozialen Brennpunkt, Geld für Lebensmittel fehlt. Trotzdem soll es mal rausgehen aus dem Kalkofen. Zumindest für einen Tag.