„Die Schäden haben sich verzehnfacht“
Naturkatastrophen richten immer größeres Unheil an. Wie kann die Welt sich schützen? Christian Mumenthaler, Chef des Rückversicherers Swiss Re, hat Antworten.
Naturkatastrophen richten immer größeres Unheil an. Wie kann die Welt sich schützen? Christian Mumenthaler, Chef des Rückversicherers Swiss Re, hat Antworten.
Amerikaner, die ihre Wahlentscheidung erst kurz vor der Wahl im November treffen, sind kurz davor noch beeinflussbar. Erst recht wenn es um überraschende Enthüllungen geht.
Wie die Zukunft wird? Für Entscheider in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und in der Zivilgesellschaft haben sich die Perspektiven stark eingetrübt. An erster Stelle der Katastrophenbruchlinien: Fake News und Klimawandel.
Naturkatastrophen haben 2023 nach Berechnung der Munich Re einen versicherten Schaden von 95 Milliarden Dollar angerichtet. Mehr als die Hälfte entfiel auf Sturm und Flut – immer öfter auch in Europa.
Die Bundesregierung plant vorerst nicht, die Schuldenbremse für dieses Jahr wegen der Hochwasserkatastrophe auszusetzen, behält sich dies aber vor. SPD-Politiker hatten zuvor für ein Aussetzen plädiert.
Am Neujahrstag erschüttert ein Erdbeben Japan. Mehr als 50.000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen, um sich vor möglichen Tsunamis zu schützen. Die Regierung warnt vor weiteren Beben.
Stark gestiegen sind die durch Gewitterstürme verursachten Schäden. Sie erreichen in diesem Jahr 60 Milliarden Dollar - den Großteil davon in den USA. Insgesamt haben Naturkatastrophen aber etwas weniger Schäden angerichtet als im Vorjahr.
Nach Unwettern sollten Verbraucher auch die Garage kontrollieren.
Marokkos Monarch Mohamed VI. hat nur langsam auf das verheerende Erdbeben reagiert. Seiner Macht wird die Katastrophe trotzdem nicht schaden.
Kim Jong-un und Wladimir Putin treffen sich zu Gesprächen. Außenministerin Annalena Baerbock plädiert für eine Stärkung der ukrainischen Luftabwehr. Der F.A.Z. Newsletter.
Die politischen Folgen der Naturkatastrophen in Libyen und Marokko sind noch nicht abzusehen. Mit viel Glück könnte gar eine positive Dynamik entstehen. Doch die Realität sieht bitter aus.
Der Klimawandel stellt die Armeen der Welt vor enorme Herausforderungen. Sie müssen sich auf noch extremere Bedingungen einstellen. Die Amerikaner und Franzosen haben das begriffen. Deutschland auch?
Naturgewalten stressen die Lieferketten: am Panamakanal, am Rhein und in den Alpen. Nötig sind daher handfeste Investitionen in wetterfeste Häfen, Kanäle, Straßen oder Bahnverbindungen.
Nicht nur Waldbrände befördern Schmutz in die Luft, auch die asiatische Monsunzirkulation tut das. Mainzer Forscher wollen beide Phänomene mit Messflügen untersuchen.
Die Lage nach dem Putsch in Niger bleibt angespannt, Slowenien kämpft mit einer schweren Naturkatastrophe und der Bundesgerichtshof beschäftigt sich mit der Altersgrenze für Notare. Der F.A.Z.-Newsletter.
Starkregen hat Slowenien und den Süden Österreichs überflutet. Vier Menschen kommen ums Leben, die Schäden sollen mehrere Hundert Millionen Euro betragen.
In Europa richtete das Erdbeben in der Türkei und in Syrien die höchsten Schäden an. Stürme dominierten die Naturkatastrophen in Nordamerika.
Mit der Klimakrise steigt die Gefahr von Fluten, Bränden und Hangabgängen. Für den Wert des Eigenheims hat das Folgen. Die Ersten bekommen das zu spüren.
Infolge schweren Regens wurden im Karibikstaat am Wochenende Zehntausende Häuser überflutet. Nun folgte ein Erdbeben. Nach Angaben des haitianischen Roten Kreuzes werde nach weiteren Verschütteten gesucht.
Immer höhere Schadenssummen durch wetterbedingte Naturkatastrophen und düstere Prognosen durch den Klimawandel. Dennoch schöpft die Weltmeteorologiebehörde aus einer Statistik ihrer jüngsten Bilanz Hoffnung.
Der Zyklon Mocha hat Millionen Menschen in Myanmar getroffen, vielerorts ist die Lage verzweifelt. Das Militär erteilt den internationalen Organisationen aber kaum Zugang.
Der Chefökonom der Swiss Re sehnt sich nach Preisstabilität. Denn die Inflation lässt Schäden noch teurer werden. Den Verbrauchern rät er, bloß nicht bei der Versicherung zu sparen.
In der Wüste regnet es selten. Das will man in den Vereinigten Arabischen Emiraten ändern: mit „Cloud Seeding“. Chemikalien werden in Wolken gespritzt, damit sie mehr Regen abwerfen.
Wegen des Krisenmanagements der türkischen Regierung in der Erdbebenregion ist die Wut im Land groß. Wie bei Demonstrationen vor zehn Jahren mischen sich nun Ultras in das politische Geschehen ein – und kritisieren Erdogan.
Dass die Erde bebt, hat mit Plattentektonik zu tun. Dass es so viele Tote gibt, Gelder abgezweigt und Hilfen blockiert werden, ist jedoch keine Naturkatastrophe. Neue Folge der Kolumne „Import Export“.
Die Zahl der Todesopfer in der Türkei und Syrien steigt weiter. Am Mittwochabend waren es bereits mehr als 11.700. Die EU-Kommission hat beiden Ländern weitere Unterstützung zugesagt.
Hurrikane und Überschwemmungen richten hohe Schäden an. Der Rückversicherer Munich Re fordert eine schnellere Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
Nach dem Rekordschadenjahr 2021 mit dem Tiefdruckgebiet Bernd, das an Ahr und Eifel wütete, war das aktuelle Jahr vergleichsweise normal. Die teuersten Versicherungsschäden sind schon Anfang des Jahres entstanden.
Mindestens ein Mensch ist bei der Naturkatastrophe getötet worden. Zahlreiche Personen werden nach Behördenangaben noch vermisst.
Eine Woche nachdem der Hurrikan Ian viele Küstenorte zerstört hat, besucht Präsident Joe Biden Florida und verspricht mehr Hilfen. Die politische Fehde mit Gouverneur Ron DeSantis liegt angesichts der Katastrophe auf Eis.
Naturkatastrophen, Cyber-Risiken, Altersvorsorge: Versicherer stehen vor großen Herausforderungen. Das gilt auch für die Wiesbadener R+V in ihrem Jubiläumsjahr. Vorstandschef Norbert Rollinger blickt im Interview kritisch in die Zukunft.
In ihrer Rede zur Lage der Union kündigt EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen einen Gesetzesvorschlag gegen hohe Energiepreise an. Zudem teilt sie mit, dass sie noch an diesem Mittwoch nach Kiew reisen werde.
Alternative Kapitalgeber haben sich durch Schäden und Zinswende nicht abhalten lassen. Als nächstes könnte sich ein Verbriefungsmarkt für Cyberrisiken bilden. Doch erstmals seit langem ist das Kapital knapp.
Vor dem Treffen in Monte Carlo zeigt sich die Branche robust. Ihre Schadenhöhe aber ist durch die Teuerung unsicher. Aus diesem Grund weicht die Ratingagentur Standard & Poor’s noch nicht von ihrer negativen Brancheneinschätzung ab.
Auch wenn Starkregen und andere Naturkatastrophen zunehmen: Die Hälfte der Häuser in Deutschland besitzt für diesen Fall keinen Versicherungsschutz. Dabei könnten viele Haushalte die Absicherung problemlos erhalten.
Der Industrieversicherer AGCS registriert eine Zunahme an Versicherungsansprüchen von Unternehmen. Einen neuen Höchststand gibt es bei Betriebsunterbrechungen.