Das Gedächtnis einer Stadt
Zum Jahrestag wird an die rassistischen Morde vom 19. Februar 2020 erinnert. Aber der Blick muss sich auch in die Zukunft richten.
Zum Jahrestag wird an die rassistischen Morde vom 19. Februar 2020 erinnert. Aber der Blick muss sich auch in die Zukunft richten.
Im Prozess um den Mord an Besar Nimani schildern Zeugen den Tatablauf und belasten den Angeklagten. Der ehemalige Boxer Nimani war vergangenes Jahr in Bielefeld auf offener Straße erschossen worden.
Vor fünf Jahren erschießt in Hanau ein Mann neun Menschen mit Migrationshintergrund. Oberbürgermeister Claus Kaminsky erinnert sich an die Nacht, „wie man sie sich schlimmer nicht vorstellen kann“.
„Rein, suchen, vernichten“: Im März 2024 erschießt ein Bundeswehrsoldat den neuen Partner seiner Frau, dessen Mutter, eine Freundin und ihre Tochter. Vor Gericht gibt er an, er sei vorgegangen wie beim Militär.
Vor dreizehn Jahren wurde der frühere Bauunternehmer Gerhard Klingelhöfer in seinem Haus im mittelhessischen Pohlheim grausam getötet. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Nun rollt die Polizei den Fall wieder auf.
Die Eheleute hatten die ukrainische Mutter und Großmutter eines Neugeborenen getötet, um das Kind als ihr eigenes ausgeben zu können. Selbst ihre Verteidiger hatten lebenslange Haft für die beiden gefordert.
Nach dem fast tödlichen Angriff auf seine frühere Partnerin muss ein 36 Jahre alter Mann ins Gefängnis. Das Landgericht Darmstadt verurteilt ihn wegen versuchten Mordes aus niedrigem Beweggrund.
Der Ausgang der Präsidentenwahl in Ecuador ist überraschend knapp. Präsident Daniel Noboa muss nun in eine Stichwahl mit der linken Herausforderin Luisa González.
Am 7. Februar 2005 wurde Hatun Sürücü in Berlin von ihrem Bruder erschossen. Die Tat gilt als einer der bekanntesten „Ehrenmorde“ in Deutschland. Aber hilft der Begriff weiter?
Nach der Tat von Örebro werden Details zu dem mutmaßlichen Täter bekannt. Rickard A. war arbeitslos und lebte allein. Und er hatte Kurse an der Schule besucht, die nun zum Tatort wurde.
Kein Mord, sondern eine natürliche Todesursache? Eine Kommission kommt zu dem Schluss, dass der verurteilten englischen Krankenschwester Lucy Letby die Morde an sieben Babys nicht anzulasten sind.
In Landau steht ein Mann vor Gericht, weil er einem verurteilten Mörder zur Flucht verholfen haben soll. Im Prozess wird deutlich, wie der 45-Jährige es schaffte zu fliehen. Der Angeklagte habe „damit nichts zu tun“.
Im Prozess um einen vierfachen Mord in Solingen hat der Angeklagte überraschend die tödliche Brandstiftung und weitere Taten gestanden. Er gibt an, vor der Tat Drogen konsumiert zu haben.
Verurteilt als Mörderin ihrer beiden kleinen Töchter, neun Jahre im Gefängnis, Wiederaufnahmeverfahren, Freispruch, abermals verurteilt zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe: Vor einem Vierteljahrhundert endete vor dem Frankfurter Landgericht die Prozessserie gegen Monika Böttcher.
Im vergangenen März wurde der ehemalige Profiboxer Besar Nimani von zwei Männern erschossen – mitten in der Bielefelder Innenstadt. Jetzt steht einer der Tatverdächtigen wegen Mordes vor Gericht. Das Motiv ist bislang völlig unklar.
Auch wenn der Angeklagte, über den derzeit vor dem Landgericht Darmstadt verhandelt wird, in psychiatrischen Kliniken behandelt wurde, ein psychiatrisches Leiden hat er laut Gutachten nicht. Er muss sich für einen Messerangriff gegen seine frühere Partnerin verantworten.
Das Landgericht Chemnitz sah es als erwiesen an, dass der 37 Jahre alte Anklagte das ukrainische Mädchen im vergangenen Sommer in einem Wald bei Döbeln ermordet hat. Sein Anwalt hatte auf Totschlag plädiert.
Scholz gibt den Behörden die Schuld am Aschaffenburger Mord. Daraus spricht die Illusion seiner Migrationspolitik: das Machbare hat sich dem Wünschbaren zu beugen.
In Beelitz soll ein Mann erst einen anderen getötet und wenige Tage später eine Frau verletzt haben. Hinweise auf ein politisches Motiv gibt es bislang nicht – die Opfer waren ein aktives CDU-Mitglied und eine Ukrainerin.
Die Errichtung einer Gedenkstätte an die Opfer des Attentats in Hanau wird immer konkreter: Auch die Stadtverordneten stimmen für den Platz vor dem geplanten Haus der Demokratie als Standort.
In der Verhandlung um den Angriff auf eine ehemalige Partnerin in Neu-Isenburg rückt der Geisteszustand des Angeklagten in den Mittelpunkt des Interesses. Darüber gibt es am Landgericht Darmstadt unterschiedliche Auffassungen.
Plünderungen, Morde, Drohungen: Die Lage der Minderheiten in Syrien ist offenbar dramatisch. Christliche Geistliche schwanken zwischen Alarmstimmung und Hoffnung.
Im November 2023 verurteilte das Frankfurter Landgericht Sektenführerin Sylvia D. zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes an einem Vierjährigen – zu Recht, befand nun der Bundesgerichtshof.
Ein Gericht in Kolkata hatte den 33-Jährigen bereits am Wochenende schuldig gesprochen. Nun steht auch das Strafmaß fest. Der Fall hatte landesweite Proteste ausgelöst.
Der Jugendliche, der in Southport drei Mädchen mit dem Messer tötete, gesteht seine Taten, schweigt aber vor Gericht. Die Innenministerin mahnt zur Besonnenheit
Rund eine Woche lang war verzweifelt nach der neunjährigen Valeriia in und um Döbeln gesucht worden. Dann fand man ihre Leiche. Nun steht der Ex-Freund der Mutter wegen Mordes vor Gericht.
Drei mutmaßliche Mitglieder der neapolitanischen Mafia Camorra sind in Spanien festgenommen worden. Ihnen wird versuchter Mord, Waffenhandel und Geldwäsche vorgeworfen.
Tiktok, Instagram und Co. können Jugendliche süchtig machen. Australien führt jetzt Altersgrenzen ein, auch in Deutschland wollen das viele. Aber wie kann das funktionieren?
Ein Ehepaar aus Wiesloch soll eine junge ukrainische Mutter sowie deren Mutter ermordet haben. Das mutmaßliche Motiv: Die beiden wollten das Neugeborene der Ukrainerin als ihr eigenes ausgeben.
1994 fand die Polizei sechs erwürgte Tote in einem Luxusbordell im Frankfurter Westend. Die Beamten glaubten zunächst, die Russenmafia steckte dahinter, bis der wahre Täter gefasst wurde.
Fast 30 Jahre lang ermittelten die Behörden zu einem Mord in Bochum. Dann gab es eine Festnahme in Großbritannien. Jetzt kam der Tatverdächtige endlich vor einen deutschen Richter.
Ein Paar aus Baden-Württemberg wünscht sich vergeblich ein Kind. Sie freunden sich mit einer schwangeren Ukrainerin an – und töten die Frau sowie deren Mutter wenige Wochen nach der Geburt, um das Baby als ihr eigenes auszugeben.
Der Täter von Magdeburg hasste die Behörden, hat seine Tat nicht erklärt und wahllos gemordet. Der Zorn, der so entsteht, richtet sich gegen den Staat.
Die Regierung in Tirana plant die temporäre Abschaltung von TikTok. Ist das eine Maßnahme zum Jugendschutz oder ein Willkürakt gegen die Meinungsfreiheit?
Mord und Totschlag gehören zur täglichen Arbeit von Monique Mugrauer. Die Frankfurter Staatsanwältin weiß, worauf es bei der Wahrheitsfindung ankommt. Das ist zeitintensiv, doch für sie auch persönlich eine Verpflichtung.
Der „Tatort: Made in China“ handelt von familiärem Erbe, das Töchter in die Verzweiflung treibt. Stefanie Reinsperger spielt als Kommissarin Rosa Herzog sensationell auf. Von Weihnachtsfrieden ist hier keine Spur.