Vereint im Verlust
Die Ermordung der Abgeordneten Jo Cox hat Großbritannien aus dem harten Wahlkampf des EU-Referendums gerissen. Das Land hält inne und zollt der Toten Respekt.
Die Ermordung der Abgeordneten Jo Cox hat Großbritannien aus dem harten Wahlkampf des EU-Referendums gerissen. Das Land hält inne und zollt der Toten Respekt.
Der Mord an Jo Cox hat die britische Öffentlichkeit erschüttert. Sie ist bestürzt über die tiefe Spaltung der Gesellschaft. Eine Mäßigung des Diskurses ist dringend nötig. Ein Kommentar
Premierminister Cameron und Labour-Oppositionsführer Corbyn haben zusammen den Tatort besucht, an dem Jo Cox tödlich verletzt wurde. Cameron rief zur Toleranz auf und berief das Parlament zu einer Gedenkstunde ein.
Wegen Beihilfe zum Mord wurde der 94 Jahre alte frühere SS-Wachmann verurteilt. Die Richterin sagte, er habe den Massenmord in dem Konzentrationslager befördert.
Der Tod der Labour-Abgeordneten Jo Cox erschüttert die Briten. Der Wahlkampf ruht. Die Finanzmärkte können keine Pause machen – und reagieren.
Die britische Abgeordnete Jo Cox hatte bereits vor drei Monaten Drohungen erhalten – allerdings nicht von dem Mann, der sie am Donnerstag niederstach. Über den mutmaßlichen Täter wird bekannt, dass er an eine Neonazi-Bewegung gespendet haben soll.
Der Kampf um die Deutungshoheit beginnt.
Vor 35 Jahren erstickte die zehnjährige Ursula Herrmann in einer Holzkiste. Jetzt verklagt der Bruder des Opfers den Entführer auf Schmerzensgeld. Er will damit den Fall neu aufrollen.
Der Polizistenmörder von Paris war den Behörden als radikaler Dschihadist bekannt. Er war schon wegen Terrorismus verurteilt worden. Jetzt wirft die Opposition der Regierung Hollande vor, im Kampf gegen den Terror versagt zu haben.
Am Donnerstagmorgen wurde mitten in Hamburg ein Mann in seinem Auto erschossen. Opfer und Täter kannten sich wohl. Die Ermittler sprechen von einer Beziehungstat.
Der verstorbene Schwalbacher Manfred Seel soll mehrere Prostituierte umgebracht haben, auch mit dem Fall Tristan wird er in Verbindung gebracht. Nach der „XY“-Sendung im ZDF hat die Polizei neue Hinweise.
Dutzende Frauen sind in Italien in diesem Jahr schon von Verwandten oder Partnern getötet worden. Nach dem grausamen Mord an einer jungen Frau in Rom debattiert man nun wieder über den „femminicidio“.
Die Mutter-Tochter-Kommissarinnen des ZDF heißen Wallenstein und Tilly. Wie die Feldherren gleichen Namens ziehen sie los - gegeneinander. Ihr Privatscharmützel ist so lahm wie der eigentliche Fall.
Im vergangenen Jahr sind 130 Kinder in Deutschland getötet worden, 3900 wurden körperlich misshandelt. Das sind weniger als früher. Bei der Vorstellung der Kriminalstatistik ist dennoch die Rede von einem Alltagsphänomen.
Rodrigo Duterte, künftiger philippinischer Präsident, sagt, dass Journalisten von Attentaten nicht ausgenommen seien. Dass die Philippinen für Journalisten gefährliches Terrain sind, hat sich erst kürzlich wieder gezeigt.
Ein Mann begeht zwei Morde und kommt in Sicherungsverwahrung. Dann wird er als nicht mehr gefährlich eingestuft und entlassen. Jetzt soll er wieder getötet haben.
Eine Schülerin sticht fast 50 Mal auf ihre ehemalige Freundin ein, weil sie Schluss gemacht hat. Beim Urteilsspruch der Richter zeigt sie keinerlei Emotionen.
Im „Tatort. Das Recht, sich zu sorgen“ gehen die Nürnberger Kommissare den Dingen des Lebens auf den Grund. Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs spielen sich mit ihrem zweiten Fall nach ganz vorn.
Der Mord an Tristan Brübach machte die Ermittler lange ratlos. Jetzt kann er vielleicht aufgeklärt werden. Das ist inzwischen bekannt.
Die Polizei bringt Manfred S., den Täter von Schwalbach, mit sechs Frauenmorden in Verbindung - alle auf die gleiche sadistische Weise begangen. Hat er auch den 13 Jahre alten Tristan ermordet?
Wie viele Menschen Manfred S. aus Schwalbach getötet hat, ist die große Frage: Die Ermittler in Hessen bringen immer mehr Fälle mit ihm in Verbindung. Und möglicherweise muss die Polizei noch einen Mittäter suchen.
Es bestehe aus kriminalistischer Sicht kein Zweifel daran, dass Manfred S. aus Schwalbach im Taunus eine Prostituierte umgebracht habe, sagt das LKA. Und er soll noch mehr Menschen auf dem Gewissen haben.
Mord aus falschem Verdacht: Eltern töten mit einem Bekannten einen Mann, der über Facebook Kontakt zu ihrer Tochter aufgenommen hat. Sie hielten ihn für einen Kinderschänder.
Reformen sind angestoßen worden, damit die Dienste nach der Mordserie des NSU nicht noch einmal versagen. Sie stehen unter besonderer Beobachtung.
An der Stelle des Hauses soll nach Abschluss der Ermittlungen ein Kreuz stehen. Es soll an die Frauen erinnern, die hier getötet und misshandelt wurden.
Im Kriminalfall Höxter haben die mutmaßlichen Mörder von zwei Frauen seit 2011 mehrere Hundert Kontaktanzeigen geschaltet, um Opfer anzulocken. Einem Bericht zufolge hat die Polizei inzwischen zwei Abschiedsbriefe entdeckt.
Eine anonyme Anzeige bringt eine Mutter in Neuruppin vor Gericht. Die Frau habe 1974 ihren Sohn mit Gas ermordet, so die Anklage. Vor allem ein Zeuge belastet die Frau schwer – 42 Jahre danach.
In Bangladesch wird ein Englischprofessor auf offener Straße heimtückisch ermordet. Kurze Zeit später bekennt sich der „Islamische Staat“ zu dem Mord. Er folgt dem Muster früherer Anschläge.
Ein mysteriöses Verbrechen erschüttert Ohio: Polizisten finden an vier Orten Leichen. Die Personen waren alle miteinander verwandt und starben durch einen Kopfschuss. Die Beamten sehen nun den Rest der Familie in Gefahr.
Der NSU-Ausschuss vernimmt ehemalige Rechtsextremisten. Neue Erkenntnisse zum Kasseler Mord ergeben sich nicht, dafür aber wie die Szene aufgestellt war und was sie zusammengehalten hat.
Nach dem Fund von acht toten Neugeborenen im bayerischen Wallenfels sollen die Eltern nun vor Gericht. Das Paar handelte wohl aus niederen Beweggründen.
Die hochschwangere Rebecca musste sterben – vermutlich, weil ihr Geliebter seine eigene Ehe schützen wollte. Zum Prozessauftakt sprach der Angeklagte von einem „Blackout“.
Der Ex-Geliebte und Mitangeklagte von Amanda Knox wird bei einem italienischen Nachrichtenkanal Rechtsexperte. Die Begründung: Nach vier Jahren Haft wegen Mordverdachts kenne er das Justizsystem.
Wenn der Sylt-Krimi „Clüver und der tote Koch“ mit etwas besticht, dann mit schönen Bildern. Die Frage ist nur, ob man noch von einem Krimi oder doch schon von Inselmarketing sprechen muss.
Mit Schlafmittel betäubt, mit Kabelbinder erdrosselt: Der einstige Bodyguard von Verona Pooth hat vergangenen Sommer seine Frau getötet. Vor Gericht schildert der 39-Jährige, wie er den Mordplan geschmiedet hat.
Seit Jahren bekommt der türkischstämmige Politiker Özcan Mutlu rassistische Hassbriefe, jetzt hat er eine Morddrohung erhalten. Im FAZ.NET-Interview berichtet er, warum er nicht daran glaubt, dass die Justiz daran etwas ändern kann.