Roter Teppich für Sexstraftäter?
Täglich berichten die französischen Medien von sexueller Gewalt gegen Frauen. Je mehr Betroffene ihr Schweigen brechen, desto mehr folgen: Auch ein berühmter Islam-Intellektueller soll vergewaltigt haben.
Täglich berichten die französischen Medien von sexueller Gewalt gegen Frauen. Je mehr Betroffene ihr Schweigen brechen, desto mehr folgen: Auch ein berühmter Islam-Intellektueller soll vergewaltigt haben.
Nach drei Jahren legt Michael Fallon das Amt des Verteidigungsministers nieder. Der konservative Politiker war in der aktuellen Debatte über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz unter Druck geraten, hatte einen Großteil der Vorwürfe jedoch bestritten.
Ein „Zombie-Walk“ in Essen gerät aus dem Ruder. Die Polizei reagiert mit 1200 Platzverweisen am Hauptbahnhof. Bundesweit gab es zu Halloween zahlreiche Einsätze – auch am Kölner Dom.
Seit den Enthüllungen um Produzent Harvey Weinstein reißen die Vorwürfe sexueller Belästigung in Hollywood nicht ab. Weitere Männer werfen jetzt Oscar-Preisträger Kevin Spacey Belästigung vor. Auch gegen Dustin Hoffmann gibt es Anschuldigungen.
Großbritanniens Politik wird von einem Sex-Skandal erschüttert. Nun haben sich weitere Frauen zu Wort gemeldet. Eine Politikerin wirft ihrem Labour-Kollegen gar Vergewaltigung vor. Der mutmaßliche Täter soll ein ranghoher Politiker sein.
Im britischen Unterhaus mehren sich die Berichte über sexuelle Belästigungen. Premierministerin May reagiert mit einer Untersuchung. Ist das der Beginn eines riesigen Skandals?
Eigentlich sollte die amerikanische Erfolgsserie „House of Cards“ erst nach der sechsten Staffel enden. Doch nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Hauptdarsteller Kevin Spacey setzt der Streamingdienst Netflix die Produktion vorerst nicht fort.
Der Verband der amerikanischen Filmproduzenten hat Harvey Weinstein für immer ausgeschlossen – eine bisher einzigartige Maßnahme in der Geschichte des Verbandes.
Die sechste Staffel der belieben Netflix-Serie „House of Cards“ wird die letzte sein. Der Streamingdienst stellt die Produktion ein. Zuvor waren Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen den Hauptdarsteller Kevin Spacey laut geworden.
Umstrittene Verschwiegenheitsklauseln und -verträge sorgen in Amerika dafür, dass Belästigungsvorwürfe nicht an die Öffentlichkeit kommen. Ein Opfer Weinsteins zog deshalb sogar im Nachhinein ein Interview zurück.
Weltweit machen Frauen ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung öffentlich, Männer bekennen sich zu ihren Taten. Auch in Deutschland ist das Problem verbreitet, wie eine Umfrage zeigt.
Früher kämpfte der Arbeiter gegen den Unternehmer, heute ist der Klassenkampf Geschichte. Doch die neuen Trennlinien machen das Land unversöhnlicher.
Das Problem des Sexismus in der Werbung ist ungelöst. Doch wenn man die Vorstellungen einiger Kritiker zum Gesetz machen würde, könnten Werber bald nur noch Produkte zeigen, keine Menschen.
Mit #MeToo soll die ganze Gesellschaft beschuldigt werden, obwohl eine Liste mit „Shitty Media Men“ kursiert. Es gibt gute Gründe, warum die Kultur und Medien besonders belastet sind – und die Verantwortung auf alle abwälzen.
George H. W. Bush habe sie unsittlich berührt und „schmutzige Witze“ gemacht, sagen zwei Schauspielerinnen. Der frühere amerikanische Präsident hat dafür eine einfache Erklärung.
Barbara Frey inszeniert am Schauspielhaus Zürich Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“ als Vertreibung aus dem Paradies. Doch in diesem chaotischen Universum wird kein Unrecht jemals wieder heil.
Die Schauspielerin Dominique Huett ist ein weiteres mutmaßliches Opfer von Weinstein. Dessen Firma wusste von seinen Übergriffen, unternahm aber nichts dagegen, ist sie überzeugt. Sie hat jetzt die Weinstein Company verklagt.
Die Feministin Laura Kipnis durchbricht das Schweigen um die Verfahren wegen sexueller Belästigung an amerikanischen Hochschulen – und macht sich rechts wie links unbeliebt. Ausgerechnet die Regierung Trump könnte für faire Rechtsstandards sorgen.
„Er gab mir schnell zu verstehen, dass er am längeren Hebel sitzt und sich von mir mehr erwartet als verbale Freundlichkeiten“: Auch Moderatorin Birgit Schrowange und Schauspielerin Uschi Glas äußern sich zu Belästigungen im Berufsleben.
Radeln im Winter ist kalt und hässlich, und lohnt sich nur, um moralische Überlegenheit zu signalisieren. Genau das wird aber in Zeiten der Jamaikaregierung und ihren Ansprüchen an das Volk ein Notwehrakt der Bürger.
Der Skandal um Harvey Weinstein zeugt von einem außerordentlichen System des Missbrauchs im Show- und Medienbusiness. Doch er ist nicht der einzige, um den es bei den Vorwürfen sexueller Übergriffe geht.
Auch die New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt gegen Filmmogul Harvey Weinstein. Die zentrale Frage lautet: Haben leitende Mitarbeiter seiner Frma gegen Bürgerrechte verstoßen?
Nach der Außenministerin hat eine weitere schwedische Politikerin erklärt, von einem hochrangigen EU-Politiker belästigt worden zu sein. Unterdessen werfen 38 Frauen dem amerikanischen Regisseur Toback Belästigung vor.
Hamburg, Berlin und Wien leuchten vor moralischer Überlegenheit, während das Land um sie herum finster wird. Weil der eingeschlossenen Elite kein Kontakt zu Andersdenkenden zugemutet werden kann, muss ein Tunnel her.
Mehr als 40 Frauen werfen dem Filmproduzenten Harvey Weinstein sexuelle Übergriffe vor, einige auch Vergewaltigung. Auch die Polizei in London erwägt ein Ermittlungsverfahren.
Die #MeToo-Bewegung ermutigt immer mehr Frauen, von ihren Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch zu berichten. Nun hat auch die amerikanische Turn-Olympiasiegerin McKayla Maroney die Öffentlichkeit gesucht.
Sexismus und Missbrauch: Das passiert nicht nur in Hollywood. Jetzt sprechen auch deutsche Schauspielerinnen über das Tabuthema. Und die Politik meldet sich zu Wort.
Im Zuge der weltweiten Kampagne #MeToo fordert der Missbrauchsbeauftragte Rörig mehr Engagement gegen sexuelle Gewalt: Auch in Deutschland würden längst nicht alle Fälle der Polizei gemeldet.
Der Skandal um Harvey Weinstein könnte ein Wendepunkt in der amerikanischen Debatte über sexuelle Angriffe auf Frauen sein. Die Kampagne „#metoo“ wird es zeigen.
Im Zuge des Skandals um Harvey Weinstein fordert die Schauspielerin Alyssa Milano Frauen dazu auf, im Internet unter #MeToo über ihre Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen zu berichten. Hunderttausende sind ihrem Aufruf gefolgt.
Harvey Weinstein war einer der mächtigsten Männer Hollywoods und ein Filmproduzent wie aus dem Kino: brutal und genialisch. Nach Belästigungs- und Vergewaltigungsvorwürfen ist seine Karriere beendet. Was folgt auf diesen Absturz?
Die amerikanische Filmakademie hat den Produzenten Harvey Weinstein aus seinem Gremium verbannt. Dem Filmemacher wird vorgeworfen, vier Frauen sexuell missbraucht und weitere belästigt zu haben.
Nach den Vorwürfen gegen Harvey Weinstein hieß es, Sexismus sei in der Branche „ein offenes Geheimnis“. Warum haben dann alle jahrelang geschwiegen?
Nach den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Hollywood-Produzent Harvey Weinstein hat sein Unternehmen offenbar große Probleme. Ein zunächst gehegter Rettungsplan sei schon verworfen worden.
Eine weitere Schauspielerin bringt Vergewaltigungsvorwürfe gegen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein vor. Derweil haben auch die Amazon Studios ihren Chef wegen sexueller Belästigung suspendiert.
Die sexuellen Übergriffe des Filmproduzenten Harvey Weinstein galten in Hollywood seit vielen Jahren als offenes Geheimnis. Doch warum schwiegen nicht nur Schauspielerinnen und Kollegen, sondern auch die Medien?