Der Schein trügt
Weil die Staatsmacht nicht überall zugleich sein kann, um ihre Untertanen zu schützen, sinnen die auf Selbsthilfe. In den Kommunen stapeln sich die Anträge auf den Kleinen Waffenschein.
Weil die Staatsmacht nicht überall zugleich sein kann, um ihre Untertanen zu schützen, sinnen die auf Selbsthilfe. In den Kommunen stapeln sich die Anträge auf den Kleinen Waffenschein.
Sogenannte Reichsbürger sollen keine Waffenscheine mehr erhalten, erteilte Scheine womöglich widerrufen werden. In Stuttgart hat die Polizei schon 100 Verdächtige überprüft.
Innenminister Beuth ist besorgt, Experten warnen: In Hessen wächst die Zahl der Kleinen Waffenscheine. Hintergrund ist das verloren gegangene Sicherheitsgefühl im Land.
Unsichere Zeiten machen sich bemerkbar: Immer mehr Frankfurter beantragen einen kleinen Waffenschein und kaufen Schreckschusswaffen und Pfefferspray.
Wie kann man verhindern, dass Extremisten eine Waffe besitzen? Nachdem ein „Reichsbürger“ einen Polizisten erschossen hat, schlägt Justizminister Maas eine Überprüfung des Waffenscheins vor. Die Polizeigewerkschaft reagiert jetzt.
Die Nachfrage nach Schreckschusspistolen, Pfefferspray und Reizgas steigt. Mehr als Hunderttausend Bürger holten sich in diesem Jahr einen Kleinen Waffenschein. Die Polizei ist besorgt.
Eine Arztpraxis in Karlsruhe verweigert einem 90 Jahre alten Patienten die gewünschten Medikamente. Daraufhin fackelt der Mann nicht lange.
Auf Bahnhöfen und in Zügen rasten immer häufiger Menschen aus. Meistens sind Sicherheitskräfte, Kontrolleure und Zugbegleiter der Bahn die Opfer. Die Mitarbeiter bekommen jetzt Pfefferspray, Alarmgeräte – und eine Kampfsportausbildung.
Aus einem Auto heraus hat ein Unbekannter mit einer Schreckschusswaffe vor einer Unterkunft für Asylbewerber in Viernheim herumgefeuert. Die Luftschüsse bemerkt ein Mitarbeiter des Heims und alarmiert den Notruf.
Immer mehr Bürger wollen sich mit Schreckschusswaffen und Pfefferspray schützen. Doch bringt das auch mehr Sicherheit – etwa bei Großveranstaltungen wie dem Karneval? Experten sind alarmiert.
Sturmhauben, eine Schreckschusspistole und ein Fluchtfahrzeug mit gestohlenen Kennzeichen: Drei Fußballer aus der U 19 des Bundesligaklubs Hannover 96 haben einen Raubüberfall auf eine Spielhalle geplant – im letzten Moment überlegten sie es sich anders, und wurden trotzdem erwischt.
Wie sicher sind die Umzüge an den tollen Tagen? Wie hält man sich Grapscher vom Leib? Von Pfefferspray rät die Polizei allerdings ab, indes treffen die Behörden in Frankfurt und Mainz diese Vorkehrungen.
Mit einer Schreckschusspistole bewaffnet betritt ein 18 Jahre alter Schüler in Kassel seine Schule. Dann feuert er einen Schuss auf dem Pausenhof ab. Dann wurde die Polizei gerufen, die dann den Schützen suchte.
Auf dem Weg in ein Land, das Pfefferspray mehr als Politik und Medien traut: Die alltäglichen Erfahrungen mit der Realität der Flüchtlingskrise verursachen Unsicherheiten, gegen die Parolen und schöne Bilder kaum ankommen werden.
Gegen Asylbewerber und „die da oben“: Nach der Silvesternacht in Köln wird der Tonfall in den sozialen Netzen immer radikaler – vor allem bei Pegida. Die Rufe nach einem Verbot der Bewegung werden lauter. Aber ist das durchsetzbar?
Nach den Übergriffen an Silvester haben die Google-Suchen nach „Pfefferspray“ schlagartig zugenommen. Interessant sind auch die Orte, aus denen die meisten Suchanfragen kommen.
Immer mehr Menschen in Sachsen beschaffen sich eine Erlaubnis zum Waffenbesitz, immer mehr Pfeffersprays wandern über die Ladentheke. Ähnliche Entwicklungen sind auch in anderen Bundesländern zu beobachten. Warum ist das so?
Angehörige des Attentäters schöpften trotz eines Arsenals an Waffen und Munition keinen Verdacht. Seine Frau blieb der Familie fremd. Die Männer sahen niemals ihr Gesicht.
Diese Verkehrskontrolle lief offenbar völlig aus dem Ruder: Ein Polizist setzte Pfefferspray ein, außerdem soll er zugeschlagen haben. Zunächst saß der Autofahrer auf der Anklagbank. Doch nun sollen sich die Beamte vor Gericht verantworten.
Die Bundesbürger greifen immer mehr zur Gewalt. Darauf deutet der Rekord-Absatz von Pfefferspray hin - vor allem in Sachsen und benachbarten Bundesländern.
Tausende Israelis beantragen derzeit einen Waffenschein, um sich gegen Messerattacken durch Palästinenser zu schützen. Das Telefonzentrum des Ministerium für Innere Sicherheit ist zusammengebrochen.
Bei einer Party in Reichelsheim am Samstag hatten Jugendliche Waffen dabei, es ging ein Notruf bei der Polizei ein. Es sind Schreckschusswaffen, wie die Polizei nun mitteilte. Gegen einen Jugendlichen wird ermittelt.
In einer Flüchtlingsunterkunft in Brandenburg sind 35 Menschen bei einer Attacke mit Pfefferspray verletzt worden. 250 Sanitäter kümmerten sich um die Verletzten. Der Täter stand unter Drogen- und Alkoholeinfluss.
Dieser Überfall auf einen Frankfurter Juwelier war wohl nichts. Erst forderte der Räuber Gold und Geld im Geschäft, doch der Verkäufer drehte den Spieß um.
Er zückte im ICE von Berlin nach Hamburg eine Schreckschusspistole, bedrohte den Zugführer und stellt wirre Forderungen. Vor Gericht zeigt der Angeklagte keine Reue. Er habe ein politisches Zeichen setzen wollen.
Wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Urkundenfälschung steht ein Hells-Angels-Rocker in Frankfurt vor Gericht. Zum Beginn des Prozesses hat der Mann gleich ein Geständnis abgelegt.
Dass Eltern auf dem Spielplatz nicht nur die eigenen Kinder zurechtweisen, kommt vor. Wie eine junge Mutter ihr ein Jahr altes Kind gegen ballspielende Größere verteidigen wollte, bezeichnet die Polizei in Peine zurecht als „ungewöhnlichen Vorfall“.
Jedes Jahr feiern Tausende auf der „Gay Pride“ in Istanbul - friedlich. Doch dieses Jahr wurden die Demonstranten von der Polizei mit Wasserwerfern und Pfefferspray gewaltsam auseinandergetrieben - angeblich, weil der Marsch in den Ramadan fällt.
Bei der Demonstration der G-7-Gegner in Garmisch-Partenkirchen hat es einen ersten Zwischenfall gegeben. Als Demonstranten Rauchbomben zündeten, gingen Polizisten mit Tränengas und Schlagstöcken dazwischen.
G 7 denken über Verschärfung der Sanktionen gegen Russland nach ++ Abschlusserklärung veröffentlicht ++ Keine Kundgebungen mehr ++ Die Ereignisse im FAZ.NET-Liveblog.
Eklat in Argentinien: Der Klassiker zwischen den Boca Juniors und River Plate wird nach der Halbzeit abgebrochen – weil Fans der Heimmannschaft Gästespieler mit Pfefferspray attackieren.
Mehrere Schüsse haben am Dienstag Anwohner in Frankfurt-Bonames aufgeschreckt - vor einem Jahr wurde in dem Viertel ein Mann erschossen. Diesmal ging es glimpflich aus.
Hongkong kommt nicht zur Ruhe: 36 Demonstranten sind von der Polizei verhaftet worden. Ihnen wird Waffenbesitz und Unruhestiftung vorgeworfen. Die Polizei setzte Pfefferspray gegen die Protestler ein.
Darf Rocker-Funktionären, die nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten sind, die Waffenerlaubnis entzogen werden? Das Bundesverwaltungsgericht sagt ja – und weist die Klage dreier „Bandidos“-Mitglieder ab.
Aus nächster Nähe sprühte ein Polizist einem Journalisten während eines Blockupy-Protests Pfefferspray ins Gesicht. Das Gericht erkannte das als rechtswidrig an, sprach aber auch von einem „konkreten Einzelfall.“
Steine flogen, die Polizei setzte Wasserwerfer und Schlagstöcke ein: In Köln ist eine Demonstration tausender Hooligans gegen Salafisten eskaliert. 44 Polizisten wurden verletzt, rund 20 gewaltbereite Demonstranten in Gewahrsam genommen.