Erfolg und Scheitern liegen nah beieinander
Mehr Geld, mehr Plätze, mehr Arbeit: Der Kita-Ausbau ist ein sozialstaatliches Mammutprojekt. Kann Betreuung dabei pädagogisch wertvoll bleiben? Ein Gastbeitrag.
Mehr Geld, mehr Plätze, mehr Arbeit: Der Kita-Ausbau ist ein sozialstaatliches Mammutprojekt. Kann Betreuung dabei pädagogisch wertvoll bleiben? Ein Gastbeitrag.
Wer arbeiten und sein Kind betreuen lassen möchte, hat einen Rechtsanspruch darauf, einen Platz zu bekommen. Warum trotzdem so viele Eltern leer ausgehen.
Zwei Kitas wollten kein Schweinefleisch mehr servieren. Ein schlimmes Verbot? Mitnichten – Rücksichtnahme! Und die ist keine Unterwerfung oder „Kapitulation vor dem Islam“.
Zwei Leipziger Kitas wollten kein Schweinefleisch mehr anbieten. Migrationsforscher Werner Schiffauer erklärt im Interview, wieso das Thema die Gemüter erregt – und inwiefern solche Beschlüsse kontraproduktiv sein können.
Zwei Kitas in Leipzig wollten kein Schweinefleisch mehr anbieten – legen den Beschluss nach öffentlicher Kritik aber auf Eis. So hielt Klöckner die Maßnahme für falsch, die AfD sprach von einer „kulturellen Unterwerfung“.
Die Bundesregierung bringt das Gesetz von Gesundheitsminister Spahn auf den Weg. Ab März 2020 müssen Kinder in Kitas und Schulen gegen die hoch ansteckende Krankheit geimpft sein – ansonsten drohen Bußgelder.
Sollten nur geimpfte Kinder Zugang zu Kitas haben dürfen? In Mainz will eine Einrichtung Kinder ohne entsprechende ärztliche Bescheinigung abweisen. Dabei ist die Lage rechtlich klar geregelt.
Eine mit Blättern getarnte Nagelfalle haben Kinder auf dem Spielplatz einer Kindertagesstätte im Kreis Viersen entdeckt. Die Polizei sucht mögliche Zeugen.
Erst vor zwei Tagen sprach sich der Ethikrat gegen einen Zwang zum Impfen gegen Masern aus. Nun melden sich Deutschlands Kinderärzte eindringlich zu Wort.
Der Druck auf Impfgegner wächst. Kinderärzte und Kita-Träger unterstützen den Vorstoß der Berliner Koalition, die Masern-Impfungen für Kinder in Kitas und Schulen vorschreiben will.
In einer Kita in Leverkusen sind zwei Fälle von verunreinigtem Essen gemeldet worden. Jetzt steht eine Küchenhilfskraft im Verdacht, die Mahlzeiten mit Reinigungsmitteln vergiftet zu haben.
In Berlin sind nach Angaben der Gewerkschaften mehr als 10.000 Angestellte von Kitas und Schulen in einen zweitägigen Warnstreik getreten. Die Forderungen der Gewerkschaften lauten sechs Prozent höhere Löhne und mindestens 200 Euro mehr.
Frankfurt will prüfen, ob sich eine 24-Stunden-Kita für Kinder von Eltern im Schichtdienst lohnt. Doch der Bedarf dafür ist fraglich – und das ist nicht das einzige Argument gegen die Idee.
Es geht um viel Geld. Deshalb zeigen die Gewerkschaften vor der entscheidenden Tarifrunde im öffentlichen Dienst nochmals Stärke. In mehreren Bundesländern drohen Streiks.
Die hessische Stadt Bad Vilbel wächst und mit ihr die Nachfrage nach Kindergartenplätzen. Doch trotz Personalmangels sollen die Gehälter für Betreuungskräfte gleich bleiben. Notfalls wirbt man in Italien um Erzieher.
Wegen des Warnstreiks sind am Mittwoch in Berlin rund 20.000 Unterrichtsstunden ausgefallen. Die Gewerkschaften fordern unter anderem sechs Prozent mehr Lohn. Auch in anderen Städten gab es Streikaktionen.
Ab März kann die Kita nur noch die Hälfte der angemeldeten Kinder betreuen. Derzeit sei es kaum möglich, ausgebildetes Fachpersonal zu finden. Der Landeselternausschuss Kita spricht von „der hässlichen Spitze des Eisbergs“.
Sollen alle Kitas inklusiv arbeiten oder nur solche, die das nötige Personal haben? Darüber ist jetzt ein Streit zwischen der städtischen Kita-Gesellschaft und Eltern entbrannt.
Um die Verzahnung von Theorie und Praxis geht es nicht nur bei der Job-Messe für angehende Pädagogen in der Goethe-Universität, sondern auch im Kita-Alltag. Der pädagogische Nachwuchs ist begehrt.
Hysterische Erziehung: Eine Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung weist Erzieher auf Alarmsignale für eine „völkische Erziehung“ bei Kindern hin. Die Empörung ist groß.
In vielen Berufen wird über Frauenquoten diskutiert – bei Erziehern herrscht dagegen Männermangel. Neue Statistiken zeigen: Männer als Tagesväter oder Kita-Personal sind noch immer höchst selten. Das hat Folgen.
Das „Gute-Kita-Gesetz“ soll eigentlich für bessere Kitas sorgen. Jetzt dient es Wahlkampfzwecken mit dem Versprechen, die Kita-Gebühren abzuschaffen. Das ist gut für die Eltern – aber nicht unbedingt für die Kinder.
Mit dem Geld soll die Erzieherausbildung an Fachschulen künftig vergütet werden, um somit den Beruf für Schulabgänger wieder attraktiver zu machen. Laut einer Studie könnten sonst bis 2025 mehr als 190.000 Fachkräfte in den Kitas fehlen.
Muss es gut sein, dass Kitas nun mehr Geld vom Bund bekommen? Nein, es braucht vielmehr eine gesunde Balance von politischen Vorgaben und Wettbewerb.
Das „Gute-Kita-Gesetz“ ist von Bundestag und Bundesrat abgesegnet worden – trotz heftiger Kritik der Länder und der Opposition. Familienministerin Franziska Giffey kommt ihnen mit einem vagen Versprechen entgegen.
Trotz des Rechtsanspruchs fehlen nahezu 300.000 Kita-Plätze. Von neuen 5,5 Milliarden Euro verspricht sich der Bund Linderung – Kritiker warnen aber vor Missbrauch der Mittel.
Ein zwei Jahre altes Kind erstickt beim Essen in einer Kindertagesstätte in Gütersloh. Die Polizei geht von einem tragischen Unfall aus.
Mit einem „Gute-Kita-Gesetz“ will der Bund die Kinderbetreuung verbessern. Aber nützen die zusätzlichen 5,5 Milliarden Euro den Kindern? Diese Erziehungswissenschaftlerin bezweifelt das.
Konflikte in Kindertagesstätten sind häufig. Die Deutsche Liga für das Kind fordert deshalb Beschwerdestellen, an die sich Eltern wenden können.
Weshalb fühlen sich Menschen einander zugehörig? Was hält Deutschlands Gesellschaft zusammen? Bundesfamilienministerin Franziska Giffey über die Notwendigkeit von flächendeckenden Verbesserungen und Gleichwertigkeit. Ein Gastbeitrag.
Beim Ringen um Fachpersonal für die Kindertagesstätten geht Friedrichsdorf an die Wäsche. Künftig erhalten Mitarbeiter von Krippen, Kindergärten und Horten monatlich 30 Euro, um zerissene Hosen und Pullover zu ersetzen.
Wie gut sind die deutschen Kindertagesstätten? Fachleute haben sie verglichen und große Unterschiede festgestellt – nicht nur zwischen Ost und West.
Seit einigen Jahren investieren Städte und Gemeinde langsam wieder mehr in Schulen und Kitas. Doch das bringt wenig, erklärt die Förderbank KfW in einer neuen Studie.
In Frankfurt eröffnet die erste vegane Kita Deutschlands. Ärzte sind skeptisch, ob Kinder durch solch eine Ernährungsweise über ausreichend Nährstoffe bekommen. Die Betreiber widersprechen.
Wenige Monate vor der Landtagswahl in Hessen sind die Spitzenkandidaten im Land unterwegs. Die CDU verteilt Preise, die SPD übt Kritik, aber auf den Erfolg der AfD haben beide keine richtige Antwort.
Die Stadt Offenbach braucht dringend mehr Schulen, Kitas und Wohnungen. Aber wegen des Lärms durch den Frankfurter Flughafen ist das nicht ganz so einfach.