Wenn nicht Fachkräfte fehlen, sondern Kinder
In Thüringen schließen Kindergärten, weil es zu wenig Kinder gibt. In Rheinland-Pfalz fehlen Kitaplätze – aber wird das so bleiben?
In Thüringen schließen Kindergärten, weil es zu wenig Kinder gibt. In Rheinland-Pfalz fehlen Kitaplätze – aber wird das so bleiben?
Die frühkindliche Bildung hat bisher ein Schattendasein geführt. FU-Forscherin Katharina Kluczniok erhofft sich vom Familienministerium überprüfbare Standards und eine Evaluation der Qualitätskriterien.
Die Eltern auf dem Land, der Nachwuchs in der Stadt: Familien leben nicht mehr so nah beieinander wie früher. Das macht vieles schwieriger.
Unsere Autorin wuchs in den Siebziger- und Achtzigerjahren auf. Ihre berufstätige Mutter hatte weder Elternzeit noch Elterngeld – und war trotzdem weniger gestresst. Woran liegt das?
Offenbach investiert seit Jahren Millionen in Kitas und Schulen. Plötzlich werden bauliche Mängel und Sicherheitsdefizite entdeckt. Gute Planung geht anders.
Die oppositionelle Fraktion hat ein Kita-Fachkräftegesetz vorgestellt. Damit soll die Personalnot bekämpft werden. Auch für Einrichtungen mit besonderen sozialen Herausforderungen gibt es Vorschläge.
Eine neue Studie zeigt: In ärmeren Gegenden gibt es weniger Kitas. Das sollte für die Kommunen ein Weckruf sein.
Der Soziologe Rolf Schmidt aus Offenbach sieht zu viele bürokratische Hindernisse für die frühkindliche Bildung Der Mangel an Fachkräften für Kitas fuße auf überholten Regeln und eine zähe Kultusbürokratie.
Kritiker monieren, der designierte Bundeslandwirtschaftsminister setze sich für einen höheren Fleischkonsum in Kitas und Schulen ein. Dort gebe es zu viel Fleisch, sagen derweil Ernährungswissenschaftler.
In Amerika breiten sich die Masern aus, aber auch Deutschland hat schlechte Impfquoten. Das darf nicht so bleiben.
Die evangelischen Kirchengemeinden Wiesbadens starten einen mutigen Reformprozess. Die fusionierte Martin-Luther-Gemeinde geht voran.
Die Neuzuschnitte des Familienministeriums und des Forschungsministeriums haben viel Kritik provoziert. Was verändert sich durch die neuen Zuständigkeiten?
Mainz darf Kita-Fachkräfte besser bezahlen. Das Konzept könnte auch andernorts Schule machen.
Monatelang haben die Fraktionen im Darmstädter Stadtparlament über Einsparungen und höhere Einnahmen verhandelt, nun haben sie einen Doppeletat verabschiedet. Die Gebühren für die Kindertagesstätten steigen.
Wie können Kitas die Kinder besser auf die Schule vorbereiten? Gut, dass die Bildungsminister der Länder darüber sprechen. Aber die Rezepte sind längst bekannt. Was fehlt, sind Personal und Geld.
Sachsens neuer Kultusminister besucht viele Schulen im Land. In der Oberlausitz begegnen ihm dabei sorbische Traditionen. Die Lehrer stimmt er in Zeiten des Lehrermangels auf Veränderungen ein.
Das Berliner Finanzpaket könnte den Investitionsstau in Hessen lockern oder neue Probleme schaffen. Am Freitag streiken überall im Land Beschäftigte aus Kitas und Pflege. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Für Mittwoch hat Verdi die Beschäftigten im öffentlichen Dienst erneut zum Streik aufgerufen, Zentren des Ausstands sollen diesmal die Landeshauptstadt und die umliegenden Landkreise sein. Betroffen sind neben Nahverkehr und Kitas auch Krankenhäuser.
Angesichts des Personalnotstands bei Erziehern müssen die Hürden jetzt tiefer gelegt werden. Selbst bei Medizinern ist das schon geschehen.
Die hessische Sozialministerin Heike Hofmann will weitere Berufsausbildungen als Qualifikation für die Arbeit als Erzieher in Kitas anerkennen. 2026 könnte es so weit sein, vorher sollen die Träger und Praktiker zu Wort kommen.
Zwar versprechen die Parteien der Mitte, die fatale Lage bei der Kinderbetreuung zu verbessern. Dafür müssten sie aber viel mehr tun. Profitieren würden alle – auch Kinderlose.
Die Diplom-Psychologinnen Edina Causevic und Carola Endemann haben sich auf Bildungsurlaub spezialisiert. Im Interview sprechen sie darüber, warum dieser so wichtig für die Gesundheit ist – und viele Arbeitgeber dennoch ein Problem damit haben.
Kinderfreibetrag, mehr Kindergeld und „Familiensplitting“ – die Parteien werben im Wahlkampf mit finanziellen Entlastungen und besseren Kitas. Doch wie wollen sie das umsetzen?
Die Dreijährige will ihre Eltern nicht gegeneinander ausspielen, sie will einfach nur ihren Willen. Und doch kommt es schließlich zum Streit zwischen Vater und Mutter, und das nicht zum ersten Mal.
Darlehen zu besonderen Bedingungen sollen Investitionen in Schule, Kita und Klima ermöglichen. Mit diesem Konzept geht die Partei in die Haushaltsberatungen des hessischen Landtags.
Ein Bildungsregister, in dem jeder Schüler ist, Unterricht ohne digitale Medien oder Sprachförderung schon in der Kita – die Wahlprogramme der Parteien machen viele Vorschläge beim Thema Bildung.
Die Kälte steckt schon im Namen. Trotzdem erkälten wir uns eher, wenn wir drinnen sitzen. Wie es kommt, das sich manche anstecken und andere nicht, und was uns dann eigentlich genau aus der Nase läuft.
Knappe Kassen, Personalnot und geringe Verhandlungsmacht: Warum das Erzbistum Köln und die frei gemeinnützigen Fröbel-Kitas künftig in Sachen Abrechnung, Verwaltung und IT kooperieren.
Viele Eltern erziehen heute auf Augenhöhe. Sie stellen ihren Kindern Fragen und nehmen deren Antworten ernst. Aber wann wird es mit der Eigenständigkeit zu viel?
Auf Kitas ist kein Verlass mehr, kritisiert die Vorsitzende des Sachverständigenrats. Das Problem ist lange bekannt. Ändert sich nach der Bundestagswahl endlich etwas?
Die Kinderbetreuung in Deutschland funktioniere nicht, sagt die oberste „Wirtschaftsweise“. Das treibe Arbeitnehmer in die Teilzeit. Für Monika Schnitzer ist das Ehegatten-Splitting Teil des Problems.
Die SPD will das Renteneintrittsalter bei 67 Jahren belassen. Mittagessen in Kitas und Schulen soll kostenfrei werden. Polizei und Justiz sollen mehr Personal erhalten.
Immer mehr Länder schränken die Nutzung der Handys in Schulen ein. Deutschland sollte sich nicht sperren und dieser Bewegung anschließen.
In dieser Woche sprechen die Kultusminister über ein Handyverbot an Schulen. Doch die Debatte hat längst auch die Kitas erreicht. Was sagen die Erzieher dazu?
Warum hat der Mann auf dem Weihnachtsmarkt eine Bommelmütze und keine Bischofsmütze? Und ist der Nikolaus nicht eigentlich der Weihnachtsmann? Aber kommt der nicht erst an Weihnachten? Fragen über Fragen von Kindern an diesem Tag.
Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in Kindertagesstätten zunehmend weniger Erzieher mit pädagogischer Ausbildung tätig sind. An vielen Stellen fehlt Personal, weswegen Länder vermehrt auf Quereinsteiger zurückgreifen.