Leserbriefe vom 10. Juni 2022
Die SPD und der Krieg +++ Kirchentag in Stuttgart +++ Militarisierung der Kindheit +++ Gegen das Zweiprozentziel +++ Hähnchenpreis verdoppelt +++ Der Weg zur Solaranlage +++ Putins Krieg
Die SPD und der Krieg +++ Kirchentag in Stuttgart +++ Militarisierung der Kindheit +++ Gegen das Zweiprozentziel +++ Hähnchenpreis verdoppelt +++ Der Weg zur Solaranlage +++ Putins Krieg
Ohne Kirche kein Christentum, sagt Georg Bätzing im Gespräch mit Michel Friedman. Aber der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hält Brüche für unvermeidbar.
Metropolit Hilarion, der bisherige Leiter des Außenamts der Russischen Orthodoxen Kirche, wird nach Budapest versetzt. Offenbar hat er Putins Krieg nicht entschieden genug unterstützt.
Androhung und Ausübung von Gewalt sind aus Sicht des christlichen Glaubens nicht illegitim. Aber sie sind strikt an die Aufgabe gebunden, für Recht und Frieden zu sorgen. Ein Gastbeitrag.
Zum Abschluss der Arbeiten an der Kiedricher Michaelskapelle legt der Kirchenbauverein eine ausführliche Dokumentation vor. Mehr als zehn Jahre lang war die schmucke Kirche eine Baustelle.
Einkaufsliste der Verteidigungsministerin für die Bundeswehr +++ Kirche in der Krise +++ Kirchentag in Stuttgart +++ Frankfurter Anthologie: Karl August Varnhagen von Ense
Staat und Kirche veranstalteten in Düsseldorf gemeinsam eine Gedenkveranstaltung für Martin Gauger. Können sie sich auf den Ungehorsam des ermordeten Juristen berufen?
Ohne ein Regelwerk, das ein Für- und Miteinander anerkennt, sind soziale Einrichtungen bei Förderprogrammen und Krediten schlechtergestellt als Unternehmungen, die der grünen Taxonomie entsprechen. Ein Gastbeitrag.
In der fiktiven Doku „Welcome to Flatch“ geht es den Hinterwäldlern in einem Kaff in Ohio zu gut. Sie haben nur ein Problem: Sie müssen die Zeit totschlagen. Das kann ganz witzig sein.
Dass seine Familie zu den Namensgebern des Bundeslandes zählt, erfüllte ihn mit Stolz. Nach langer Krankheit ist er nun im Alter von 85 Jahren in Ravensburg gestorben.
Katholikentag +++ Gastbeitrag von Thorsten Frei +++ Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung +++ Tatort-Kritik +++ Windmühlen-Zeitalter
Eigentlich hätte Putins Außenminister Gespräche in Belgrad führen sollen. Aber Serbiens Nachbarländer verschließen dem Russen ihren Luftraum. Und auch der Ton im Land hat sich geändert.
Ein evangelischer Theologe reflektiert über Krieg und Gewalt. Herausgekommen ist ein engagiertes Plädoyer gegen Gewalt, aber auch gegen radikalen Pazifismus.
Die Region Ondo in Nigeria galt bisher als friedlich. Aber nun erschüttert Terror während des Pfingstgottesdienstes die Stadt Owo.
Bewaffnete stürmten den Sonntagsgottesdienst in Owo im Bundesstaat Ondo. Auch Sprengstoff soll gezündet worden sein. Anschläge im überwiegend christlichen Süden Nigerias sind selten.
Gerhard Glas ist neuer Präsident der Diözesanversammlung im Bistum Limburg. Er will die Kirchen als Treffpunkt am Sonntag erhalten. Das ist nicht mehr selbstverständlich.
Lyndal Roper blickt zurück auf das Reformationsjubiläum vor fünf Jahren und hat noch einiges zu Luther nachzutragen.
Viele amerikanische Rechte hegen nach wie vor Sympathien für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Weder Republikaner noch Rechtsradikale außerhalb der Partei sind sich allerdings einig, wenn es um Putins Angriffskrieg geht.
Montbéliard, die Heimatstadt des Peugeot, wirbt mit seinem alten Namen um deutsche Touristen. Den Franzosen geht „Mömpelgard“ weniger leicht von der Zunge.
In Meißen will die AfD ein Baudenkmal ersteigern. Die Stadt duckt sich weg – und serviert den Rechtspopulisten ein Parteizentrum auf dem Silbertablett.
Beginn eines neuen Schismas? Die Ukrainische Orthodoxe Kirche Moskauer Jurisdiktion erklärt sich für von Russland unabhängig. Die Reaktion der Russischen Orthodoxen Kirche ist erstaunlich. Ein Gastbeitrag.
In Stuttgart wurde so freimütig debattiert wie seit 1968 nicht. Doch die Zeit läuft der katholischen Kirche davon.
Unter den orthodoxen Christen in der Ukraine brodelt es. Konzil verurteilt Krieg als Verstoß gegen die Zehn Gebote
Das Gedränge entstand bei einer Hilfsaktion der örtlichen Kirche. Laut Hilfsorganisationen verschlechtere sich die Versorgungslage – 80 Millionen Menschen leben dort bereits unter der Armutsgrenze.
Die bisher moskautreue Ukrainische Orthodoxe Kirche stellt sich gegen Patriarch Kirill. Von einer Trennung kann gleichwohl noch keine Rede sein.
Der Krieg verändert jeden: Die einen zerbrechen, die anderen wachsen über sich hinaus. Drei Begegnungen in Odessa, einer Stadt, die Putin unbedingt erobern will.
Der im Alter von 94 Jahren verstorbene Kardinal Angelo Sodano diente unter den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. als Staatssekretär. Er galt damit als Nummer zwei im Kirchenstaat.
Um vor Unheil geschützt zu sein, hängen sich auch heute noch viele Menschen einen geweihten Würzwisch auf. Der Volksglaube stammt aus vorchristlicher Zeit – und die katholische Kirche hat sich längst damit arrangiert.
Der ukrainische Präsident spricht von einer sehr schwierigen Lage im Osten des Landes. Russland setze ein Maximum seiner Artillerie und Reserven ein. Die ukrainisch-orthodoxe Kirche sagt sich vom Moskauer Patriarchat los.
Den Katholikentag in Stuttgart dominiert das Thema sexueller Missbrauch. Doch es ist nicht die einzige Ursache der Krise der katholischen Kirche in Deutschland.
Die Austrittswelle aus der Kirche reißt nicht ab: Bald wird nicht mehr jeder Zweite in Deutschland katholisch oder evangelisch sein. Und pünktlich zum Kirchentag in Stuttgart kommen neue Vorwürfe und Rücktritte.
Der Ukrainekrieg ist eines der zentralen Themen beim Katholikentag in Stuttgart. Das Thema Waffenlieferungen spaltet die Teilnehmer zwar nicht so tief wie die evangelische Kirche, aber etliche ringen noch mit sich.
Die Flörsheimer setzen dem Wachstum ihrer Stadt Grenzen. Höchsten 3000 Neubürger sollen bis 2050 in Baugebiete zuziehen. Und eine Kirche wird zum Maßstab.
Beim Katholikentag in Stuttgart geht es um Pandemie und Krieg. Vor allem aber ringen die Gläubigen um die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch.
Für die überfallene Ukraine geht es bei der Erforschung ihrer Vergangenheit um die eigene Existenz. Serhii Plokhys Buch „Die Frontlinie“ lässt diese nationale Selbstfindung live miterleben.
Schon zum Auftakt ist gewiss, dass der 102. Deutsche Katholikentag nicht an vergangene Erfolge anknüpfen kann. Die Veranstalter verweisen auf die Corona-Pandemie, den Krieg in der Ukraine - und die Krisenstimmung in der katholischen Kirche.