Missgeburt
So betrachtet stand der Synodale Weg nie unter einem guten Stern, sondern war von Beginn an eine selbst verschuldete Missgeburt.
So betrachtet stand der Synodale Weg nie unter einem guten Stern, sondern war von Beginn an eine selbst verschuldete Missgeburt.
Auf der Vollversammlung des „Synodalen Wegs“ in Frankfurt kommt es zum Eklat. Erst ein Kompromiss bei einem anderen Thema sorgt für etwas Ruhe.
Königin Elisabeth II. regierte über 70 Jahre das Vereinigte Königreich. In ihrer Zeit auf dem Thron stellte sie zahlreiche Rekorde auf und traf unfassbar viele Menschen. Ein Rückblick in Zahlen und Fakten.
Die Vollversammlung des Weltkirchenrats endet mit Kompromissformeln. Zum Dialog zwischen Russisch-Orthodoxer Kirche und Christen aus der Ukraine kam es nicht.
Bei der Vollversammlung des katholischen Reformprojekts „Synodaler Weg“ ist es am Donnerstag zum Eklat gekommen. Die Bischöfe lehnten ein Grundsatzpapier ab, das Änderungen der kirchlichen Sexualmoral fordert.
Der Vatikan wirft den deutschen Katholiken einen Sonderweg vor. Doch Bischofskonferenzen aus anderen Ländern berichten über die gleichen Probleme.
Wikinger, Normannen und durchlöcherte Steilküsten: Im Südosten Irlands stolpert man auf Schritt und Tritt über Relikte und Inszenierungen der irisch-englischen Geschichte.
Armenische und internationale Wissenschaftler warnen vor Zerstörung von Kulturgütern in Bergkarabach
Seit Menschengedenken wurden Erzbischöfe aus Mailand auch Kardinäle. Nicht unter Papst Franziskus. Mario Delpini, amtierender Erzbischof in der norditalienischen Stadt, quittierte das mit einer selbstironischen Abrechnung.
Seit Menschengedenken wurden Erzbischöfe aus Mailand stets auch Kardinäle. Nicht unter Papst Franziskus.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, will mit dem Synodalen Weg dem „eklatanten Gesichtsverlust“ der Kirche „etwas Positives“ entgegensetzen. Kritik aus Rom am Reformprojekt weist er zurück.
Seit Menschengedenken wurden Erzbischöfe aus Mailand auch Kardinäle. Unter Papst Franziskus ist das anders, zur Verärgerung von Mario Delpini. Er reagiert mit Bitterkeit auf die Entscheidung – und mit Selbstironie.
Die Antike war für ihn ein Schatz, den man nur bergen musste: Eine Berliner Ausstellung zeigt das Werk des Bildhauers Donatello, der die Renaissance in Florenz begründete
Moskau muss sich vor dem Weltkirchenrat harte Vorwürfe anhören. In Karlsruhe wird aber auch deutlich, welche internen Konflikte die orthodoxen Kirchen der Ukraine spalten.
Der Bundespräsident hat der russisch-orthodoxen Kirche einen „blasphemischen Irrweg“ vorgeworfen. Metropolit Antonij bezeichnet die Äußerungen Steinmeiers als „Einmischung in die inneren Angelegenheiten“ des Weltkirchenrats.
Nicht nur in seinem Geburtsort ist die Erinnerung an Benito Mussolini noch wach. Auch die italienischen Rechtspopulisten atmen seinen Geist. Kehrt nach den Parlamentswahlen der Faschismus wieder?
In Karlsruhe liest der Bundespräsident nicht nur den Russisch-Orthodoxen die Leviten. Auch Papst Franziskus bekommt etwas zu hören. Und die Politik gleich mit.
Es gab Stimmen, die den Bundespräsidenten vor einer Teilnahme am Weltkirchenrat warnten. Denn dort werden zwei Themen verhandelt, die auch für Steinmeier selbst heikel sind: die Politik Israels und der Ukrainekrieg.
Die christlichen Kirchen stecken in der Krise. Die Zahl der Kirchenaustritte steigt stark an und immer mehr Menschen kehren den Kirchen den Rücken. Die Motive dafür sind vielschichtig – und doch meist nicht kompliziert.
Die russisch-orthodoxe Kirche habe sich unter Patriarch Kyrill mit den „Verbrechen des Krieges gegen die Ukraine gemein gemacht“, sagt Frank-Walter Steinmeier beim Weltkirchenrat in Karlsruhe. Von diesem fordert er eine klare Stellungnahme.
Der „scheppste“ Turm der Welt steht möglicherweise in Rheinhessen und nicht in Italien. Die Liebhaber des nahezu unbekannten Bauwerks hoffen jetzt auf Aufmerksamkeit – selbst ohne Universalgelehrten.
Der Kölner Erzbischof hat sich eine neue Hochschule geschaffen. Ein teures Prestigeprojekt, das er trotz Kritik wohl um jeden Preis durchboxen will. Doch der Widerstand wächst.
Die staatliche Energiepreispauschale bedeutet für die Kirchen zusätzliche Einnahmen. Diese wollen sie an Bedürftige weitergeben – und selbst Energie einsparen.
Etliche Kardinäle haben eine Bevormundung durch den Vatikan beklagt. Jetzt hat der Papst die Kurie reformiert. Ob sich dadurch etwas ändert, ist jedoch unklar.
Nicht alle Kardinäle sind zur Papstwahl berechtigt. Nur wer jünger als 80 Jahre ist, darf abstimmen. Papst Franziskus hat nun neue Kardinäle ernannt, die irgendwann seinen Nachfolger bestimmen könnten.
Dass eine Liste mit Missbrauchstätern im Erzbistum Köln geschreddert wurde, rief viel Empörung hervor. Doch nach Angaben der Kirche sind alle Daten andernorts gespeichert.
Viele der neuen Kardinäle werden einst Papst Franziskus’ Nachfolger wählen. Wann das sein wird, ist völlig offen – auch weil Franziskus ein überfälliges Problem nicht angeht: Was passiert bei Amtsunfähigkeit oder Amtsverzicht eines Papstes?
Langsam, immer langsam, du kannst dein Leben noch ändern: Auf dem Pilgerweg des Ignatius von Loyola, des Urvaters der Jesuiten, vom Baskenland nach Barcelona.
Denkmal-Legenden der großen und kleinen Leute verband er zu einem Gesamtbild Europas: Zum Tod des Wiener Historikers Michael Mitterauer.
Karl S. Matlin zeichnet einen wichtigen Weg nach, auf dem die molekularbiologische Erforschung des Lebens vorankam.
Von wegen nordrhein-westfälische Provinz: Klaus Englert zeichnet in seinem kundigen Architekturführer ein Porträt Düsseldorfs als moderner und weltoffener Stadt.
Während der Papst zu einem Kongress der Weltreligionen in Kasachstan fliegt, wird der Moskauer Patriarch Kirill nicht teilnehmen. Das vergrößert den Spielraum für einen Papstbesuch in der Ukraine.
Eine Eruption der Gewalt lag in der Luft. In der Bartholomäusnacht vor 450 Jahren entluden sich die Spannungen zwischen Katholiken und Protestanten in Frankreich. Tausende wurden umgebracht.
Der neue Jubiläumswanderweg beginnt am Landstein, der Ruine einer mittelalterlichen Wallfahrtskirche. Auf der Stecke wartet ein Mönch auf die Wanderer.
Der Hexenprozess 1670/71 gegen die Sachsenhäuser Witwe Elisabeth Burgk ist ein Beispiel für das vergleichsweise abwägende Vorgehen der Frankfurter Justiz. Einen Anteil daran hatte der Theologe Philipp Jacob Spener. Ein Gastbeitrag.
Zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit empfängt Brasilien besonderen Besuch: Das Herz des einstigen Kaisers Dom Pedro I wurde nach Brasilia geflogen – und mit militärischen Ehren empfangen.