Das Seehotel, das auf den See warten muss
Aus den Kohlegruben in der Lausitz soll ein Seenparadies werden. Tolle Idee, sagte ein Unternehmer und baute ein Vier-Sterne-Hotel. Das ist seit sieben Jahren fertig - der See aber noch lange nicht.
Aus den Kohlegruben in der Lausitz soll ein Seenparadies werden. Tolle Idee, sagte ein Unternehmer und baute ein Vier-Sterne-Hotel. Das ist seit sieben Jahren fertig - der See aber noch lange nicht.
Der Kardinal kehrt heim. Rainer Maria Woelki ist am Samstag als neuer Erzbischof von Köln eingeführt worden. Dort werden sich viele wundern. Berlin hat den Rheinländer verändert.
Grabungen an der Klosterruine im Hanauer Ortsteil Wolfgang bringen neue Erkenntnisse über die Anlage – aber sie werfen auch neue Fragen auf.
In den fünfziger Jahren war das Kapital noch gezähmt. Das brachte Wohlstand und sozialen Fortschritt. Wer sich daran noch erinnert, ist kein Nostalgiker.
Vor 50 Jahren fuhr Martin Luther King nach Ost-Berlin, um zu predigen. Die Grenzer waren von seiner Ankunft überrascht. So reiste er ein – mit der Kreditkarte als Ausweis.
Die Briten sind tierlieb – aber dieser Fall ist auch im Land der Katzenfreunde, Hundehalter und Birdwatcher einzigartig. Nach dem Brand eines Tierheims kam über Facebook ein Millionenbeitrag zusammen.
Einer Umfrage zufolge urteilen die Eliten homogener als die breite Masse. Diese liegt jedoch nicht am höheren Bildungsgrad der Eliten. Sie ist nicht weniger konformistisch, als es der Masse oft unterstellt wird.
Sieben Jahre ist das Landesmuseum Darmstadt geschlossen gewesen. Jetzt präsentiert es seine Universalsammlung in völlig neuer, spektakulärer Ordnung.
Gelbe Treppen, rote Fassaden: Beim Tag des offenen Denkmals dreht sich in diesem Jahr alles um die Farbe. Am Sonntag finden vielerorts Führungen statt. Wir zeigen fünf Orte in der Rhein-Main-Region.
Der „Boston Globe“ legt ein Katholiken-Portal auf, an dem die Kurie in Rom eventuell keine Freude hat: „Crux“ ist undogmatisch, manchmal ironisch und hoffentlich zukunftsfähig.
Für Geist, Ohr und Seele sind Helene Fischer und die Fangesänge einfach nicht genug: Johann Hinrich Claussen legt eine beherzte und kenntnisreiche Historie der Kirchenmusik vor. Ein Gastbeitrag.
Eine Sommerpause hat er sich nicht gegönnt, im Gegenteil: Papst Franziskus treibt seine Reform der Kurie voran und hat einige Posten neu besetzt. Um die Kirchenfinanzen kümmert sich nun ein ehemaliger Rugby-Profi.
Sterbehilfe, Kirchensteuer, Familiensynode – dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx mangelt es nicht an gesellschaftlich strittigen Themen. Im Gespräch gibt er klare Antworten.
Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, äußert im Gespräch mit der F.A.Z. die Sorge, eine Legalisierung der Sterbehilfe werde zur Organisation von „menschenwürdigem Töten“ führen.
Wie Papst Franziskus und einige Gleichgesinnte die Irrwege der kirchlichen Lehre von Ehe und Familie nach dem II. Vatikanischen Konzil korrigieren wollen.
Das hat es in der jüngeren Kirchengeschichte noch nicht gegeben: Ein amtierender Bischof stellt sich schonungslos gegen das kirchliche Lehramt und die päpstlichen Weisungen in Sachen Ehe und Familie.
Frankfurt wächst, aber die Mehrheit ist nicht mehr katholisch oder evangelisch. Die beiden großen Kirchen sind Teil einer enormen religiösen Vielfalt, die sich im Stadtbild mehr und mehr niederschlägt.
Im Bistum Limburg soll nach der monatelangen Affäre um Tebartz-van Elst Ruhe einkehren. Zweifelnde Kirchenmitarbeiter können nun ein eigens eingerichtetes Sorgentelefon anrufen. Es geht um Demütigungen, Verletzungen und Lügen.
Im Main-Taunus-Kreis scheitert ein Friedwald-Projekt an fehlenden Flächen - aber auch an den grundsätzlichen Bedenken der Kirchen.
Tschechen und Deutsche söhnen sich aus, die Polen begeistern sich für das Reich. Die Frankfurter Zeitung schildert am 30. August 1914, wie in ihren Augen der Panslawismus dem Ende zugeht.
Von den 7000 Bewohnern des Roma-Dorfs Fântânele sind tausend nach Neukölln in die Harzer Straße gezogen. Die Verbliebenen beten für Kanzlerin Merkel.
Aus ihrer Begegnung wurde einer der bekanntesten surrealistischen Texte: Rita Bischof hat die Briefe und Zeichnungen Léona Delcourts ediert und eine exzellente Studie zu André Bretons „Nadja“ angefügt.
Von Blutwundern, Freudenbergen und Fabelwesen: Wer auf dem alten Pilgerweg der Via Francigena von Bolsena nach Rom unterwegs ist, kann manche Glaubensprobe bestehen - muss es aber nicht.
Das Kölner Domradio ist vielleicht die wichtigste Hinterlassenschaft des emeritierten Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner. Hier zeigen Katholiken, wie lebendig Kirche sein kann. Ein Redaktionsbesuch.
Macht- und prachtvoll war der Klerus vor Luther: Merseburg feiert seinen Kirchenfürsten Thilo von Trotha, der die Bedeutung des Buchdrucks begriff - und ihn für seine Zwecke einzusetzen wusste.
Pater Stephan Kessler bildet am Jesuiten-Kolleg Sankt Georgen Priester aus. Es werden Jahr für Jahr weniger. Auch deswegen müsse sich einiges ändern, findet er. Für ihn hat Religion den „Geschmack von Freiheit“.
Was vor 300 Jahren in Italien mit Wirtschaftsspionage begann, setzte sich in England mit einem Auftragsmord fort und mündete in die moderne Industrie.
In Serbien wurde kürzlich eine künstliche Stadt errichtet - am Ort eines der größten Massaker der jugoslawischen Zerfallskriege. Der nationalistisch gesinnte Bauherr ist kein Unbekannter.
Amerikanische Evangelikale nehmen immer mehr Einfluss auf die Politik in Afrika. Ihr Programm ist radikal und schwulenfeindlich. Dabei geht es den Hass-Predigern um Einfluss und Macht.
Im Vatikan werden die Stimmen lauter, die eine militärische Intervention im Irak fordern. Deutlich wie selten verurteilt die katholische Kirche die barbarische Gewalt der IS-Kämpfer gegen Christen und Yeziden - und fordert Solidarität.
Am 19. August vor 25 Jahren fand bei Sopron das Paneuropäische Picknick statt. Ungarn öffnete damals seine Grenze zu Österreich, anschließend gab es kein Halten mehr für die DDR-Bürger. Der erste Stein aus der Berliner Mauer war damit herausgebrochen.
Den Rückflug aus Südkorea nutzt Papst Franziskus für private Geständnisse über Neurosen und seinen möglichen Rücktritt. Sehr am Herzen liegt ihm die Hinwendung der Katholischen Kirche nach Asien.
Deutschlands ehemaliger Außenminister Fischer hat sich laut einem Medienbericht dafür ausgesprochen, die Kurden im Nordirak mit deutschen Waffen auszurüsten.
Erstmals treten gerade Rentner aus der Kirche aus, weil die Kirchensteuer auf Zinsen von den Banken künftig automatisch abgeführt wird. Einige Banken geben eine schlechte Informationsüberbringung zu. Die katholischen Bischöfe wiederum sind auf ihre evangelischen Kollegen sauer.
Die Austritte aus der katholischen wie evangelischen Kirche häufen sich - die Entfremdung wächst. Wiedereintrittsstellen können da helfen, doch es kann noch mehr getan werden.
Viele Katholiken und Protestanten treten aus ihrer Kirche aus. Einige wollen aber wieder zurück. In Frankfurt signalisieren die Kirchen mit zwei Anlaufstellen eine besondere Offenheit. Das zahlt sich aus.