Das Grab lebt
Bei der Renovierung der Grabeskirche in Jerusalem wird ein 500 Jahre altes Geheimnis gelüftet. Die Chef-Restauratorin Antonia Moropoulou erzählt, was es mit dem „lebendigen Monument“ auf sich hat.
Bei der Renovierung der Grabeskirche in Jerusalem wird ein 500 Jahre altes Geheimnis gelüftet. Die Chef-Restauratorin Antonia Moropoulou erzählt, was es mit dem „lebendigen Monument“ auf sich hat.
Der neue BER-Flughafenchef Lütke Daldrup will keinen zu engen Zeitplan aufstellen und stellt eine Eröffnung für 2018 in Frage. Er rechnet fest mit weiteren Rückschlägen.
Weil ihm in Spanien Haft drohte, flüchtete er nach Deutschland. In Düsseldorf griff der 19-Jährige dann eine betagte Frau nach ihrem Kirchgang an und zerrte sie in einen schmalen Durchgang zwischen zwei Häusern.
Du kannst eine Göttin neben dir haben: Ein wegweisender Vorstoß, verheiratete Männer zu Priestern zu weihen, führt zu Diskussionen um den Zölibat. Die Knappheit an Priestern macht Reformen notwendig.
Für strenggläubige Katholiken ist der Suizid eine Sünde, eine Frevel an Gottes Willen. Für Selbstmörder DJ Fabo öffnet nun eine Kirche in Mailand ihre Pforten. Der Musiker soll eine christliche Trauerfeier erhalten.
Mit klaren Worten haben sich die katholischen Bischöfe zur AfD geäußert – und erklärt, warum die Partei ihrer Meinung nach nicht wählbar ist.
Weil Vorgaben fehlten, hat die Altstadt von Schwalbach Teile ihres ursprünglichen Charakters verloren. Eine Gestaltungssatzung soll das künftig verhindern.
Auch die überarbeitete Version von Trumps Einreiseverbot stößt in Washington auf heftige Ablehnung. Die Regierung diskriminiere Muslime und mache Amerika nicht sicherer, sondern unsicherer, befürchten Kritiker.
In der Passionszeit treffen sich Christen an öffentlichen Orten in der Innenstadt. So wollen sie mit Menschen ins Gespräch kommen, die nicht in die Kirche gehen.
In Tunesien hat Gerd Müller gerade ein Beratungszentrum für abgelehnte Asylbewerber eröffnet. Der CSU-Politiker wirbt für Investitionen in die Zukunft Afrikas – auch in seiner schwäbischen Heimat.
In den Fünfzigern eröffnete L. Ron Hubbard die Jagd auf Hollywood-Prominente. Doch die guten Zeiten sind vorbei. Inzwischen hat der große Exodus eingesetzt. Über den Niedergang der selbsternannten „Kirche“.
In Frankfurt machten reiche Bildungsbürger Platz für evangelisches Gedankengut. Auf sie und die Buchmesse konnte sich Luther stützen - und politisches Geschick war gefragt.
Günstige Geräte und eine Ode an die guten, alten Nokia-Zeiten: So wollen die Finnen wieder auf Erfolgskurs kommen. Huawei haben sie damit die Show gestohlen.
Es gibt eine Zeit zum Fasten und eine Zeit für Kölsch und Korn: Wo die Kultur hinkommt, ist die Natur noch nicht besiegt. Die Bonner Karnevalisten von Pink Punk Pantheon missionieren jetzt rechts des Rheins.
Was dem Menschen behagt, das schmeckt der Kirche nicht: Während des Karnevals in Köln wappnen sich die Gotteshäuser mit Bauzäunen gegen urinierende und randalierende Besucher.
Martin Rhonheimer liebt den Papst – und den Neoliberalismus. Kirchensteuern will er abschaffen, von staatlich organisierter Caritas hält er nichts. Wie passt das zum Christentum?
Für seine Rückkehr hat der Bischof jeden Tag gebetet, nun ist es unversehrt zurück: Das Borghorster Stiftskreuz rettete sein ideeller Wert vor dem Einschmelzen.
Wie viel Welt verträgt die Kirche? Unter den Katholiken spitzt sich ein Streit über die Zukunftstauglichkeit der Gemeinden zu. Der ehemalige Priester Thomas Frings sieht schwarz und wirbt für eine „Entscheidungsgemeinde“.
Bisher ist das Gelände rund um die Wallonisch-Niederländische Kirche vor allem ein Parkplatz. Das soll sich ändern - und schon regt sich Widerspruch.
Die EU ist ein wunderbar utopisches Gebilde. Um ihre Haltbarkeit zu testen, wird von allen Seiten auf sie eingedroschen. Die Hoffnung aber, es werde irgendetwas besser werden, wenn jeder wieder seinen Kopf in seinen eigenen Sand steckt, führt in die Irre. Von Marius Ivaškevičius
Pädophilie als sexuelle Orientierung ist nicht vorhaltbar, wohl aber der Umgang mit ihr. Dass in Limburg gegen eine klerikale Führungskraft in Sachen Kinderpornografie ermitteln wird, wirft Fragen auf.
Unsere Intelligenz lebt auch von der Lüge. Aber so wie es Versöhnung gibt, weil wir uns streiten, und Kooperation, weil wir egoistisch sind, so ist auf dem Mist der Lüge auch die schöne Blume des Mitleids gewachsen.
Wer ist beim Lastwagen-Attentat am Berliner Breitscheidplatz gestorben? Zwei Monate danach tut sich nicht nur die Stadt schwer beim Gedenken.
Angehörige einer evangelikalen Glaubensgemeinschaft wurden wegen massiver Misshandlung ihrer Söhne zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Einer starb durch die Folter.
Wie Integration gelingen kann, sollte eine Konferenz der evangelischen Kirche in Frankfurt zeigen. Ihr Zweck war aber auch, den Betreuern Mut zu machen.
Der russischen Kirche zum Geschenk: Dass Staat und Kirche erstarken, wollen russische Künstler nicht hinnehmen. Sie feiern die Oktoberrevolution auf ihre Weise.
Gefeiert von den einen, verbrannt von den anderen: Was bedeutet Luthers Gedankengut für andere Gemeinschaften? In Cambridge sprechen Historiker und ein ehemaliger Erzbischof über die Reformation.
In Hessen haben im bisher letzten voll dokumentierten Jahr 130 Menschen in 96 Fällen Kirchenasyl erhalten. Nur in einem Bundesland gab es mehr solche Fälle der Nächstenliebe.
Deutschland ringt um den richtigen Umgang mit den Opfern des Berliner Anschlags. Klug ist, dass kein Standard des Gedenkens geschaffen wird.
Papst Franziskus hat angesichts der Krisenzeiten in Europa vor Populismus und Abschottung gewarnt. Ängste und Sorgen führten Menschen dazu, nach Heilsbringer zu suchen, „die uns unsere Identität wiedergeben“. Das sei auch 1933 in Deutschland geschehen.
Seit zehn Jahren gibt es die Stadionkapelle in der Commerzbank-Arena. Sie ist eine von vier in Deutschland.
Die Kurfürstenstraße soll vom Rotlichtviertel zum Edelwohngebiet mutieren. Das gefällt nicht allen Berlinern, und die Stadtplaner haben keine Ideen. Bericht aus einem Kiez, der viel über den Zustand der Stadt verrät.
Eine Durchschnittsfamilie vom Dorf, plötzlich gewinnt die Frau im Lotto. Erst kauft sie Champagner. Dann kommt die Angst: Wie geht man mit diesem Geldsegen um?
Ein amerikanisches Gericht hat den Attentäter von Charleston zum Tode verurteilt. Der 22 Jahre alte Dylann Roof soll für die Ermordung von neun schwarzen Gläubigen in einer Kirche hingerichtet werden.
Er erschoss neun Schwarze in einer Kirche, jetzt drohen Dylann Roof lebenslange Haft oder die Todesstrafe. Bei der Anhörung zur Festsetzung des Strafmaßes bleibt der Attentäter stumm.
Mit deutlichen Worten hat sich die Evangelische Landeskirche im Rheinland von AfD-Positionen abgegrenzt. Die christliche Botschaft tauge nicht „zum Kronzeugen nationaler Identität“, sagte der Präses Manfred Rekowski.