Hommage an Katalonien
Der Oxforder Historiker Sir John Elliott nimmt sich in einem neuen Buch noch einmal den Gegenstand seiner Doktorarbeit vor – und vergleicht Katalonien mit Schottland.
Der Oxforder Historiker Sir John Elliott nimmt sich in einem neuen Buch noch einmal den Gegenstand seiner Doktorarbeit vor – und vergleicht Katalonien mit Schottland.
Der Weltkünstler Thomas Bayrle kam einst als protestantisches Kind in ein katholisches Dorf. Und war fasziniert von den Ritualen, vor allem vom Rosenkranzgebet und den Litaneien, dem „Geleiere“.
Von heute bis zur Osternacht sollen evangelische Christen auf das Lügen verzichten. Der evangelische Stadtdekan Achim Knecht sagt, was er von der Aktion hält. Und warum wir überhaupt lügen.
Die evangelische Kirche ruft zum Lügenfasten auf und das Senckenberg-Institut will mit einem Film gegen Unwahrheiten über den Wolf vorgehen. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
In den Brexit-Wirren spielt die anglikanische Nationalkirche eine entscheidende Rolle: Linke wie rechte Brexiteers argumentieren nationaltheologisch gegen die EU. Ein Gastbeitrag.
In Ludwigslust und Umgebung waren die Bürger stolz auf ihre katholische Schule, obwohl es nur wenige Katholiken dort gibt. Doch dem Erzbistum Hamburg fehlt Geld – und es greift radikal durch.
Der Vatikan gewährt Zugang zu den Unterlagen des umstrittenen Pontifex. Sein Nachfolger Franziskus sagt: Die Kirche habe „keine Angst vor der Geschichte.“
Ein ereignis- und folgenreiches Jahr. Aber man sollte es mit Schlussfolgerungen auch nicht übertreiben.
Jung, europäisch und antiklerikal: Robert Biedron hat eine Partei gegründet, die so gar nicht ins konservative Polen passen will. Vielleicht ist das der Grund, weshalb sie sehr erfolgreich werden könnte.
Hessens Strafverfolger wollen die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche aufarbeiten. Doch immer wieder stoßen sie auf ein bestimmtes Problem.
Die Journalistin und Romanautorin Anna Haag erhielt unter dem NS-Regime Publikationsverbot, führte jedoch Tagebuch. Aus ihren hellsichtigen Notizen zum Leben im „Dritten Reich“ hat der Germanist Edward Timms ein Porträt verfasst.
Der chinesische Staat führe einen Krieg gegen die Seele, hatte er in seiner letzten Predigt gesagt. Sechs Wochen später wurde er verschleppt. Ein Plädoyer für die Freilassung von Pastor Wang Yi und seiner Frau.
Die staatlichen Leistungen fallen zusätzlich zur Kirchensteuer an – auf der Basis eines Beschlusses vom Ende des Heiligen Römischen Reichs. Dieses Jahr wird eine Rekordsumme fällig.
Was darf Satire? Das entscheiden immer häufiger Gerichte und das Ergebnis ist oft nicht mit dem individuellen Empfinden von Anstand vereinbar. Das gilt vor allem bei Spott gegen Religionen.
In Dublin ist in der St.Michan-Kirche eine Mumie enthauptet und ihr Kopf gestohlen worden. Die Kirche ist berühmt, weil Bram Stoker bei einem Besuch der Krypta zu „Dracula“ inspiriert wurde.
Kardinal George Pell ist wegen Missbrauchs verurteilt worden. Er ist das Symbol einer Kirche, in der sich Päpste bis heute weigern, die „Pathologien der Religion“ beim Namen zu nennen.
Doris Reisinger wurde als Nonne von einem Priester vergewaltigt. Der Missbrauchsgipfel im Vatikan ist für sie vor allem „eine vertane Chance“. Doch die Konferenz habe auch gezeigt, wie mächtig die Opfer seien, sagt die Theologin im FAZ.NET-Interview.
Mary Boone, die einst mächtigste Galeristin New Yorks, muss ins Gefängnis. In was für einer Welt lebt die eigentlich? Über die moralische Ökonomie der Kunst.
Das Anti-Missbrauchs-Konzil im Vatikan ist vorbei. Zeit, die Ergebnisse zu diskutieren. Doch bei Anne Will wird schnell klar, dass die Kirchenvertreter weiter im PR-Sprech verharren.
Nach den Worten des Papstes zum Missbrauch in der Kirche ist bis zum Beweis des Gegenteils von Rom nicht viel zu erwarten. Umso mehr kommt es auf die Bischöfe an.
Papst Franziskus hat den sexuellen Missbrauch von Kindern mit heidnischen „Menschenopfern“ gleichgesetzt. Der Kindesmissbrauch der Kirche sei aber noch skandalöser, erklärt er zum Abschluss der Missbrauchskonferenz im Vatikan.
Papst Franziskus verspricht ein hartes Durchgreifen der katholischen Kirche gegen sexuellen Missbrauch – konkrete Schritte nennt er aber nicht. Missbrauchsopfer sind empört.
Es gab Schuldbekenntnisse und Vorschläge, wie sexueller Missbrauch durch katholische Geistliche verhindert werden soll. Doch was wird am Ende des Anti-Missbrauchsgipfels im Vatikan stehen?
Im Umgang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche mahnt der Münchner Erzbischof zu Offenheit und Transparenz. Auch mit Kritik an der kirchlichen Verwaltung spart Marx nicht.
Im Berliner Dom nimmt die CDU-Führungsriege Abschied von Jörg Schönbohm. Bundestagspräsident Schäuble lobt den früheren Innenminister von Brandenburg als „Konservativen im besten bürgerlichen Sinne“.
Am ersten Tag der Missbrauchskonferenz im Vatikan flossen nicht nur Tränen. Auch über das Grundproblem der katholischen Kirche wurde gesprochen: der Mangel einer Rechtskultur. Ein Kommentar.
Papst Franziskus hat im Vatikan den Krisengipfel zum Umgang mit sexuellem Missbrauch eröffnet. Die Bischöfe wollen einen Heilungsprozess anstoßen – doch bevor sie sprechen, kommen Opfer zu Wort.
Um die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche aufzuarbeiten, haben die Bistümer Limburg, Fulda und Mainz der Justiz Informationen zu potentiellen Tatverdächtigen übergeben. Insgesamt werden 266 Personen des sexuellen Missbrauchs angeklagt.
Das Oberhaupt der katholischen Kirche warnt vor dem „Übel des sexuellen Missbrauchs, der von Männern der Kirche an Minderjährigen“ begangen worden sei.
Zu Beginn des historischen Missbrauchstreffens richtet Papst Franziskus eine deutliche Warnung an die Spitzen der katholischen Kirche: Die Zeit der „einfachen und vorhersehbaren Verurteilungen“ sei vorbei.
Es sei gerade Mode, die Kirche mit Worten zu zerstören, moniert der Papst. Bei Hinweisen auf die Schwäche seiner Institution müsse auch immer die Liebe zu ihr zum Ausdruck kommen, fordert er.
Heute beginnt im Vatikan eine Konferenz über Missbrauch in der katholischen Kirche. Doch längst nicht alle Bischöfe erkennen darin ein globales Problem.
„Die Welt nicht in dem beschissenen Zustand belassen“: Hinter den Kulissen des heute im Vatikan beginnenden Gipfels zum Missbrauchsskandal wird um eine moderne Ordnung der Kirche gestritten.
Werden die Fälle des Kindesmissbrauchs in der Katholischen Kirche beim Gipfeltreffen im Vatikan heute aufgearbeitet? Aufklärung soll es zumindest im Bundestag zur Reform des Werbeverbots von Abtreibungen geben. Das Wichtigste am Morgen im FAZ.NET-Sprinter.
Der katholische Arzt sei gegenüber nicht katholischen Kollegen unzulässig benachteiligt worden. Das hat jetzt das Bundesarbeitsgericht entschieden – und schränkt damit den Sonderstatus der Kirchen ein.
In der katholischen Kirche kommen immer mehr Fälle von sexuellen Übergriffen ans Licht. Dass mit Verbrechen dieser Art überall auf der Welt zu rechnen ist, war schon in den neunziger Jahren bekannt. Allen, die es wissen wollten.