Wer sind die „Spaziergänger“?
Jeden Montag wird gegen die Impfpflicht demonstriert. Wer sind die „Spaziergänger“? Und was hält sie zusammen? Beobachtungen von Demonstrationen aus Frankfurt, Bad Homburg und Wetzlar.
Jeden Montag wird gegen die Impfpflicht demonstriert. Wer sind die „Spaziergänger“? Und was hält sie zusammen? Beobachtungen von Demonstrationen aus Frankfurt, Bad Homburg und Wetzlar.
Nirgends in Europa sinkt die Bevölkerungszahl schneller als in Bulgarien. Einwanderung aus anderen Ländern lehnt die Mehrheit aber ab – auch weil Populisten Ängste schüren.
Wiedersehen nach 29 Jahren: Im Wuppertaler Opernhaus wird Pina Bauschs „Das Stück mit dem Schiff“ aufgeführt. Doch was ist die Idee dahinter? Die Tänzer sind darstellerisch überfordert und der Rest ist – elegisch.
Kochkunst ist Handwerk. Ein besonderes Utensil markiert den Protest des Malochers gegen den Künstler: Die Salatschleuder widerspricht dem Kult der Mühelosigkeit, die technische Geräte suggerieren.
Wenn die eigene Geschichte niemals wahr sein kann: In seinem neuen Roman „Der Erinnerungsfälscher“ erzählt Abbas Khider von der Reise eines Geflüchteten aus Berlin ans Sterbebett seiner Mutter nach Bagdad.
Der Schauspieler Michael Degen ist dem NS-Terror in Berliner Verstecken entkommen. Jahrzehntelang konnte er darüber nicht sprechen: Was ihn am Leben hielt – und ihn heute mehr denn je sorgenvoll in die Zukunft blicken lässt.
Nach zwei Jahren kehrt die Haute Couture auf die Laufstege zurück. Die Designer wissen ihre alten Bühnen zu nutzen und setzen wieder auf Kollaborationen – sowie auf eine düstere Ästhetik.
Ein Lichtblick im Grau des Pandemiewinters: Der Film „Licorice Pizza“ von Paul Thomas Anderson macht alles richtig.
Michael Degen hat mit den großen Regisseuren seiner Zeit gearbeitet und gehört zu den Lieblingsschauspielern der Deutschen. Der Holocaust-Überlebende, der erst spät davon erzählen konnte, lässt die Vergangenheit bis heute nicht los.
Auf die Dinge ist kein Verlass, deshalb bin ich Schriftsteller geworden. Die Dankesrede von Gert Loschütz für den Wilhelm-Raabe-Preis.
Dass es Menschen in Demokratien besser geht als in Diktaturen, sieht man ihnen an. Doch der Wachstumsvorteil ist zwischen Männern und Frauen ungleich verteilt.
Spitzenköche sind nicht die Seemänner unserer Zeit. Häufig tätowiert sind sie trotzdem. Warum eigentlich? Und was bedeuten ihnen kulinarische Motive auf der Haut?
Habeck und Baerbock verabschieden sich von der Grünen-Spitze. Wieler und Lauterbach sprechen über die aktuelle Corona-Lage. Und Macron telefoniert mit Putin.
Niemand, der nicht da gewesen sei, kann verstehen, wie es war: Auf Anregung von Prinz Charles wurden Porträts von sieben Holocaust-Überlebenden angefertigt, die heute in England leben.
Vor 77 Jahren wurde Eva Szepesi von der Roten Armee aus dem Konzentrationslager Auschwitz befreit. Lange dachte sie, als einzige ihrer Familie das Grauen überlebt zu haben. Bis jetzt.
In einer Gedenkstunde wendet sich die Bundestagspräsidentin dagegen, aus falsch verstandener Toleranz nachgiebig gegen Antisemitismus zu sein. Die Holocaust-Überlebende Auerbacher wünscht sich die „Versöhnung aller Menschen“.
Im Zuge der Missbrauchsvorwürfe in der katholischen Kirche kommt es vermehrt zu Austrittswellen. Dafür ist nicht nur der verlorene Glaube verantwortlich. Im bayerischen Holzkirchen hingegen bleiben die Menschen aktiv – doch auch sie hadern.
Ricarda Lang will Chefin der Grünen werden – mit gerade mal 28 Jahren. Sie muss die Partei zusammenhalten, wenn die Ampel-Kompromisse weh tun. Leicht wird das nicht.
Wir würden so gern mal wieder Aal essen. Geht aber nicht. Das liegt an der "Blechtrommel".
Alles nur Show? In der Doku-Serie „Bastards“, die gerade deutschlandweit Wellen schlägt, lassen zwei Frankfurter erstmals hinter die Fassade des Wrestling blicken. Was sind das für Typen?
In den beliebten Kinderbüchern über Rico und Oskar spielt Berlin eine Hauptrolle. Der Autor Andreas Steinhöfel hat es in der Stadt selbst nicht ausgehalten. Er ist an den Ort seiner Kindheit zurückgekehrt – trotz schmerzhafter Erinnerungen.
Ein Kind, das jede Sekunde mit Freunden verbrachte, scheint plötzlich einsam zu sein. Dahinter muss nicht immer ein Drama stecken.
Ein Pfarrer in Baden-Württemberg vergleicht die Pandemie-Politik mit der Judenverfolgung. Die Gemeinde ist gespalten. Doch die Kirchenleitung scheut sich einzugreifen – kann sie den Konflikt nicht einfach aussitzen?
Frankfurter durch und durch: Zum Tod des großen Künstlers und Menschenfreundes Emil Mangelsdorff.
Ein kluges Kind, das seinen Vater kennt: Im dritten Saarland-„Tatort“ mit Hölzer und Schürk steht einer der Kommissare unter Mordverdacht. Das Duo gewinnt dabei an Kontur – nur genuschelt wird zu viel.
Selbstdisziplin führt zum Erfolg, sagen Ökonomen. Aber können wir unseren Charakter ändern?
Als die Insulin-Therapie vor hundert Jahren erfunden wurde, sprachen viele von Magie: Seither rettete das Hormon Millionen Menschen. Dennoch haben viele Diabetiker keinen Zugang zur lebensrettenden Arznei. Was bringt die Zukunft?
Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen im Sport ist durch den Mut von Betroffenen bekannt geworden. Aber ein Tabu macht es schwer, das Ausmaß einzuschätzen. Ein Experte rechnet mit 200.000 Fällen.
Sensible Gefäßinnenwände: Warum vor allem körperliche Aktivität das Herzkreislaufsystem verjüngt und Bluthochdruck und Altersdiabetes vorbeugt.
Lesen, leiden, schmachten: Dieses poetische Porträt einer empfindsamen jungen Seele überrascht mit einer spöttischen Schlusspointe.
Frauen haben es in der französischen Politik schwer. Jetzt treten rechts von der Mitte gleich mehrere Kandidatinnen gegen Emmanuel Macron an. Das hat es in der V. Republik noch nicht gegeben.
Der Schauspieler starb am Mittwoch im Alter von 93 Jahren in Kalifornien. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Krüger einer der wenigen deutschen Schauspieler, denen eine internationale Karriere gelang.
Willem Dafoe ist gerade in Guillermo del Toros „Nightmare Alley“ im Kino zu sehen. Im Interview erzählt er, welchen Karrieretipp ihm Gene Hackman gab und warum er schon mit sechs Jahren Theaterstücke schrieb.
Jürg Müller arbeitet in der Luftüberwachung im Zürcher Oberland. Der sogenannte Identification Operator hilft, den Luftraum über der Schweiz sicherer zu machen.
Einmal Bildband, einmal Briefausgabe: Michael Bienert erweist sich mit über „Man lebt von einem Tag zum andern“ und „Das kunstseidene Berlin“, zwei ihr gewidmeten Büchern, als idealer Nachlebenverwalter von Irmgard Keun.