„Die Mama kommt gleich“
Im Laufe des dritten Lebensjahres wechseln Kinder von der dritten Person in die Ich-Form. Manchmal scheint „die Mama“ im Gegensatz zu ihren Kindern allerdings sprachlich stehenzubleiben. Ein Bekenntnis und eine Erkenntnis.
Im Laufe des dritten Lebensjahres wechseln Kinder von der dritten Person in die Ich-Form. Manchmal scheint „die Mama“ im Gegensatz zu ihren Kindern allerdings sprachlich stehenzubleiben. Ein Bekenntnis und eine Erkenntnis.
Es sieht niedlich aus, aber was bedeutet es für Zwillinge, wenn Eltern sie immer gleich anziehen? Unser Autor war in seiner Kindheit selbst betroffen – und denkt zurück an einen Kampf um die eigene Identität und Persönlichkeit.
Schriftsteller und Ex-Marine: Phil Klays bemerkenswerte Erzählung über die amerikanischen Waffengänge im 21. Jahrhundert
Gegen die Cincinnati Bengals zahlt sich Sean McVays Hingabe für American Football aus. Jetzt ist er der jüngste Trainer, der je den Super Bowl gewann – und schon am Ende seiner Karriere?
Ein hoch organisierter literarischer Sozialarbeiter: Zum neunzigsten Geburtstag des Schriftstellers und Filmemachers Alexander Kluge.
Amerikanische Behörden haben 3,6 Milliarden Dollar an gestohlenen Bitcoin beschlagnahmt. Im Mittelpunkt des Betrugs steht eine New Yorkerin, die schrille Internetvideos dreht.
Wir haben fünf Coaches gebeten, uns Fragen zu schicken, die sie Menschen stellen würden, die mit ihrem Job hadern. Ein Selbstreflexionsbogen für zu Hause.
Der ebenso erfolreiche wie umstrittene amerikanische Sprinter Justin Gatlin erklärt seinen Rücktritt vom Leistungssport in einem Instagram-Post an seine „geliebte Laufbahn“.
Migration verändert auch den Wintersport, wie die Olympiasieger Nathan Chen, Eileen Gu und Chloe Kim zeigen. Das ist eine gute Nachricht, die auch die Deutschen aufmerksam zur Kenntnis nehmen sollten.
Daniel Friedrich verhandelt gern auf Augenhöhe mit den Unternehmen - um für die Gewerkschaftsmitglieder auch in schwierigen Situationen etwas zu erreichen.
Street-Art auf Kühltürmen, Medienkunst in der Möllerei, Escape-Room in der Erzmine: Luxemburgs einstige Eisenerzmetropole Esch Alzette ist nun Europäische Kulturhauptstadt. Ihre Schauplätze erinnern an das Stahlerbe einer ganzen grenzüberschreitenden Region.
Reisebuch
75 Jahre nach der Teilung des indischen Subkontinents sind die Wunden nicht verheilt: Eine erstarkte Identitätspolitik treibt Hindus und Muslime weiter auseinander.
Die Fotografin Bettina Flitner erzählt in „Meine Schwester“ von einem Suizid in der Familie und dessen Vorgeschichte.
Der libanesisch-amerikanische Künstler Walid Raad untersucht mit fiktiven Dokumenten den libanesischen Bürgerkrieg und die Erfahrung von Gewalt im Nahen Osten.
Die Not in Afghanistan ist so dramatisch, dass mit Hilfe nicht gewartet werden kann, bis man weiß, wie man mit den Taliban umgehen soll. Ein Gastbeitrag des Geschäftsführers von UNICEF Deutschland.
Seit bald eineinhalb Jahren wird in Berlin gegen Arafat Abou-Chaker verhandelt. Ist das verhältnismäßig? Und darf ein illegal aufgezeichnetes Gespräch vor Gericht verwertet werden? Fragen an Strafrechtsprofessor Martin Heger.
„Vielleicht war es einfach nicht mein Tag“, sagt Ramona Hofmeister stellvertretend für die deutschen Snowboarder. Sie verpassen die erhofften Olympia-Medaillen im Parallel-Riesenslalom klar.
26 Jahre lang lenkte Fünfsinn die Geschicke des hessischen Justizministeriums mit. 2015 wurde er Generalstaatsanwalt, bis zuletzt setzte er sich für die Opfer von Hanau und andere Betroffene ein. Die Justizministerin sagt: "Er wird mir sehr fehlen."
Der Attentäter von Hanau war schizophren - das berichtete ein Psychiater im Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags.
In „Manifesto“ erzählt die britische Autorin und Booker-Preisträgerin Bernardine Evaristo von ihrem Leben als Ratgeberin. Sie beschwört die Kraft der Fehler und der Unbeugsamkeit und nennt sich selbst eine „Positivpropagandistin“.
Im Untersuchungsausschuss zu den Todesschüssen von Hanau hat ein Psychiater das Wort. Er zeichnet das Bild eines psychisch kranken Täters.
Die russische Ski-Freestylerin Anastasia Tatalina liebt die Freiheit bei ihren waghalsigen Sprüngen. Doch daheim fristet der Sport ein Schattendasein. Mit der ersten Goldmedaille soll sich das ändern.
Über neue Krimis von Doug Johnstone, Inken Witt und Anne Mette Hancock.
Genau am richtigen Platz? Das scheint den Eltern in Lisa Kreißlers Roman „Schreie & Flüstern“ nach ihrem Umzug ins Dorf keinesfalls der Fall zu sein. Doch auf dem Land sind es die Jahreszeiten, die mit der eigenen Vergänglichkeit versöhnen.
Er war Knausgards Lehrer und ist Norwegens größter literarischer Avantgardist: Eine Begegnung mit Jon Fosse in Oslo anlässlich der deutschen Übersetzung von „Ich ist ein anderer“.
Mütter, die ihr Kind zur Adoption freigeben, leiden oft ein Leben lang. Doch das muss nicht sein. Zwei Frauen berichten.
Die grauenvolle Leere des Universums: Angelika Meiers Roman „Die Auflösung des Hauses Decker“ richtet einen schonungslos komischen Blick auf die Rituale der bürgerlichen Selbstberuhigung.
Als im Lehramtsstudium Flashbacks in ihr aufsteigen, wird sie an der Uni vor einer Psychotherapie gewarnt. Hier erzählt die Studentin Christina Piljavec, wie sie sich trotzdem ihrem Trauma stellte.
Die neue Innenministerin hat die Zuständigkeit für das Bauen abgeben. Die Heimat hat sie aber behalten. Was hat Nancy Faeser damit vor?
Vor gut zwei Jahren wurde an der spanischen Küste ein U-Boot voll Kokain entdeckt. Der Prozess gegen die Besatzung und ein Buch offenbaren nun die Details der waghalsigen Atlantiküberquerung.
Der Pianist Andrey Shabashev ist Wahl-Frankfurter, doch dass seine Heimat hoch im Norden Russlands liegt, hört man seiner Musik oft an.
Dasein als Beruf: Auf Schlössern leben und immer nur lächeln und schweigen? Warum das monarchische Leben in der Moderne ein großer Schlamassel ist.
Der Schauspieler Mick Mehnert ist 1,36 Meter groß. Er hat in Märchenfilmen häufig Zwerge gespielt und findet das in Ordnung, auch wenn er im Streit über den Streit um die „Schneewittchen“-Neuverfilmung von Disney sagt, man solle Stereotypen vermeiden.
In zwei Wochen beginnen die Olympischen Winterspiele in Peking. Sie sind der Endpunkt des Staatsprojekts, aus den Chinesen eine Skifahrernation zu machen. Pistentagebuch aus einem Land ohne Schnee und mit überschaubarer Skikultur.